Südinsel Teil 3

Hello☺️

Nachdem ich in den letzten Wochen schon wieder so viel erlebt habe, muss ich jetzt wirklich mal die Blogeinträge zur Südinsel fertigmachen, nicht, dass ich am Ende doch noch alles vergesse😂. Deshalb geht es jetzt weiter und wenn ich mich nicht ganz verzettle, dann kommt nach diesem Blogbeitrag jetzt nur noch einer über den Trip mit meinen Eltern, bevor es dann mit ganz viel Anderem weitergeht.😋

Am 4.1. sind wir dann fast am südlichsten Punkt der Südinsel angekommen (ganz der südlichste war es aus zeitlichen Gründen aber nicht). Dort sind wir dann zum Nugget Point Lighthouse gefahren, einem wirklich wunderschönen Leuchtturm, zu dem man in circa 15 Minuten hinlaufen kann. Das Wetter war an diesem Tag relativ in Ordnung, es hat nicht geregnet aber ab und zu gab es so starke Sturmböen, dass man schon fast Angst hatte davonzufliegen😂.

Anschließend waren wir dann noch beim Tunnel Beach. Um dort hinzukommen muss man ungefähr 30 Minuten nach unten zur Küste laufen um dann von dort aus durch einen richtig süßen Tunnel bis ganz zum Meer. Hier kam dann sogar die Sonne ein wenig raus, windig war es aber trotzdem immer noch, was auch dazu geführt hat, dass Papa seine Kappe verloren hat und das hat ihn schon schwer belastet😂😬. Sonst war es aber am Tunnel Beach wirklich wunderschön🥰.

Die Nacht haben wir auf einem Stellplatz am Bahnhof in Dunedin verbracht. Wir haben dann noch einen schönen Spaziergang durch die Stadt gemacht, haben uns das alte Bahnhofsgebäude angeschaut und waren noch richtig lecker mexikanisch Essen (wir waren bei „del sol“ – falls irgendjemand mal in Dunedin ist ganz große Empfehlung😋). Auf dem Weg in Richtung Landesinnere haben wir am nächsten Morgen einen Stopp in der Baldwin Street gemacht. Es wird damit geworben, dass es die steilste Straße der Welt ist, aber ich glaube dass es eigentlich nur die zweitsteilste ist. Ist ja eigentlich auch völlig egal. Es steht auf jeden Fall fest, dass die Straße sehr, sehr steil ist und die Häuser dort dementsprechend sehr interessant gebaut sind.

Weiter ging es dann zu den Moeraki Bolders, einen Strand mit einigen sehr rundlichen Steinen im Sand. An sich war das ganz nett, wirklich begeistert hat es uns jedoch irgendwie nicht. 😅Deshalb sind wir dann recht schnell weitergefahren und haben dann noch mal bei den Elephant Rocks einen Stopp gemacht. Prinzipiell ist es eine Wiese so irgendwo im nirgendwo, jedoch ist sie doch ganz besonders, da es dort warum auch immer, ganz viele Felsen gibt, in denen man mit ein bisschen Phantasie ganz viele Tiere sehen kann. Bekannt ist dieser Ort, wie man am Namen schon vermuten kann, durch einen Felsen, der aussieht wie ein Elefant. Jedoch hat der Elefant bei einem Erdbeben seinen Rüssel verloren und ist deshalb jetzt nicht mehr so ganz klar zu erkennen. 😅

Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz in Kurow verbracht, wo wir sogar noch im Fluss baden gehen konnten und es zum Beispiel auch Kajaks gab.

Am nächsten Tag sind wir dann noch mal ins Gebirge gefahren und auf dem Weg dorthin sind wir am Lake Pukaki entlanggefahren. Durch den Abrieb des anliegenden Gletschers hat dieser See eine unbeschreiblich schöne Farbe, weshalb wir wirklich viele Fotos gemacht haben, da man im Hintergrund auch noch das Gebirge sieht und das ist schon total besonders. 🥰

Außerdem haben wir dort dann eine Wanderung rund um den Mount Cook, nämlich den Hooker Valley Track, gemacht. Das hat insgesamt ungefähr 3 Stunden gedauert und der Weg ist vor allem deswegen so cool, weil man über 3 riesige Hängebrücken läuft☺️. Der Endpunkt ist an einem Gletschersee, in dem sogar ein Paar kleine Eisberge geschwommen sind. Das Wetter war leider nicht ganz so schön, weshalb wir den Mount Cook nie ganz wolkenlos gesehen haben, aber zumindest hatten wir nur auf dem Rückweg der Wanderung Eisregen😂 (ich sag euch, das habe ich im Sommer auch noch nicht erlebt). Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall trotzdem.

Im Anschluss sind wir dann zum Lake Tekapo gefahren, der auch diese besondere Wasserfärbung hat. Dort haben wir uns dann auch noch die Church of the Good Shepherd angeschaut, die anscheinend ein sehr bekanntes Kalendermotiv ist.

Die Nacht haben wir dann auf einem Stellplatz völlig außerhalb verbracht und schon allein der Weg dorthin über eine nicht wirklich schön geschotterte Straße war ein Abenteuer😂. Am nächsten Morgen sind wir dann einige Stunden bis nach Christchurch gefahren. Dort haben wir dann einfach an irgendeinem Einkaufscentrum geparkt und sind die restliche Strecke in die Stadt gelaufen. An sich in Christchurch eine wirklich schöne Stadt und vor allem die Einkaufsstraße ist richtig schön gepflegt und hat durch die alte Straßenbahn ihren ganz besonderen Flair. ☺️Abseits davon merkt man jedoch schon, dass Christchurch durch das Erdbeben 2011 schwer beschädigt wurde aber der Mix zwischen alt, neu und Container-Bauten ist irgendwie auch total cool. Wir haben uns dann wie gesagt die Innenstadt angeschaut, aber auch die Ruine der alten Stadtkirche. Außerdem haben wir noch die „Aushilfskirche“ angeschaut, die fast vollständig aus Karton hergestellt ist, das Denkmal für die Erdbebenoper und dann sind wir noch vorbei am Canterbury Museum zum botanischen Garten gegangen, der auch wirklich sehr schön war.

Anschließend sind wir dann nach bis nach Akaroa gefahren, einen ganz kleinen Ort direkt an der Küste. Dort haben wir nämlich am nächsten Morgen Delfinschwimmen gemacht❤️. Am Tag zuvor wurden alle Delfin-Touren wegen zu viel Wind abgesagt, weshalb wir schon sehr froh waren, dass unsere Tour stattfinden konnte😋. Wir wurden dann mit Neoprenanzügen und Taucherbrillen ausgerüstet und sind dann auf einem Boot eine ganze Weile raus aufs Meer gefahren. Auf dem Weg haben wir dann sogar noch einen Pinguin gesehen. Dann haben wir die ersten Delfine gesehen mit denen wir aber noch nicht schwimmen konnten, da auch ein Babydelfin dabei war🥰. Nach einer ganzen Weile haben wir dann aber nochmal Delfine gefunden, mit denen wir dann auch ins Wasser durften. Der Wellengang war leider immer noch sehr stark, weshalb es manchmal schwierig war die Delfine richtig zu sehen, aber ein Paar mal sind die Delfine dann so richtig durch uns durchgeschwommen und das war soo unfassbar besonders und das werde ich auch auf alle Fälle niemals vergessen❤️.

Nach einer richtig schönen, langen Dusche sind wir dann an der Küste entlang bis nach Kaikoura gefahren, wo wir abends einfach ganz entspannt am Strand entlanggelaufen sind und so den Tag dann ausklingen lassen haben.☀️

Der letzte Teil des Urlaubs folgt dann hoffentlich bald.😅

Liebe Grüße❤️

Sandra

Südinsel Teil 2

Hey,

der Alltag hat mich hier auf jeden Fall schon wieder eingeholt und die Sommerferien neigen sich dem Ende zu 😅und ich dachte, dass ich euch, bevor ich nach Sydney fliege noch ein bisschen von meinem Südinseltripp erzähle.

