Roadtrip Teil 4

Hallöchen, ☺️

Und schon geht es weiter, bevor ich doch noch alles vergesse. 😂

Die nächsten zwei Tage unseres Trips haben uns über das East Cape geführt. Eine wirklich richtig schöne Region, vor allem, weil es dort kaum Touristen gibt und natürlich die Natur wieder der absolute Hammer ist. Kurz zusammengefasst würde ich sagen, dass es ein bisschen wie das Allgäu ist, nur mit ganz vielen Palmen, dem Meer und vielen wunderschönen Stränden und Buchten. Hört sich wahrscheinlich ein wenig komisch an, ist aber wirklich richtig schön❤️. Die Region ist außerdem für den Weinanbau bekannt, obwohl ich zuerst gar nicht erkannt habe, dass dort Wein eingebaut wird, da es einfach völlig anders ausschaut als bei uns in Deutschland (alles auf eingezäunten, flachen Wiesen und dann sind ganz viele Netze darüber gespannt und die Reben haben nur ganz oben Blätter und sehen eher aus wie kleine Bäumchen).

So jetzt wieder zurück zu dem, was eigentlich passiert ist. 😂Am Morgen waren wir nämlich noch in Gisborne und haben uns am Wainui Beach den ersten Sonnenaufgang (es ist nicht ganz der erste, aber zumindest der erste in einer relativ großen Stadt) angeschaut. Wir hatten absolutes Traumwetter und dementsprechend auch einen wunderschönen Sonnenaufgang und man muss schon zugeben, dass es etwas Magisches hat, wenn man sich vorstellt, dass man an diesem Tag als allererstes die Sonne aufgehen sieht. ☀️❤️

Im Anschluss haben wir uns noch ein bisschen mehr in Gisborne umgeschaut und haben durch Zufall am Hafen herausgefunden, dass Captain Cook vor fast genau 250 Jahren (ich glaube wir waren 2 Tage zu spät) in Gisborne mit seinem Schiff geankert hat. Deshalb lag im Hafen auch ein riesiges Schiff, welches das von Captain Cook darstellen sollte. Nach ein bisschen Schlendern durch die Innenstadt haben wir uns dann aber doch ins Auto gesetzt und uns auf den Weg zum östlichsten Punkt Neuseelands gemacht.

Und natürlich sind wir auch an diesem Tag nicht die komplette Strecke an einem Stück gefahren, sondern haben auch wieder einige Stopps eingebaut. Zuerst haben wir den Cooks Cave Walkway gemacht, dessen Endpunkt die Tolga Bay war (auch hier war natürlich irgendwann auch mal Captain Cook😂). Der Walkway war echt wieder richtig schön. Am Anfang sind wir durch den Wald ganz viele Treppen hochgelaufen, um dann durch ein Schafsgehege mit richtig süßen Babylämmern in einen zweiten Wald zu kommen, der eher an einen Regenwald erinnert hat, um dann schlussendlich in einer kleinen, versteckten Bucht zu landen. Kurz vor der Bucht gab es außerdem noch einen Felsen mit einem Tunnel direkt durch die Mitte hindurch und einem wunderschönen Ausblick auf das Meer. ☺️

Danach sind wir zur Tolga Bay Wharf gefahren, wo es den längsten Steg Neuseelands gibt. Wir sind dann einmal diesen 660m langen Steg entlanggelaufen und haben uns vorne an die Spitze ein wenig hingesetzt und haben einfach ein wenig die Aussicht und die Sonne genossen (das war auch gut, denn die nächsten 2 Tage haben wir die Sonne nicht gesehen). 😭

