Hello☺️
Nachdem ich in den letzten Wochen schon wieder so viel erlebt habe, muss ich jetzt wirklich mal die Blogeinträge zur Südinsel fertigmachen, nicht, dass ich am Ende doch noch alles vergesse😂. Deshalb geht es jetzt weiter und wenn ich mich nicht ganz verzettle, dann kommt nach diesem Blogbeitrag jetzt nur noch einer über den Trip mit meinen Eltern, bevor es dann mit ganz viel Anderem weitergeht.😋
Am 4.1. sind wir dann fast am südlichsten Punkt der Südinsel angekommen (ganz der südlichste war es aus zeitlichen Gründen aber nicht). Dort sind wir dann zum Nugget Point Lighthouse gefahren, einem wirklich wunderschönen Leuchtturm, zu dem man in circa 15 Minuten hinlaufen kann. Das Wetter war an diesem Tag relativ in Ordnung, es hat nicht geregnet aber ab und zu gab es so starke Sturmböen, dass man schon fast Angst hatte davonzufliegen😂.

Anschließend waren wir dann noch beim Tunnel Beach. Um dort hinzukommen muss man ungefähr 30 Minuten nach unten zur Küste laufen um dann von dort aus durch einen richtig süßen Tunnel bis ganz zum Meer. Hier kam dann sogar die Sonne ein wenig raus, windig war es aber trotzdem immer noch, was auch dazu geführt hat, dass Papa seine Kappe verloren hat und das hat ihn schon schwer belastet😂😬. Sonst war es aber am Tunnel Beach wirklich wunderschön🥰.
Die Nacht haben wir auf einem Stellplatz am Bahnhof in Dunedin verbracht. Wir haben dann noch einen schönen Spaziergang durch die Stadt gemacht, haben uns das alte Bahnhofsgebäude angeschaut und waren noch richtig lecker mexikanisch Essen (wir waren bei „del sol“ – falls irgendjemand mal in Dunedin ist ganz große Empfehlung😋). Auf dem Weg in Richtung Landesinnere haben wir am nächsten Morgen einen Stopp in der Baldwin Street gemacht. Es wird damit geworben, dass es die steilste Straße der Welt ist, aber ich glaube dass es eigentlich nur die zweitsteilste ist. Ist ja eigentlich auch völlig egal. Es steht auf jeden Fall fest, dass die Straße sehr, sehr steil ist und die Häuser dort dementsprechend sehr interessant gebaut sind.

Weiter ging es dann zu den Moeraki Bolders, einen Strand mit einigen sehr rundlichen Steinen im Sand. An sich war das ganz nett, wirklich begeistert hat es uns jedoch irgendwie nicht. 😅Deshalb sind wir dann recht schnell weitergefahren und haben dann noch mal bei den Elephant Rocks einen Stopp gemacht. Prinzipiell ist es eine Wiese so irgendwo im nirgendwo, jedoch ist sie doch ganz besonders, da es dort warum auch immer, ganz viele Felsen gibt, in denen man mit ein bisschen Phantasie ganz viele Tiere sehen kann. Bekannt ist dieser Ort, wie man am Namen schon vermuten kann, durch einen Felsen, der aussieht wie ein Elefant. Jedoch hat der Elefant bei einem Erdbeben seinen Rüssel verloren und ist deshalb jetzt nicht mehr so ganz klar zu erkennen. 😅

Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz in Kurow verbracht, wo wir sogar noch im Fluss baden gehen konnten und es zum Beispiel auch Kajaks gab.