Nach den Gletschern ging es für uns nämlich in Richtung Wanaka weiter. Auf dem Weg dorthin waren wir aber noch bei den Fantail Falls und den Blue Pools. Die Fantail Falls waren relativ schöne Wasserfälle auch wenn ich zugeben muss, dass Wasserfälle so langsam nichts mehr Besonderes für mich sind😅. Die Blue Pools hingegen waren sehr, sehr cool. Der Name ist auf jeden Fall total berechtigt, da das Wasser dort wirklich eisblau ist. Außerdem gab es dort auch noch einige coole Hängebrücken und wenn das Wasser nicht ganz so kalt gewesen wäre, dann wären wir vielleicht auch baden gegangen, aber erfrieren wollten wir dann doch nicht.😬😂

Anschließend sind wir dann am Lake Wanaka entlanggefahren, vorbei am Lake Wanaka Lookout und haben dann die Wanderung zum Roys Peak gemacht. Man liest eigentlich überall, dass man so circa 3-3 ½ Stunden für den Aufstieg braucht und ich weiß nicht so ganz genau, was wir falsch gemacht haben aber schlussendlich waren wir in 2 Stunden oben😂. Wahrscheinlich lag es aber daran, dass wir die komplette Wanderung in der Mittagssonne gemacht haben und wir einfach nur schnell ankommen wollten😅. Die Wanderung hat sich aber sowas von gelohnt, das die Aussicht so schön war, dass es schon irgendwie unreal aussah. Mit dem Wetter hatten wir aber auch zugegebenermaßen extrem viel Glück und so gab es kaum eine Wolke am Himmel.☀️

Der Weg nach unten ging dann logischerweise ein wenig schneller und weil uns dann extrem warm war haben wir beschlossen im Lake Wanaka baden zu gehen. Eigentlich war ich hier schon viel baden aber so kalt wie dort war es echt noch nirgends😂. Wir haben uns dann noch den Wanaka Tree angeschaut, einen Baum, der warum auch immer mitten im See wächst, bevor wir dann noch ein Paar Einkaufe für Silvester gemacht haben. Allgemein waren wir aber schon ein wenig erledigt, weshalb unser Abend nicht besonders wild war. Wir waren auf einem sehr interessanten Campingplatz in einem Vorort von Wanaka und die meisten dort haben einfach ihr Zelt aufgestellt und sind irgendwo feiern gegangen. Wir haben dann einfach einen Spaziergang gemacht, Wein getrunken und sind so sehr entspannt ins neue Jahr gerutscht.😊

Der nächste Tag war dann mal so richtig entspannt. Wir haben uns frühs auf den Weg nach Queenstown gemacht und dadurch, dass das Wetter sowieso nicht so schön war haben wir uns dabei überhaupt nicht gestresst. Extrem krass war aber, dass an diesem Tag die Rauchwolken von Australien über Neuseeland gezogen sind, der Himmel deshalb extrem orange war und es absolut nach rauch gestunken hat.

😬😕In Queenstown waren wir dann ein bisschen Shoppen (wir haben dringend Sonnenbrillen gebraucht, da wir am Tag davor 3 Stück zerstört hatten😂), im botanischen Garten, bei Fergbaker und sind dann einfach noch entspannt durch die Stadt geschlendert. Zusätzlich habe ich dann noch kurz Jula, Diandra, Sophia und Cecile getroffen, die zufällig auch gerade in Queenstown waren🥰. Eigentlich wollte ich dann noch mit eine, Jetboot fahren (das habe ich von meinen Gasteltern zu Weihnachten bekommen), aber das wurde dann wegen zu starkem Regen abgesagt. Und ich hatte natürlich so viel Glück, dass es so viel geregnet hatte, dass ich es auch am nächsten Tag wegen Überflutung nicht machen konnte🙄. Wir sind deshalb dann gleich frühs in Richtung Milford Sound gefahren. Die Fahrt dorthin hat fast 4 Stunden gedauert aber die Landschaft war mal wieder so schön, dass das gar nicht so schlimm war. Gestoppt haben wir dann noch bei den Mirror lakes, obwohl sich bei uns im See aufgrund ein Paar zu vieler Wolken und Wind nicht wirklich viel gespiegelt hat. Unser Stellplatz war mitten im Nirgendwo, und deshalb war es auch ein bisschen schwer den restlichen Nachmittag noch zu nutzen, da wir nicht so wirklich genau wussten, was bzw. ob es dort überhaupt etwas gibt😅. Schlussendlich haben wir den völlig durchmatschten Lake Gunn Nature Walk gemacht, was an sich ganz schön. Wir hatten dann aber immer noch Zeit weshalb wir einfach eine Mure nach oben gelaufen sind und am Ende wirklich einen wunderschönen Wasserfall gefunden haben. ❤️Das war schon sehr cool, da wir ja absolut nicht wussten, ob am Ende der Mure überhaupt etwas ist und zudem war außer wir kein anderer dort.

Am nächsten Morgen sind wir dann bis ganz zum Milford Sound gefahren, da wir dort am Vormittag eine Bootstour gebucht hatten. Mit dem Wetter hatten wir einfach schon wieder unfassbar Glück und auch unserer Tour war ein totaler Glücksgriff, da unser Boot vielleicht halb voll war und unser Guide auch total cool war und wirklich darauf geachtet hat, dass jeder alles sehen kann (wir waren übrigens mit Mirte Peak unterwegs, falls es jemanden interessiert). ☺️Die Tour war einfach nur unfassbar schön und die Natur dort ist einfach so unbeschreiblich schön, dass glaube ich nur Bilder wirklich zeigen, wie schön es wirklich ist. 😅Wir sind dann mit dem Boot durch den kompletten Fjord gefahren, sind ganz nah an Wasserfällen vorbeigefahren und haben Robben gesehen. Mein persönliches Highlight war aber auf jeden Fall, dass wir freilebende Delfine gesehen haben und diese dann wirklich auch eine ganze Weile neben unserem Boot hergeschwommen sind. 🥰

An diesem Tag sind wir dann noch bis nach Gore weitergefahren und haben auf dem Weg noch bei einigen Wasserfällen und manchmal auch einfach so angehalten, eben immer dann, wenn die Aussicht gerade schön war. Der Abend in Gore war dann eher unspektakulär, was vor allem am Regen lag, aber das war auch nicht so wirklich dramatisch.☺️

So das war jetzt schon fast die Hälfte des Urlaubs, mal schauen, wann der Rest folgt. Bis dahin ganz liebe Grüße an euch.👋🏻

Sandra

Südinsel Teil 1

Hallöchen, 👋🏻

Erst mal noch Frohes Neues Jahr🥳 – ich weiß, der letzte Blogbeintrag ist schon ein paar Wochen her, das liegt aber absolut nicht daran, dass ich zu unmotiviert war, sondern daran, dass ganz viel passiert ist und ich vor allem viel unterwegs war. Ich habe unfassbar viel gesehen und erlebt und versuche das alles jetzt ein bisschen zusammenzufassen und dabei muss ich mich wirklich kurzhalten, da es sonst glaube ich ungefähr 100 Blogbeiträge zu diesem Urlaub geben würde😂, wir haben nämlich circa 4500 Kilometer zurückgelegt😅. Allgemein war das Wetter oft leider nicht so sommerlich wie erwartet aber davon abgesehen hatten wir so ziemlich immer relativ viel Glück und mussten keine Wanderung im strömenden Regen machen😅. Zwar war ich bereits das Wochenende vor Weihnachten mit Mama und Papa unterwegs, aber mein eigentlicher Urlaub hat erst am 26.12 angefangen. Dort wurde ich Frühs von meiner Gastmutter zum Flughafen gefahren und sogar Ben und Charlotte sind mitgekommen. Ich bin dann in so etwa einer Stunde nach Wellington geflogen, wo ich dann auch schon am Flughafen erwartet wurde. Für den restlichen Tag stand dann die Erkundung von Wellington auf dem Plan. Allgemein ist Wellington wirklich wunderschön und im Vergleich zu Auckland echt klein und dass, obwohl Wellington die Hauptstadt von Neuseeland ist. Unsere Tour haben wir beim Wellington-sign angefangen, also einem großem Schriftzug vom Namen der Stadt. Vom Campingpatz aus sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren, wo wir dann zuerst beim Mt Victoria Lookout waren, von wo aus man wirklich die ganze Stadt und die Küste sehen kann, was richtig schön ist.