Den allerletzten Stopp haben wir dann, um die Sonne noch voll auszukosten, an der Tokomaru Bay gemacht. Dort sind wir dann einfach eine Weile völlig allein am Strand entlanggelaufen und haben unfassbar viele wunderschöne Muscheln gefunden🥰 (und nein wir haben nicht alle mitgenommen😂). Die Nacht haben wir in einem Hostel in einem ganz kleinen Dorf ganz im Osten Neuseelands verbracht und ich habe mich eher gefühlt wie in einem Geisterschloss. Alles dort sah nämlich exakt so aus wie aus einem Gruselfilm und bis auf 3 andere Franzosen war außer uns auch keiner dort. Cool war aber allerdings, dass jeder im Aufenthaltsraum etwas an die Wand malen durfte und das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Kurzer Kommentar zu dem Bild, wir haben nur Tiere gemalt, die wir an diesem Tag auf der Straße gesehen haben und ja ich meine auf der Straße, denn es war nicht selten, dass mal eine Kuh auf der Straße stand, oder eine komplette Schafsherde vor einem über die Straße getrieben wurde. 🤷‍♀️😂

Die Nacht war sehr kurz und nein, das lag nicht an der gruseligen Atmosphäre in unserem Hostel, sondern eher daran, dass wir unbedingt noch den Sonnenaufgang am östlichsten Punkt sehen wollten😅 (also wirklich den ersten). Jedoch mussten wir dafür zu einem Leuchtturm fahren, der nur über eine Schotterstraße erreichbar war, um die es ganz viele Kuh/Schafs/Pferdewiesen ohne Zäune gab. Außerdem mussten wir noch 800 Stufen bis zum Leuchtturm bezwingen, weshalb unser Wecker um 4.45Uhr geklingelt hat. 😂Schlussendlich hat es sich leider nicht so richtig gelohnt, da man von der Sonne aufgrund von viel zu vielen Wolken leider rein gar nichts gesehen hat. Ein schönes Foto habe ich aber trotzdem gemacht und auf dem Rückweg zum Hostel haben wir noch zwei Seehunde am Strand gesehen.☺️

Nach einem langen Frühstück im Hostel haben wir uns dann wieder auf den Weg in Richtung Zivilisation gemacht. Auch an diesem Tag haben wir wieder einige Stopps gemacht, wirklich lange haben wir aber um ehrlich zu sein nie so wirklich angehalten. ☺️Wir waren auf jeden Fall beim ältesten Pohutukawa Baum (der war echt riesig groß), bei einer richtig süßen, kleinen Kirche und beim Ortsschild von Hawai (ich weiß, da fehlt ein i aber lustig war es trotzdem☺️😂).

Der letzte Abstecher an diesem Tag war dann in Whahatane, wo wir uns die Wairere Falls, eine kleine Höhle und einen Felsen mit einer Statue darauf angeschaut haben und ich weiß nicht so richtig, ob es am Wetter oder unserer Müdigkeit lag aber so richtig besonders war das jetzt nicht. 😂

In Tauranga angekommen haben wir dann ganz schnell ins Hostel eingecheckt uns etwas gekocht (wir mussten unserem Zimmerschlüssel abgeben, um einen Topf zum Kochen zu bekommen, das war vielleicht komisch😂) und sind dann richtig fertig ins Bett gefallen. Damit waren wir in diesem Hostel aber die einzigen, der der komplette Rest (vor allem Deutsche Work and Traveller🤷‍♀️) haben beschlossen die komplette Nacht Bierpong zu spielen. 😂

Jetzt fehlt dann nur noch ein Blogeintrag zu diesem Road Trip, bevor es dann wieder mit anderen Dingen weitergeht. ☺️

Ich vermisse euch! ❤️

Sandra

Roadtrip Teil 3

Und schon wieder Hallo von mir☺️

Unser Urlaub ging weiter und zwar in Hastings bzw. Napier. Wir haben Frühs erst einmal relativ entspannt in der Sonne gefrühstückt, bevor wir dann zum Berg Te Mata gefahren sind. Das war ein Tipp, den wir von unserer Gastgeberin bekommen haben und sie hatte wirklich recht, dass es dort oben total schön ist🥰. Wir hatten mit dem Wetter totales Glück und hatten strahlenden Sonnenschein ☀️und somit auch eine echt hammermäßige Aussicht. Auch hier konnte man wieder sowohl aufs Landesinnere als auch aufs Meer schauen und wir saßen echt lange einfach nur da und haben die Aussicht genossen.