Am nächsten Tag sind wir dann noch mal ins Gebirge gefahren und auf dem Weg dorthin sind wir am Lake Pukaki entlanggefahren. Durch den Abrieb des anliegenden Gletschers hat dieser See eine unbeschreiblich schöne Farbe, weshalb wir wirklich viele Fotos gemacht haben, da man im Hintergrund auch noch das Gebirge sieht und das ist schon total besonders. 🥰

Außerdem haben wir dort dann eine Wanderung rund um den Mount Cook, nämlich den Hooker Valley Track, gemacht. Das hat insgesamt ungefähr 3 Stunden gedauert und der Weg ist vor allem deswegen so cool, weil man über 3 riesige Hängebrücken läuft☺️. Der Endpunkt ist an einem Gletschersee, in dem sogar ein Paar kleine Eisberge geschwommen sind. Das Wetter war leider nicht ganz so schön, weshalb wir den Mount Cook nie ganz wolkenlos gesehen haben, aber zumindest hatten wir nur auf dem Rückweg der Wanderung Eisregen😂 (ich sag euch, das habe ich im Sommer auch noch nicht erlebt). Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall trotzdem.

Im Anschluss sind wir dann zum Lake Tekapo gefahren, der auch diese besondere Wasserfärbung hat. Dort haben wir uns dann auch noch die Church of the Good Shepherd angeschaut, die anscheinend ein sehr bekanntes Kalendermotiv ist.

Die Nacht haben wir dann auf einem Stellplatz völlig außerhalb verbracht und schon allein der Weg dorthin über eine nicht wirklich schön geschotterte Straße war ein Abenteuer😂. Am nächsten Morgen sind wir dann einige Stunden bis nach Christchurch gefahren. Dort haben wir dann einfach an irgendeinem Einkaufscentrum geparkt und sind die restliche Strecke in die Stadt gelaufen. An sich in Christchurch eine wirklich schöne Stadt und vor allem die Einkaufsstraße ist richtig schön gepflegt und hat durch die alte Straßenbahn ihren ganz besonderen Flair. ☺️Abseits davon merkt man jedoch schon, dass Christchurch durch das Erdbeben 2011 schwer beschädigt wurde aber der Mix zwischen alt, neu und Container-Bauten ist irgendwie auch total cool. Wir haben uns dann wie gesagt die Innenstadt angeschaut, aber auch die Ruine der alten Stadtkirche. Außerdem haben wir noch die „Aushilfskirche“ angeschaut, die fast vollständig aus Karton hergestellt ist, das Denkmal für die Erdbebenoper und dann sind wir noch vorbei am Canterbury Museum zum botanischen Garten gegangen, der auch wirklich sehr schön war.
Anschließend sind wir dann nach bis nach Akaroa gefahren, einen ganz kleinen Ort direkt an der Küste. Dort haben wir nämlich am nächsten Morgen Delfinschwimmen gemacht❤️. Am Tag zuvor wurden alle Delfin-Touren wegen zu viel Wind abgesagt, weshalb wir schon sehr froh waren, dass unsere Tour stattfinden konnte😋. Wir wurden dann mit Neoprenanzügen und Taucherbrillen ausgerüstet und sind dann auf einem Boot eine ganze Weile raus aufs Meer gefahren. Auf dem Weg haben wir dann sogar noch einen Pinguin gesehen. Dann haben wir die ersten Delfine gesehen mit denen wir aber noch nicht schwimmen konnten, da auch ein Babydelfin dabei war🥰. Nach einer ganzen Weile haben wir dann aber nochmal Delfine gefunden, mit denen wir dann auch ins Wasser durften. Der Wellengang war leider immer noch sehr stark, weshalb es manchmal schwierig war die Delfine richtig zu sehen, aber ein Paar mal sind die Delfine dann so richtig durch uns durchgeschwommen und das war soo unfassbar besonders und das werde ich auch auf alle Fälle niemals vergessen❤️.
Nach einer richtig schönen, langen Dusche sind wir dann an der Küste entlang bis nach Kaikoura gefahren, wo wir abends einfach ganz entspannt am Strand entlanggelaufen sind und so den Tag dann ausklingen lassen haben.☀️
Der letzte Teil des Urlaubs folgt dann hoffentlich bald.😅
Liebe Grüße❤️
Sandra









































