Danach waren wir ganz kurz im Te papa Tongarewa Museum, aber eigentlich nur, weil ich unbedingt das Kunstwerk sehen wollte, dass so aussieht als ob man in einem Raum voller Konfetti steht😂. Zum Abschluss sind wir dann noch mit der Cable Car (einer alten Straßenbahn) gefahren und haben dann einen Spaziergang zurück in die Stadt durch die botanischen Gärten gemacht, was ich nur jedem empfehlen kann, weil das einfach wunderschön war.🥰

Am nächsten Morgen ging es dann relativ früh los, da wir mit der Fähre auf die Südinsel gefahren sind. Die Fährfahrt hat ungefähr 3 Stunden gedauert aber das hat sich auf jeden Fall total gelohnt, da vor allem die Aussicht auf die Küste und die Fjorde der absolute Wahnsinn war. Zudem haben wir warum auch immer richtig viele Essensgutscheine bekommen, weshalb wir uns etwas mit Essen und Schokolade eingedeckt haben.😂

Auf der Südinsel angekommen haben wir uns auf den Weg nach Motueka gemacht, zwischendurch haben wir dann noch beim Cullen Point Lookout (sooo schön) ❤️und in Nelson zum Einkaufen einen Stopp gemacht. Abends sind wir dann noch zum Strand gelaufen, auch wenn dieser eher so war wie an der Nordsee, da ich fast im Watt steckengeblieben wäre.😂

Für den nächsten Tag stand dann der Able Tasman National Park auf dem Plan und das Wetter war mindestens genauso schön wie der Park an sich☺️. Angefangen haben wir beim Split Apple Rock, einer Steinformation, die eben aussieht wie ein gespaltener Apfel und die zusätzlich noch an einem einfach wunderschönen Strand liegt.

Danach haben wir eine circa 2 Stunden Wanderung von der Sandy Bay bis zur Apple Tree Bay gemacht und ich denke die Bilder verdeutlichen, wie schön es dort ist.

Zusätzlich haben wir uns dann noch die Buller Gorge Swingbride angeschaut, eine echt ganz schön in die Jahre gekommene Hängebrücke über einen Fluss. Das war prinzipiell ganz schön, aber wahrscheinlich hätten wir es noch mehr genießen können, wenn wir nicht förmlich von Sandfliegen attackiert werden worden. 😬Die Nacht haben wir auf einem Parkplatz nahe der Maruia Falls gemacht, die wir uns natürlich auch noch angeschaut haben (und eventuell sind wir dabei über ein Paar Steine geklettert und ich habe fast meinen Schuh im Fluss versenkt😂).

Am nächsten Tag haben wir uns dann Frühs auf den Weg zum Cape Foulwind gemacht, wo wir ungefähr 1 ½ Stunden direkt an die Küste entlanggelaufen sind. Die verschiedenen Ausblicke auf das Meer und die verschiedenen Klippen waren echt richtig toll und Seals (Seehunde) haben wir dann sogar auch noch gesehen🥰. Weiter ging es dann zu den Pancake Rocks, wieder eine Steinformation. Diese schaut ein wenig so aus wie aufeinander geschichtete Pancakes und heißt deshalb auch so. Das war auf jeden Fall total beeindruckend, man hat aber auch gemerkt, dass es sich dabei um einen relativ bekannten Punkt handelt, da echt relativ viel los war. 😅Übernachtet haben wir in Hokitika, einer sehr kleinen und süßen Stadt an der Westküste der Südinsel und natürlich haben wir dort auch noch einen kleinen Erkundungsspaziergang gemacht.

Am 30.12 haben wir uns dann auf den Weg in Richtung Gletscher gemacht und aufgrund des Wetters hatten wir da durchaus so unsere Bedenken😅, da erst einige Wochen zuvor die kompletten Straßen wegen Überschwemmungen und Erdrutschen geschlossen wurden und natürlich hat es dann auch geregnet als wir bei dem Weg zum Gletscher angekommen waren. Wir haben uns dann aber voll motiviert in unsere Regenjacken geschmissen und haben den 1 ½ Stunden langen KA Roimata o hine hukatere Walk gemacht (und nein den Namen habe ich mir nicht ausgedacht😂). Schlussendlich hatten wir dann aber doch Glück, da der Regen recht schnell aufgehört hat und der Himmel etwas klarer geworden ist. So konnten wir dann am Ende doch einen Blick auf den Ausläufer des Gletschers werfen und darüber haben wir uns auf jeden Fall total gefreut☺️. Und dadurch, dass es ja geregnet hatte waren die Wasserfälle natürlich umso schöner.

Die Nacht haben wir an einem Platz am Haast River verbracht, der eine richtig schöne blaue Färbung hatte aber leider auch sehr kalt war, und sogar das Gebirge konnten wir von dort aus noch sehen.☺️

So das war so mal die grobe Zusammenfassung unsere ersten Tage, mal schauen wie viele Blogeinträge noch folgen und vor allem wann😅. Ganz liebe Grüße an euch alle!❤️

PS: Es ist jetzt übrigens die Hälfte meiner Zeit hier vorbei, verrückt oder?

Sandra

Meri Kirihimete

Hallo und fröhliche Weihnachten ☺️❤️

Bei mir war die letzten Tage so einiges los und bevor ich jetzt auf der Südinsel noch mehr erlebe dachte ich, ich fasse die letzte Woche mal ein bisschen zusammen. Seit Mittwoch sind hier in Neuseeland Schulferien, dass heißt, dass es jetzt bis Februar weder Schule noch Kindergarten gibt😅. Die ersten Ferientage waren aber sehr entspannt, wir haben ganz viel zu Hause gespielt, waren in der Bücherei und wenn es das Wetter zugelassen hat, dann sind wir auf den Spielplatz gegangen (der Sommer hatte nämlich eine kurze Pause eingelegt🙄). Der Freitag war dann total aufgeregend, da Mama und Papa in Neuseeland angekommen sind❤️. Sie waren dann auch kurz bei mir und meiner Gastfamilie und haben Ben, Charlotte und Dennis zumindest kurz kennenlernt. Ich habe dann noch ein bisschen gearbeitet (und ich sag es euch die Zeit ist absolut nicht vergangen😅) aber dann ging es abends auch gleich mit unserm Camper (der ist echt total süß ☺️aber natürlich kein Vergleich zu unserm Wohnmobil zu Hause 😂) los nach Coromandel. Übernachtet haben wir mitten im Coromandel Forest Park und auf dem Weg dorthin haben Mama und Papa schon einmal die neuseeländischen Straßen kennengelernt. Am nächsten Morgen sind wir dann zum Hot Water Beach gefahren, ein Strand an dem man sich ein Loch buddeln kann, in dem das Wasser dann durch unterirdische Thermalquellen erwärmt wird. Wir haben zumindest unsere Füße ein wenig gebadet, haben uns dann aber doch lieber einfach an den Strand gelegt und die Sonne in Ruhe genossen☺️☀️.