Irgendwann mussten wir dann aber auch weiterfahren, da wir natürlich noch so einiges mehr sehen wollten. Für uns ging es dann also weiter zum Cape Kidnappers. Dabei handelt es sich um ein Kap, welches wirklich richtig, richtig schön ist und für seine Tölpel Kolonie bekannt ist. An die Spitze des Kaps konnten wir leider nicht gehen, da sowohl der Wanderweg als auch die Straße dorthin gesperrt waren. 😅Natürlich haben wir uns es aber trotzdem nicht nehmen lassen zumindest am Strand entlang so weit wie möglich zu laufen (wegen der Flut konnte man nämlich auch dort nicht bis zur Spitze des Kaps laufen). Wir waren echt völlig begeistert von der Natur dort, vor allem von den Klippen. Von der Tölpel Kolonie haben wir nicht gesehen😂, aber das finde ich jetzt persönlich auch nicht so schlimm. Wir haben aber etwas viel, viel Besseres gesehen. Als wir nämlich am Strand entlanggelaufen sind, wäre ich beinahe über einen Seehund gestolpert, der sich am Strand gesonnt hat. Wir konnten den dann noch total lange beobachten, bis er dann so richtig süß ins Meer gewatschelt ist. Das war einfach nur der Wahnsinn. ❤️

Im Anschluss haben wir uns dann Napier angeschaut und ich habe mich ein bisschen so, wie in einer Küstenstadt in Südfrankreich gefühlt. Die Stimmung dort war einfach richtig gemütlich und angenehm und die Stadt ist einfach nur wunderschön. Überall gibt es richtig schöne Blumen, Kunstwerke und teilweise sogar richtig alte schnuckelige Häuschen, die zusammen mit den Palmen ein richtig schönes Gesamtbild ergeben. Wir haben uns dann erst einmal einfach nur an den Strand gesetzt und das Feeling dort genossen, bevor wir dann noch zu einem Aussichtspunkt gefahren sind, von dem aus wir auf den Hafen schauen konnten.☺️

Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch ganz entspannt ein bisschen durch den botanischen Garten spaziert und haben ganz viele wunderschöne Blumen und Entenküken gesehen❤️. Und weil es uns frühs auf dem Berg so gut gefallen hat sind wir abends gleich noch einmal dort hingefahren, um uns dort den Sonnenuntergang anzuschauen und das war wirklich wunderschön. Im Großen und Ganzen also wieder ein total gelungener Tag mit richtig viel Sonne. ☀️

Geschlafen haben wir dann noch einmal bei der Familie in Hastings, bevor wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Gisborne gemacht haben. Wir wurden auch schon etwas vorgewarnt, aber die Strecke hatte es schon ein wenig in sich. Es war extrem kurvig und ging eigentlich nur bergauf und bergab. Dementsprechend viel Zeit haben wir auch für die Strecke nach Gisborne gebraucht😅 aber das war überhaupt nicht schlimm, denn allgemein galt in diesem Urlaub sowieso eher das Motto „der Weg ist das Ziel“. Deshalb haben wir ab und zu auch einfach mal angehalten, um uns eine schöne Aussicht anzuschauen☺️. Unsere Mittagspause haben wir dann in der Mahia Bay (wirklich richtig schöner Strand) gemacht, bevor wir beschlossen hatten doch noch nach oben zum Aussichtspunkt zu laufen. Dadurch dass wir aber um 3 Uhr in Gisborne sein mussten (warum verrate ich gleich) sind wir den Berg eher hochgerannt und haben das erste Mal so richtig gemerkt, was für eine Kraft die Sonne hier hat, denn die 21 Grad haben sich ungefähr wie 33 angefühlt😂. Die Aussicht war den Sprint aber auf jeden Fall wert und so konnten wir uns dann zumindest auch ein bisschen Zeit nehmen, um die Aussicht zu genießen.