Im Anschluss haben wir dann den Walk zur Cathedral Cove gemacht. Der Weg hat so zwischen 1 und 2 Stunden gedauert und ging total schön an der Küste entlang, aber zwischenzeitlich auch ein kurzes Stück durch den Wald. Die Cathedral Cove war richtig schön und ist auf jeden Fall einen Besuch wert – wir hatten sorgte Glück und es war relativ wenig los😋.

Die Nacht haben wir dann in Whitianga verbracht, wo wir abends noch zusammen etwas trinken waren. Am Sonntag haben wir uns dann den New Chums Beach angeschaut. Einen richtigen offiziellen Weg dorthin gibt es nicht so wirklich, da man eher über ein Paar Steine klettert und mitten durch den Wald läuft😅😂. Nach etwas längere hin und her haben wir dann auch den Weg zum Aussichtspunkt gefunden und auch wenn es eine ganz schöne Kletterei war, hat es sich auf alles Fälle gelohnt, da der Ausblick einfach nur wunderschön war.

Nachmittags haben wir dann in Coromandel Town noch ein Eis gegessen, bevor ich die Fähre zurück nach Auckland genommen habe. Ich habe nämlich noch ein Paar Tage gearbeitet und Weihnachten mit meiner Gastfamilie verbracht. Mama und Papa haben die Zeit natürlich sinnvoll genutzt und haben die Nordinsel erkundet.

Weihnachten war wirklich richtig schön, auch wenn es sich absolut nicht wie Weihnachten abgefühlt hat, sondern eher wie ein Geburtstag im Sommer😅. Am 24. sind wir Nachmittags zu den Großeltern gefahren, wo wir einen sehr entspannten Abend mit sehr viel leckerem Essen hatten. Es gab mit Reis gefüllten Truthahn, Weihnachtsbraten und dazu ganz viel Salat und gebratenen Reis. Ganz passend zu Weihnachten gab es dann noch Erdbeerkuchen😂. Das eigentliche Weihnachtsfest findet hier aber am 25. statt , deshalb gab es dann dort frühs auch die Geschenke☺️. Ich habe auch ein Paar Sachen, und vor allem so viele schöne Karten, bekommen – ich habe mich über alles total gefreut, danke❤️. Gemeinsam mit meiner Gastfamilie war ich dann frühs bei der Oma frühstücken, bevor wir dann den Rest den Tages wieder bei den Großeltern mit Baden im Pool und Spielen in der Sonne verbracht haben (kurze Randinfo ich bin eine absolute Niete in Scrabble auf englisch😂). Zusammengefasst hatte ich eine total schöne Zeit und freue mich jetzt auf die nächsten 2 1/2 Wochen Urlaub zusammen mit meinen Eltern.

Ganz liebe Grüße ❤️

Sandra

Ganz schön was los

Hallo ☺️

Ich hoffe euch geht es, genauso wie mir, gut und ihr freut euch genauso auf Weihnachten wie ich. In den letzten Wochen war hier so einiges los, von Vulkanausbruch bis Erdbeben war wirklich alles dabei 😂 aber davon hat man erstaunlicherweise echt wenig mitbekommen und der Alltag lief genauso ab wie auch sonst immer. Die letzten beiden Wochen war es wirklich heiß, mehr als eine kurze Hose und ein Top wollte man da wirklich nicht anziehen. Deshalb haben wir das Planschbecken aufgebaut und ganz viel Zeit im Schatten verbracht und kurzes Lob an mich selbst, ich habe keinen Sonnenbrand bekommen. 😇

Am 6. Dezember war bei uns natürlich auch der Nikolaus da, auch wenn er dieses Jahr in einem etwas längeren Brief erst einmal erklären musste, wer er ist und was er denn so macht 😂😏. Schlussendlich gab es ein Paar Süßigkeiten und Plätzchenausstecher für Ben und Charlotte. Am Vorletzten Wochenende waren wir dann noch einmal Surfen, dieses Mal aber in Tawharanui, also an der Westküste und da hat man doch einen deutlichen Unterschied gemerkt. Die Wellen waren um einiges stärker und dementsprechend war es auch nicht ganz so einfach wie beim letzten Mal😅. Wir waren insgesamt zu 5 und in der Surfgruppe waren noch 3 weitere und ich glaube es ist wirklich schwer zu sagen, wer den lustigsten Abflug hinbekommen hat. Aber Spaß hatten wir auf jeden Fall und man hat sich umso mehr gefreut, wenn man dann mal auf dem Surfbrett stand😂. Danach waren wir dann einfach noch am Strand und natürlich auch im Meer und haben auch dort mit den riesigen Wellen gekämpft. Abends war ich dann mit Jula zusammen noch einen Kuchen essen, das hatten wir uns aber auf jeden Fall auch verdient. 😋

Der Sonntag war dann total entspannt. Wir waren morgens in den Rosegardens in Parnell und man muss echt sagen, dass die total schön sind. Die komplette Anlage ist sehr gepflegt und die Rosen einfach nur wunderschön❤️. Es gab glaube ich alle möglichen Farben und Formen und vom Geruch muss ich glaube ich gar nicht sprechen. Das Wetter war leider nicht ganz so schön, weshalb wir den Mittag in einer Mall verbracht haben, bevor wir dann noch auf den Mount Hobson (auch wieder ein inaktivier Vulkan) gegangen sind, um dort das Wochenende zusammen ausklingen zu lassen.

Letzte Woche habe ich mich dann zusammen mit Ben und Charlotte ein wenig um die Weihnachtsdeko gekümmert. Mit Charlotte habe ich eine Katze und einen Hasen im Weihnachts-Style gemacht und dann haben wir alle zusammen noch Weihnachtsbaumschmuck aus Salzteig gemacht und natürlich auch ganz typisch deutsch Plätzchen gebacken. 🥰

Am Wochenende waren wir dann am Samstag mal wieder ein bisschen unterwegs und obwohl es das gesamte Wochenende regnen sollte haben wir keinen einzigen Tropfen abbekommen🤷‍♀️😂. Wir haben zuerst den Goldie Bush Walk gemacht, bei dem man an den Mokoroa Falls vorbeikommt. Das war mal wieder richtig, richtig schön, vor allem, weil der Weg relativ unbekannt ist und deshalb fast niemand da war.

Im Anschluss waren wir beim Bethells Beach, wo ich mir fast meine Füße verbrannt hätte, weil ich nicht erwartet habe, dass der schwarze Sand dort so heiß werden kann😅 – aber aus Fehlern lernt man ja, ich werde schwarzen Sand im Sommer auf jeden Fall nicht mehr ohne Flip-Flops betreten😂. Wir waren dann noch zusammen schwimmen (und als wir die Strömung gespürt haben, haben wir auch verstanden, warum es dort so viele Rettungsschwimmer gab) und haben ein bisschen Volleyball gespielt.

Abends waren wir dann bei „Christmas in the Park“, ein riesiges Openair-Event in der Auckland Domain, organisiert von Coca Cola. Am Eingang sah es noch aus wie ein kleiner Rummel, doch je weiter wir reingegangen sind, desto größer und auch voller wurde es. Es gab eine riesige Bühne und alle saßen auf Picknickdecken auf dem Gras und haben sich die Liveshow auf der Bühne angeschaut. Von Weihnachtsliedern bis Pop war wirklich alles dabei. Wir saßen auch auf einer Picknickdecke mitten im Getümmel, haben etwas gegessen und natürlich auch ein bisschen Gratis-Cola getrunken. 😇Je dunkler es wurde desto schöner wurde auch die Stimmung und das wunderschöne Feuerwerk hat alles dann total abgerundet. ☺️

Eigentlich wollte ich dann mit dem Bus nach Hause fahren, aber das hat nicht so optimal geklappt, sodass mich Jula dann irgendwo mitten in der Stadt abholen musste und mich nach Hause gefahren hat, da ich zuerst den falschen Bus genommen habe und dann ist natürlich keiner mehr gefahren. 😂Den Sonntag haben wir dann alle zusammen noch am Mission Bay verbracht, waren schwimmen und haben in der Sonne gelegen. Natürlich gab es dann für uns alle noch ein Eis, bevor das Wochenende dann auch schon wieder vorbei war.

Gestern hatte Diandra dann Geburtstag und wir waren total lecker italienisch Essen, bevor wir uns in der Franklin Road die ganz bekannte Weihnachtsbeleuchtung der Häuser angeschaut haben. 🥰Und auch wenn es richtig schön war kann ich mir immer noch nicht so ganz vorstellen, dass nächste Woche Weihnachten ist. 😅

Das war es jetzt erst einmal so weit, ich melde mich aber bald wieder, da am Freitag Mama und Papa hier ankommen🥰❤️ und wir dann ganz viel reisen und entdecken werden!

Ganz liebe Grüße und Merry Christmas❤️

Sandra

auf der Suche nach Weihnachtsstimmung

Hey 🙂

Jetzt ist es schon Dezember, der erste Advent ist vorbei und ihr alle wart bestimmt schon auf dem Weihnachtsmarkt – ich hingegen kann von Weihnachtsstimmung aber sowas von gar nicht sprechen😅. Das Wetter war in den letzten Wochen richtig, richtig gut, dementsprechend hatte ich eigentlich nur kurze Hosen an und habe ganz viel Zeit draußen in der Sonne verbracht☀️ (und dabei natürlich auch enorm viel Sonnencreme verbraucht😂). Vor allem die letzten Wochenenden waren ein bisschen ruhiger, weil ja bald ein ganz großer Trip ansteht und es dafür so einiges zu planen gibt. So kam es auch mehrfach zu 4-stündigen Skype-Gesprächen😂. Trotzdem habe ich so einiges erlebt und deshalb bekommt ihr jetzt mal eine Zusammenfassung (die bestimmt schlussendlich doch wieder relativ lang wird😬).

Mitte November hatte ich wieder mal Besuch von meiner Programme Managerin, aber dieses Mal nicht wie üblich nur von ihr allein, sondern auch von einer Vertreterin der deutschen Partnerorganisation (AIFS) und der Leiterin der neuseeländischen Organisation (Au Pair Link). Anfangs war es ein bisschen komisch so viele Leute im Haus zu haben, die einem ganz viele Fragen stellen, aber an sich finde ich es wirklich cool, wie sehr sich die Organisationen bemühen und versuchen auf unsere Wünsche einzugehen. In derselben Woche hatte Ben von der Schule aus noch seinen Athletics Day, was man sich ein wenig so wie Bundesjugendspiele vorstellen kann. Im Vergleich zu Deutschland war es doch irgendwie eher ein großes Fest mit Hüpfburg, Caféständen und eine ganze Menge an Eltern, die ihre Kinder natürlich tatkräftig angefeuert haben. ☺️Es war auf alle Fälle total süß, auch wenn die sportliche Leistung irgendwie niemanden so richtig interessiert hat.

Am Wochenende war ich am Samstag mit Sophia zusammen in der Stadt. Wir waren erst in der Art Gallery, aber nachdem sich unser Kunstverständnis eher in Grenzen hält sind wir dann doch auf die Einkaufsstraße gegangen und haben schon einmal ein Paar Weihnachtsgeschenke besorgt🤷‍♀️. Sonntags sind wir (Jula, Sophia, Lara, Cecile und ich) dann in den Tapapakanga Regional Park gefahren. Dort haben wir dann den Cliff Walk gemacht. Anfangs sind wir eine ganze Weile am Strand entlanggelaufen, bevor es dann an ein paar Felsen entlang nach oben ging, wo es erst wieder ein bisschen so aussah wie im Dschungel. Das letzte Stück ging dann über eine richtig saftige Wiese mit ganz, ganz vielen Schafen und süßen Lämmern🥰. Wir haben uns dann später noch ein Eis gegönnt und haben, das irgendwo direkt am Meer gegessen, bevor wir dann weiter in die Auckland Botanic Gardens gefahren sind. Dort sind wir erst ein wenig rumgelaufen und haben dann noch ein bisschen Karten gespielt.

In der folgenden Woche ist eigentlich nicht wirklich viel Besonderes passiert, außer dass ich mich mit Sophia (eine Freundin aus meiner Stufe) in einem Park getroffen habe und es war schon ganz schön cool mal wieder jemanden von zu Hause zu treffen. 😅Samstags waren wir dann in Devenport am Strand und natürlich auch im Meer schwimmen, und ich muss schon sagen, dass es irgendwie etwas hat in November/Dezember im Meer schwimmen gehen zu können😇. Abends waren wir dann noch im Kino und haben uns den Film „Last Christmas“ (kann ich nur empfehlen!) angeschaut und waren dann im Anschluss am Hafen noch völlig überteuerte Cocktails trinken. 😋

Am Sonntag haben wir uns dann in Auckland die Santa Parade angeschaut, also eine richtig große Parade, die mich ganz schön an einen Faschingsumzug erinnert hat. Der einzige Unterschied war eigentlich, dass die Leute anstatt „Helau“ „Merry Christmas“ gerufen haben😂. Und auch wenn ich dadurch jetzt auch nicht unbedingt in Weihnachtsstimmung gekommen bin war es trotzdem richtig cool. 😊

Vergangenes Wochenende habe ich ganz entspannt einen Tag am Mission Bay (Strand) und im Park verbracht. Das war auch mal ganz schön, trotzdem haben wir für das kommende Wochenende wieder ein Paar Sachen geplant, es soll ja schließlich nicht langweilig werden. ☺️

Ganz liebe Grüße aus dem Sommer an euch, ich drücke die Daumen, dass es dieses Jahr vielleicht auch ein bisschen schneit. ❤️😇

Sandra

das Beste der letzen Wochen

Hello again, ☺️

Ich hoffe bei euch zu Hause ist alles gut und ihr gewöhnt euch so langsam an die kalten Temperaturen, denn bei mir ist der Sommer so gut wie angekommen und das Wetter ist auf jeden Fall schon deutlich besser, sodass ich doch schon relativ oft meine Sommersachen anziehen konnte☺️. Trotzdem muss ich zugeben, dass dadurch bei mir so absolut keine Weihnachtsstimmung aufkommt, oder ich irgendwie auch nur ansatzweise verstehe, dass es jetzt schon Mitte November ist. Ihr bekommt jetzt aber trotzdem mal eine grobe Zusammenfassung, was die letzen Wochen so passiert ist.