Und jetzt kommt mein ganz persönliches Highlight des Urlaubs❤️. Und zwar hatten wir in Gisborne bei absolutem Traumwetter und perfekten Wellen (die waren überhaupt nicht hoch, was natürlich perfekt zum Lernen ist) unsere erste Surfstunde und ich kann immer noch nicht glauben, wie schön das ganze doch war. 😇Wir haben Frühs einfach ganz spontan die einzige Surfschule angeschrieben, die Anfang Oktober dort schon Surfstunden anbietet und wir hatten richtig Glück und haben für den Nachmittag gleich eine Surfstunde für uns 3 bekommen. Und wie es der Zufall natürlich so will war unsere Surflehrerin natürlich auch eine Deutsche, auch wenn sie felsenfest behauptet hat, dass sie kein Deutsch mehr sprechen kann. 😂Sie war auf alle Fälle mega nett und hat ihren Job richtig gut gemacht. Nach kurzer Einweisung am Strand sind wir gleich ins Wasser und am Anfang mussten wir uns erst mal „nur“ auf das Brett stellen, wenn sie uns im richtigen Moment in die Welle hineingeschoben hat. Es war auf jeden Fall völlig absurd, als ich auf einmal bei meiner allerersten Welle auf dem Surfbrett stand und bis zum Strand gesurft bin. 😊Das Ganze hat so richtig viel Spaß gemacht und nach und nach haben wir immer mehr selber gemacht, sodass ich am Ende sogar ein Paar Wellen ganz alleine bezwungen habe, also ohne dass mir jemand die Welle herausgesucht hat oder mich angeschuppst hat und das war natürlich die absolute Krönung. 😍

Total glücklich waren wir dann nach ganz kurz ohne Neoprenanzug im Meer, aber mehr als 2 Minuten waren es wahrscheinlich nicht, das Wasser war nämlich doch ziemlich kalt😂. Nach einer kurzen Dusche am Strand waren wir dann noch beim Cook´s Plaza, einem historischen Aussichtspunkt, von dem aus man eine wunderschöne Aussicht über Gisborne hat und eben auch den Hafen sieht, an dem Captain Cook mit seinem Schiff geankert hat. Danach ging es für uns in unsere Hostel in Gisborne, welches mich um ehrlich zu sein ein bisschen an die Villa Kunterbunt erinnert hat. 😋

Macht euch schon einmal auf den nächsten Blogeintrag gefasst, der kommt nämlich auch bald. 😇

Fühlt euch alle ganz dolle gedrückt! ❤️

Sandra  

Roadtrip Teil 2

Hello☺️

Hier kommt auch schon der nächste Blogbeitrag zu meinem Urlaub. Nach unserem Abstecher in Rotorua haben wir uns auf den Weg nach Taupo gemacht. Auf ungefähr halber Strecke haben wir dann aber noch einen kurzen Stopp gemacht und ich sage euch, der hat sich auf jeden Fall total gelohnt. Wir waren nämlich in der Kerosene Creek🥰. Ich habe ja schon erwähnt, dass es sich rund um Rotorua um ein Gebiet mit ganz viel thermischer Aktivität handelt und deshalb gibt es eben auch die Kerosene Creek, einen Fluss der mitten durch einen Wald verläuft und der richtig schön warm ist (aber leider auch ein bisschen stinkt 😅). Wir waren dort auf jeden Fall fast alleine und waren dann im Fluss, direkt bei einem kleinen Wasserfall baden und ja es war mindestens genauso schön, wie es sich anhört.😇

In Taupo angekommen haben wir uns dann aber trotzdem auf unsere Dusche gefreut und sind dann auch relativ schnell todmüde ins Bett gefallen (wieder in einem Hostel). Am nächsten Morgen sind wir dann relativ früh zu den Huka Falls gefahren. Ich habe gelesen, dass es sich um die meist besuchte touristische Attraktion und Neuseeland handelt. Ob das stimmt weiß ich nicht aber prinzipiell ist es einfach ein relativ großer Fluss, der echt richtig schnell fließt. Das hört sich nicht so spektakulär an, aber die Färbung (ich finde ja die Farbe ist genau die eines Eisbonbons) macht es dann doch wieder ganz besonders.