In der ersten Novemberwoche war hier echt ein bisschen der Wurm drin. An einem Tag hatte Ben schulfrei, dann war er an einem anderen Tag krank und auch Charlotte durfte ich in dieser Woche aus dem Kindergarten abholen, weil sie dann auch krank war🤷‍♀️. Dementsprechend viel Zeit haben wir dann auch mit Vorlesen und Malen verbracht aber auch das haben wir überstanden. 😅Außerdem war in dieser Woche dann auch noch Halloween und deswegen habe ich mit Ben und Charlotte einen Kürbis geschnitzt. Am Anfang waren sie ein bisschen irritiert, was ich den mit dem Kürbis machen möchte (hier ist das nämlich überhaupt nicht üblich Kürbisse zu schnitzen), sie hatten dann aber total viel Spaß und waren am Ende auch total stolz auf unseren Kürbis😇. Abends war ich dann mit der ganzen Familie zum „Trick or Treeting“ unterwegs und wir haben versucht möglichst viele „Lollies“ (so nennt man hier alle möglichen Süßigkeiten) zu sammeln. Schlussendlich war die Ausbeute dann aber doch nicht allzu groß, da Ben und Charlotte jetzt nicht unbedingt die mutigsten sind und wir deshalb manchen Häusern nicht einmal nahe kommen durften. 😂

Am Wochenende war ich dann sowohl am Samstag als auch am Sonntag mit meinen Mädels unterwegs. An einem Tag waren wir in der Cornwallis Warf, also eigentlich nur einem Steg an einem Strand. Irgendwie haben wir den Trail dort nicht gefunden, weshalb wir dann einfach so ein wenig rumgelaufen sind, bevor wir dann an den Whatipu Beach weitergefahren sind. Dieser Strand ist echt total schön und hat mich auch ein bisschen an Piha erinnert. 🥰Dort haben wir dann erst ein bisschen am Strand gechillt, bevor wir dann auf einen kleinen Berg dort gelaufen (naja vielleicht eher geklettert😂) sind. Die Aussicht von dort oben war wahnsinnig schön, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt leider nicht mehr ganz so sonnig war.

Dafür haben wir dann am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein den Coast to Coast Walk gemacht. Das ist ein 16 Kilometer langer Wanderweg, der prinzipiell einmal quer durch Auckland verläuft und auf dem man an so ziemlich allen sehenswerten Orten vorbeikommt. Wenn man sich nicht so blöd anstellt wie wir, dann läuft man im Idealfall auch nicht so viele Umwege, denn wir sind irgendwie ständig unabsichtlich vom Weg abgekommen. 😂Wahrscheinlich wäre es für uns schlauer gewesen, diesen Weg am Anfang unsere Zeit hier zu machen und nicht erst nach fast 4 Monaten, denn schlussendlich waren wir an den meisten Orten sowieso schon mehrmals und dementsprechend waren wir auch nicht mehr ganz so begeistert von den unterschiedlichen Zwischenstopps. 😅Schlussendlich hatten wir aber zumindest genug Zeit zu Quatschen und genug Bewegung.

In der folgenden Woche lief der Alltag dann wieder wie üblich nur mit dem unterschied, dass die komplette Woche über abends Feuerwerke zu sehen waren. Hier in Auckland ist es nämlich so, dass man an Silvester keine eigenen Feuerwerke zünden darf, weshalb es im November eine Woche gibt, in der man Feuerwerk kaufen und dann auch abschießen darf. Am Dienstag war dann mit der Fawkes Night (wird auch Bonefire Night genannt) der absolute Höhepunkt. Deshalb war ich dann am Dienstagabend auch auf dem Mount Eden und habe mir die Feuerwerke von oben aus angeschaut, was echt richtig, richtig schön war.❤️

Das Wochenende sollte dann noch mal richtig besonders werden, wir hatten nämlich eine Tour auf die White island (eine noch aktive Vulkaninsel) gebucht. Wir haben uns dann gleich am Samstagmorgen auf den Weg nach Whakatane gemacht. Angefangen hat das Wochenende auf jeden Fall gut, da wir bei unserem Mietauto ein Upgrade bekommen haben und so mit einem Madza I3 unterwegs waren, das war vielleicht ein Luxus. ☺️Auf dem Weg haben wir dann auf einem kleinen Samstagsmarkt gehalten und Brot gekauft, und ich meine so richtiges Brot und kein Toastbrot und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie gut das geschmeckt hat🥰. Wir waren dann außerdem noch im White Pine Bush Forest wo es ganz viele Kaikathea-Bäume gibt. Wir sind dort irgendwie in eine kleine Reisegruppe geraten und haben dann sogar noch eine kleine Führung bekommen. Das Highlight dort war aber auf jeden Fall der Gumboot-Fence, also ein Zaun, der mit ganz ganz vielen Gummistiefel geschmückt war, was ich total witzig fande😂. Zum Abschluss waren wir dann noch beim Pukatapu Lookout, von dem aus man eine richtig gute Aussicht auf Whakatane und einige kleine Inseln hatte. Den Rest des Tages haben wir an dem Strand verbracht, an dem wir auch die Nacht in unserem Zelt verbracht haben. Unsere Stimmung war echt gut, bis es dann angefangen hat zu regnen und unsere Tour auf die White Island deshalb abgesagt wurde. Die Stimmung war auch nicht unbedingt besser als wir festgestellt haben dass unser Zelt nicht so ganz wasserdicht ist 😅. So mussten wir den Sonntag dann irgendwie anders herumkriegen, weshalb wir dann in Rotorua in einem Café und ein bisschen shoppen waren (wir waren schließlich auch ganz schön frustriert). 😂

Die Tour machen wir auf jeden Fall zu einem andern Zeitpunkt nochmal, dann hoffentlich bei Sonnenschein. ☀️☺️

So das wars jetzt erst mal, ich melde mich dann wieder wenn es etwas Neues gibt. 👋🏻

Sandra

am nördlichsten Punkt Neuseelands

Hallo 👋🏻

Und schon wieder gibt es etwas vom anderen Ende der Welt zu erzählen. ☺️Nachdem hier am 28. Oktober (Montag) ein Feiertag war habe ich mit meinen Freundinnen natürlich die Gelegenheit genutzt und wir haben einen Trip über das verlängerte Wochenende gemacht. Unser Ziel war das Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands❤️. Mit dem Wetter haben wir einen absoluten Volltreffer gelandet, ich glaube ich habe an diesem Wochenende so ziemlich keine einzige Wolke gesehen und zusätzlich war es auch noch richtig schön warm (eigentlich „nur“ 22 Grad die sich aber locker wie 27 angefühlt haben). ☀️

Aber jetzt alles ganz langsam und vor allem in der richtigen Reihenfolge (hoffentlich😅). Unter der Woche lief alles recht gewöhnlich ab, das übliche Chaos also😂. Am Donnerstagabend war ich dann bei einer „Kinderdisko“ im Kindergarten mit dabei und es war total süß mal alle Kinder zusammen mit ihren Familien zu sehen und natürlich auch ein wenig Zeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen. Bereits am Freitag haben wir dann in der Stadt unser Mietauto abgeholt, damit wir am Samstagmorgen gleich ganz früh losfahren konnten. Dabei haben wir aber erst einmal einen kleinen Schock bekommen, denn dieses Mal haben wir von der Autovermietung einen Suzuki Swift bekommen, was eigentlich mega cool ist, aber nicht unbedingt, wenn man mit 4 anderen Mädchen 3 Tage Zelten will und dafür alles in diesen Kofferraum bekommen muss😂 (so mussten wir also unser Gepäck stark einschränken😅). Am Samstag ging es dann schon um 7 Uhr los, denn auch wenn man vielleicht denkt, dass Auckland relativ nördlich liegt, fährt man bis zum Cape Reinga noch ungefähr 6 Stunden. Wir mussten aber erst einmal Tetris spielen und so haben wir es am Ende sogar geschafft alles im Auto zu verstauen😆. Dann konnte es endlich so richtig losgehen und mit ein bisschen Musik und ganz viel Quatschen ging die Zeig auch echt relativ schnell vorbei. Nach einer Mittagspause auf einem Spielplatz irgendwo im Nirgendwo sind wir dann am Ninety Mile Beach angekommen. Der Strand ist zwar nicht wirklich 90 Meilen lang, sondern ein wenig kürzer. Trotzdem ist er natürlich mega lang und es ist total faszinierend, dass man einfach nichts Anderes außer Strand neben sich sehen kann. Das Besondere am Ninety Mile Beach ist außerdem, dass man auf ihm komplett mit dem Auto entlangfahren kann, also direkt auf dem Sand. Das wollten wir unserem Mietauto dann aber doch nicht antun und sind deshalb nur eine ganz kleine Runde über den Strand gefahren und allein das war schon richtig cool😇. Wir sind dann einfach noch eine ganze Weile nur am Strand entlanggelaufen und waren einfach nur total von dieser scheinbaren Unendlichkeit beeindruckt. 🥰