Danach sind wir in die Innenstadt von Taupo gegangen und etwas am See entlanggelaufen, was aufgrund des Wetters leider nicht ganz so schön war, da es relativ kalt und vor allem windig war😬. Wir sind dann trotzdem noch durch die Straßen geschlendert und haben uns die Street-Art angeschaut und die Graffitis dort sind nicht so furchtbar, wie die meisten in Deutschland, sondern sind echt richtig schön und dafür hat sich dann sogar auch das frieren gelohnt. Unser Mittagessen haben wir dann durch absurd große Milchshakes ersetzt, die glaube ich unseren Zuckerbedarf für die nächsten 3 Monate gedeckt haben. 😂

Das Wetter ist dann auch ein wenig besser geworden und da wir aufgrund unseres „Mittagessens“ ein leichtes Bedürfnis hatten uns zu bewegen, haben wir beschlossen auf den Mount Tauhara zu laufen. Laut Google Maps sollte man etwas mehr als eine Stunde brauchen, um bis ganz auf die Spitze zu laufen. Wenn wir aber eins gelernt haben, dann ist es, dass man den Zeitangaben auf Google echt nicht trauen sollte😅. Und auch hier hat sich das mal wieder als richtig herausgestellt, da wir allein für den Aufstieg schon über 2 Stunden gebraucht haben😂. Ich muss jetzt aber hier zu unserer Verteidigung auch sagen, dass es nicht an unserer Unsportlichkeit liegt, sondern wahrscheinlich daran, dass dieser Weg in Deutschland nicht einmal als Trampelpfad durchgegangen wäre. So kam es dann auch dazu, dass man sich den Weg nach oben eher ausdenken musste und ab und zu auch mal unter Baumstämmen durchklettern musste oder Baumwurzeln als Treppen verwenden musste🤷‍♀️. Auch wenn wir irgendwann nicht mehr ganz sicher waren, ob wir jemals oben ankommen werden, haben wir es dann geschafft und zumindest die ersten 5 Minuten hatten wir noch eine echt wunderschöne Aussicht. Wir konnten nämlich nicht nur ins Landesinnere, sondern auch auf das Meer schauen und das war einfach eine total schöne Mischung. Dann hat aber leider eine Wolke beschlossen sich direkt über den Berg zu schieben, was unsere Aussicht dann völlig zerstört hat, aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall trotzdem.

Abends sind wir dann noch weitergefahren und haben die Nacht in Hastings verbracht. Hier haben wir aber nicht in einem Hostel geschlafen, sondern bei einer Familie im Gästezimmer und das war schon ein wenig kurios. Wir haben dann nämlich einfach bei ihnen im Haus gewohnt und konnten sogar ihre Küche benutzen. Der Vorteil war aber eindeutig, dass wir total gute Insidertipps bekommen haben, die wir am nächsten Tag natürlich auch gleich ausgenutzt haben. ☺️

Was genau wir aber im Napier und Hastings gemacht haben erzähle ich dann im nächsten Blogeintrag. Bis dahin ganz liebe Grüße an euch alle! ❤️

Sandra

Roadtrip Teil 1

Hallöchen 🤗

Ich bin jetzt wieder aus dem Urlaub zurück und ich muss wirklich sagen, dass es einfach nur total schön war. Wir hatten unheimlich viel Spaß und haben sogar mit dem Wetter größtenteils echt Glück gehabt. ☀️☺️Wir haben jedoch sooo viele Sachen gesehen, dass es absolut nicht möglich ist das alles in einen Blogeintrag einzubringen. Deshalb habe ich mich dazu entschieden einfach für jeden größeren Stopp den wir gemacht haben einen Blogeintrag zu schreiben. Also freut euch schon mal auf einige neue Blogbeiträge.😇

Ganz allgemein formuliert sind wir durch das Landesinnere zur Ostküste gefahren und sind dann von dort aus immer an der Ostküste entlang wieder zurück nach Auckland gefahren. An sich hört sich das nicht so wirklich weit an, aber wir sind in diesen knapp 9 Tagen 1864 Kilometer gefahren😅, haben also dementsprechend auch relativ viel Zeit auf der Straße verbracht. Geschlafen haben wir bis auf eine Nacht immer in Hostels und dadurch das wir fast jeden Tag an einem anderen Ort waren haben wir auch aus unseren Wanderrucksacken gelebt. 😋