Danach mussten wir dann noch eine Weile weiterfahren, bis wir an unserem Zeltplatz für die Nacht angekommen waren. Der Platz war einfach nur der absolute Hammer, da er in einer kleinen Bucht (Sandy Bay) direkt am Strand gelegen war uns wir so unser Zelt mit Ausblick aufs Meer aufbauen konnten❤️. Auch hier haben wir dann erst mal eine ganze Weile am Strand verbracht, Jula und Sophia waren sogar schwimmen.

Abends haben wir dann im Zelt noch Karten gespielt und es uns ein wenig gemütlich gemacht. Aufgrund von platztechnischen Problemen im Auto hatten wir dann leider nur ein 4-Personen-Zelt dabei und ja ihr erinnert euch richtig, wir waren zu 5 😅. Dementsprechend kuschelig war dann auch die Nacht und auch wenn ich nicht einmal meine Füße austrecken konnte war uns zumindest ganz schön warm und wir mussten nicht frieren. 😂

Aufgrund der nicht ganz so bequemen Schlafsituation war es zumindest nicht so schlimm richtig früh aufzustehen, wir wollten den Sonnenaufgang nämlich unbedingt direkt am Cape Reinga sehen. Das Cape Reinga wird durch einen Leuchtturm markiert und ist außerdem noch der Ort, an dem der Pazifik und der Tasmanische See aufeinandertreffen. Für die Maori ist es zudem noch ein heiliger Ort, da man davon ausgeht, dass dies der Ort ist, an den die Seelen in den Himmel aufsteigen. Der Sonnenaufgang dort war einfach nur wunderschön☺️ (man hat die Sonne zwar nicht sofort gesehen, da sie von einer Landzunge verdeckt wurde aber das hat überhaupt nichts ausgemacht). Dadurch das wir so früh dort waren, waren kaum andere Leute dort, was die ganze Atmosphäre nur noch schöner gemacht hat. 🥰

Nach der ganzen Idylle am Morgen haben wir dann aber nach dem Frühstück und dem Zeltabbauen doch ein wenig Action gebraucht. Unser nächster Stopp waren nämlich die Giant Sand Dunes, also einfach unfassbar große Sanddünen ziemlich nahe an der Küste gelegen. Dort haben wir uns dann ein Sandboard gemietet und konnten damit dann die Sanddünen herunterrutschen🤘🏻. Das hat auf jeden Fall hammermäßigen Spaß gemacht und es hat sich auf jeden Fall immer gelohnt die Sanddüne hochzulaufen😂 (und ich sag es euch das war ganz schön anstrengend). Von der größten Sanddüne aus konnte man dann sogar noch das Meer sehen und die Mischung aus Sanddüne, Küste, Meer und Pflanzen war wirklich einzigartig.

Völlig eingesandet haben wir dann noch eine gute Stunde in der Matai Bay verbracht und lagen einfach ein bisschen faul am Strand herum, bis wir dann alle zusammen ganz kurz schwimmen waren. 😬Und es war zwar richtig kalt aber auch total erfrischend. Nach einem Abstecher bei der Stranddusche ging es dann wieder zurück ins Auto, die zweite Nacht wollten wir nämlich in der Nähe von Paihia, also nicht mehr ganz so nördlich, verbringen. Schlussendlich sind wir dann dort auf einem Zeltplatz mitten im Wald gelandet, auf dem wir dann sogar umsonst gecampt haben und noch ein paar nette Bekanntschaften gemacht haben. Die Geräusche, die wir nachts dann gehört haben, konnten wirklich richtig gut mit einem Dschungel-Soundtrack mithalten😂. Am nächsten Morgen waren wir dann in Paihia Kajakfahren. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir mit unserem Kajak zu einem Wasserfall paddeln und auf dem Weg noch eine kleinen „Wald“ im Wasser erkunden☀️. Wir hatten dabei echt richtig viel Spaß und sind sogar braun geworden.

Zum krönenden Abschluss waren wir dann noch alle zusammen Fish and Chips Essen, 😋bevor wir uns dann leider wieder auf den Weg nach Auckland machen mussten, wo es passenderweise natürlich sofort geregnet hat. 🤷‍♀️Ben und Charlotte haben sich aber auf jeden Fall gefreut, dass ich wieder da war und vor meiner Türe war mit Malkreide ganz fett „Hi Sandra“ geschrieben und das war schon total süß. 🥰

Ich hoffe es geht euch allen gut! Ganz, ganz liebe Grüße!👋🏻☺️

Sandra

run the city

Hey Hey, 👋🏻

Jetzt melde ich mich auch mal wieder und gebe euch ein Update über die Vorletzte Woche, damit ihr bald auch alle mal wieder auf dem aktuellen Stand seid. 😅

Die Woche an sich verlief relativ gewöhnlich. Anstelle zur Coffegroup zu gehen haben wir uns aber Dienstagabends in der Stadt getroffen und sind dort zu einem kleinen Kunstfestival gegangen. Vieles war richtig schön beleuchtet und es gab auch einige Aktionsstände aber schlussendlich saßen wir dann doch in einem Café und haben ganz lange gequatscht☺️. Nach einem relativ entspannten Babysitten am Freitagabend waren wir dann samstags im Long Bay Regional Park. Das Wetter hat am Anfang noch richtig gut mitgespielt und deshalb haben wir einen der Walks gemacht, der uns in ungefähr einer halben Stunde zu einer Bucht geführt hat. Als wir uns dann aber gerade zum Picknicken hingesetzt haben hat es dann angefangen zu regnen🙄, aber wir haben ja mittlerweile dazugelernt und wissen, dass es hier eigentlich nie länger als 5 Minuten regnet. 😂Irgendwie hatten wir dann aber trotzdem nicht mehr so großartig viel Lust, weshalb wir uns entschieden haben am Strand noch ein wenig Karten zu spielen, bevor wir dann schon zurück in die Stadt gefahren sind.

In der Stadt waren wir allerdings nicht ohne Grund, Sophia und ich mussten uns nämlich für „Run the city“ noch vollständig registrieren. Für alle die es noch nicht mitbekommen habe, ich habe mich entschieden hier beim Marathon-Tag in Auckland an einem 11km-Lauf teilzunehmen. Das Registrieren ging richtig schnell und wir haben dann unsere Startnummer, unser T-Shirt und noch ein paar Kleinigkeiten bekommen, sodass wir vollständig für den nächsten Tag ausgerüstet waren👍🏻. Besonders cool fand ich eine Wand, auf der einfach jeder Teilnehmer namentlich aufgelistet war und natürlich habe ich mir es nicht nehmen lassen und habe meinen Namen gesucht und zum Glück auf recht schnell gefunden. ☺️Wir haben uns dann noch gemeinsam etwas zum Essen geholt, bevor es für mich dann auch relativ schnell ins Bett ging.

Am nächsten Morgen habe ich mich dann um halb 7 auf dem Weg in die Stadt gemacht. Ab der Stadtmitte habe ich nämlich ein Busticket gebucht, damit ich auf jeden Fall pünktlich zur Startlinie komme. 😅Dort angekommen war ich erst mal total überrascht, wie gut alles organisiert war. Insgesamt gab es an diesem Tag 13.500 Teilnehmer und 4700 Läufer waren gemeinsam mit mir auf den 11km unterwegs. Vor dem Start gab es dann sogar schon kostenlose Müsliriegel und Smoothies. Es gab dann ein gemeinsames Aufwärmprogramm, bevor es dann in 3 Intervallen an die Startlinie ging. Ich war irgendwie total aufgeregt, habe mich aber auch mega gefreut und hatte einfach richtig Lust loszulaufen. 😇Die Laufstrecke war auch total besonders, da wir am Anfang direkt auf der Autobahn (die war zu dieser Zeit dann natürlich gesperrt😂) gelaufen sind, dann über die Harbour Bridge und zum Abschluss dann direkt ins Stadtzentrum, also alles Wege, auf denen man sonst nur mit dem Auto fahren darf. Irgendwie ging dann doch alles relativ schnell und auf einmal kam der Startschuss und es ging los. Das Gefühl mit so vielen Menschen gleichzeitig zu laufen war schon total besonders und auch wenn es natürlich trotzdem anstrengend war hatte man schon deutlich mehr Motivation als sonst😅. Mein Highlight (abgesehen von der Ziellinie natürlich😂) war auf jeden Fall, das Laufen über die Harbour Bridge, da man dort nicht nur mit einer wunderschönen Aussicht auf die Skyline belohnt wurde, sondern auch von Trommlern angefeuert wurde.

Über die Strecke verteilt gab es regelmäßig etwas zu Trinken und je näher man der Stadt und somit auch der Ziellinie kam, desto mehr Leute waren auch zum Anfeuern am Streckenrand. Ich war dann aber trotzdem froh im Ziel zu sein und war total stolz auf mich, dass ich die komplette Strecke durchgelaufen bin und auch mit meiner Zeit mit ich total glücklich☺️. Am Ziel wurde ich dann von Sophia (sie ist den Halbmarathon gelaufen), Diandra und Jula in Empfang genommen. Jeder Teilnehmer hat dann noch eine Medaille bekommen und zur Belohnung gab es auch noch ganz viel kostenloses Essen und Trinken. Das Wetter wurde dann auch immer besser, sodass wir am Ende im T-Shirt in der Sonne sitzen konnten und einfach die Atmosphäre genossen haben☀️. Ich bin auf jeden Fall total froh, dass ich dort mitgemacht habe und kann es jedem nur total empfehlen. 🤘🏻

Ganz, ganz lieb Grüße an euch alle! ❤️

PS: der Sommer kommt hier jetzt so langsam aber sicher an ☀️☺️

Sandra

Roadtrip Teil 5

Kia Ora😊

So jetzt ist es dann auch mal endlich soweit und der letzte Teil meines Frühlingsurlaubes kommt und dass wir auch langsam wirklich Zeit, das Ganze ist nämlich schon über 2 Wochen her. 😅

Die letzten beiden Tagen habe wir, wie bereits erwähnt, in Tauranga verbracht. Am Samstagmorgen war das Wetter leider überhaupt nicht gut, weshalb wir erst relativ spät in den Tag gestartet sind. Dafür hatten wir aber echt relativ gutes Brot – es sah zumindest von der Farbe aus wie deutsches Brot, die Konsistenz war dann doch eher wieder Toastbrot😂. Irgendwann wurde dann aber auch das Wetter ein wenig besser und wir haben uns auf dem Weg zu den Kaiate Falls gemacht, wo wir einen kleinen Rundweg gelaufen sind und uns natürlich auch den Wasserfall angeschaut haben. Und auch wenn es hier richtig viele Wasserfälle gibt, finde ich jeden einzelnen doch immer wieder schön. ☺️❤️

Unser nächster Stopp war der Mclaren Falls Park, in dem es gleich am Eingang wieder Wasserfälle gab, die natürlich aber wieder ganz verschieden waren und deshalb auf ihre ganz eigene Weise wunderschön☺️. Wir haben dann noch die regenfreie Zeit ausgenutzt und sind etwas durch den Park geschlendert und haben einfach ein bisschen die Zeit zu dritt genossen.

Dann hat es aber leider wieder angefangen zu regnen und wir sind zurück nach Tauranga gefahren. In der Stadt sind wir dann erst einmal fast daran gescheitert einen kostenlosen Parkplatz zu finden, bis wir dann festgestellt haben, dass man dort am Wochenende überall kostenlos parken kann. 😂🤷‍♀️Wir haben uns dann auf jeden Fall noch die Street-art angeschaut (und natürlich haben wir auch das typische Touristenfoto mit den Engelsflügeln gemacht). Da es aber leider immer noch geregnet hat und wir leider keinen Regenschirm dabeihatten (kleiner Tipp macht das niemals in Neuseeland😅), sind wir dann ganz spontan in die Art Gallery gegangen, wo es im Moment eine Virtual Reality Ausstellung gab. Man konnte sich dort dann VR-Brillen aufsetzen und man hatte wirklich das Gefühl auf einmal an einem ganz anderen Ort zu sein, also genau das richtige für den verregneten Nachmittag.😂Irgendwie sind wir dann auch noch auf einem Kinder-Wissenschafts-Straßenfest gelandet und haben uns natürlich auch das kurz angeschaut.

Abends wollten wir uns dann eigentlich in einem Pub das Rugby-Spiel der All Blacks (neuseeländische Nationalmannschaft) im World Cup anschauen. Das Spiel wurde dann leider abgesagt, im Pub waren wir aber trotzdem und haben auf unseren Urlaub angestoßen☺️. Auf einmal ist dann sogar das Wetter auch wieder besser geworden und wir konnten am Strand entlang zum Hostel zurücklaufen.☀️

Am Sonntagmorgen wurden wir von strahlendem Sonnenschein geweckt und dann hieß es ein letztes Mal Rucksäcke packen. Für uns ging es dann noch auf den Mount Maunganui, von dem aus man eine wunderschöne Aussicht auf die Küste und Tauranga hat. Wir haben ungefähr 45 Minuten nach oben gebraucht und vor allem ich habe das Wetter an diesem Tag völlig unterschätzt und wäre in meinem schwarzen Pulli fast eingegangen😅, weshalb ich am Ende Diandras T-shirt anhatte. Das Schwitzen hat sich aber auf alle Fälle gelohnt, die Aussicht war nämlich mal wieder der absolute Hammer. 🥰

Nachdem wir dann unsere Smoothies am Strand getrunken hatten war es leider an der Zeit sich auf den Rückweg nach Auckland zu machen. Auf dem Weg haben wir dann nur noch einen kurzen Stopp gemacht, nämlich an der Karangahake Gorge. Dieser Ort ist vor allem dafür bekannt, dass es dort früher ganz viele Goldgräber gab – für uns war es einfach ein schöner kleiner Stopp direkt am Highway, also perfekt für einen kurzen Spaziergang. ☺️

Nach ein bisschen Stau, der Autoabgabe und einmal den Bus verpassen war ich dann am Sonntagabend wieder zurück bei meiner Gastfamilie in Auckland. Ben und Charlotte haben sich richtig gefreut mich wieder zu sehen und haben mir natürlich auch ganz viel von ihrem Urlaub erzählt❤️. Zusammenfassend war mein erster richtiger Roadtrip richtig, richtig schön und ich freue mich umso mehr darauf nach Weihnachten auch noch die Südinsel zu erkunden (die soll ja anscheinend noch schöner sein). ☺️🤘🏻

Ganz liebe Grüße an euch und Ka kite ano (bis dann auf Mauri) 👋🏻

Sandra

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