Jetzt aber ganz von vorne und hoffentlich auch in der richtigen Reihenfolge😅. Wir, also Diandra, Cecile und ich haben uns am Samstagmorgen in der Stadt getroffen, um unser Mietauto abzuholen. Das war echt ein total süßes, kleines Auto, auch wenn wir uns manchmal ein Paar mehr PS gewünscht hätten, wenn wir den Berg gerade mal wieder mit Vollgas und ungefähr 40 km/h hochgefahren sind😂. Nach einer kurzen Verwirrung im neuseeländischen Stadtverkehr haben wir dann auch die Autobahnauffahrt gefunden und haben uns auf den Weg nach Rotorua gemacht. Allgemein hatten wir an diesem Tag echt totales Glück mit dem Wetter, da es nur während der Autofahrt geregnet hat und nachmittags sogar die Sonne rausgekommen ist. Auf dem Weg haben wir einen Stopp bei der Blue Spring gemacht, einem Fluss der einfach eine extrem interessante Färbung hat. Das Wasser sieht so richtig Blau/Türkis und durch richtig saftig grüne Pflanzen im Wasser sieht das Gesamtbild wirklich hammermäßig aus.

Danach sind wir bis Rotorua durchgefahren und haben erst wieder angehalten, als wir an der sogenannten Rotorua Skyline angekommen waren. Prinzipiell ist das einfach ein kleiner Berg auf den man mit einer Seilbahn hochfahren kann, eine total schöne Aussicht auf den See dort hat und zusätzlich noch so einige coole Aktivitäten machen kann. Wir haben uns nach längerem hin und her dazu entschieden mit der Seilbahn hochzufahren und dann ein Mal mit einer Art Sommerrodelbahn den Berg herunterzufahren. Bevor es aber mit top spead den Berg herunterging, haben wir aber natürlich die Aussicht genossen und viel zu viele Fotos gemacht (das gilt allgemein für den gesamten Urlaub). 😅

Danach sind wir mit dem Auto noch ein bisschen herumgefahren, um einen kleinen Eindruck von der Gegend zu bekommen. Wir haben dann noch beim Lake Tikitapu und beim Green Lake jeweils einen Stopp gemacht und das war vor allem deshalb schön, weil außer uns niemand dort war und wir uns gefühlt haben, als ob wir im Dschungel wären. 🥰

Am nächsten Morgen haben wir uns dann den Lake Rotorua und Rotorua an sich noch ein bisschen aus der Nähe angeschaut, und ich habe mich ein bisschen in diesen kleinen Ort verliebt und möchte dort auf jeden Fall noch einmal hin (außerdem kann man da auch raften gehen, was natürlich auch ein Grund ist noch mal hinzufahren😋). Danach sind wir dann nach Wai-O-Tapu gefahren. Das ist ein relativ bekanntes Thermalgebiet in Rotorua, wo es durch thermische Aktivitäten verschiedene heiße Quellen, sowie Geysire gibt und durch chemische Elemente wie Schwefel haben die echt richtig coole Farben. Wir sind extra schon vormittags hingefahren, um zu sehen, wie einer der Geysire ausbricht und auch wenn es nicht ganz natürlich ist (es wurde ein Stück Seife reingeworfen, um die Reaktion auszulösen) war es trotzdem mega cool. Danach sind wir noch durch den Rest des Parks gelaufen und haben uns die verschiedenen heißen Quellen, Seen und Geysire angeschaut und auch wenn man es vielleicht nicht so ganz glauben möchte, die Bilder sind alle nicht bearbeitet, die Farben sind dort wirklich genauso. Allgemein muss man aber schon sagen, dass es doch ziemlich nach faulen Eiern stinkt und es nicht wirklich angenehm ist in diesem Rauch zu atmen😅😬. Es war es aber auf jeden Fall trotzdem wert.

Im Anschluss sind wir dann wieder zurück nach Rotorua gefahren, um in das Maori Dorf Whakarewarewa zu gehen. Das coole dort ist, dass dort wirklich noch Menschen leben und versuchen einen großen Teil der Traditionen aufrechtzuerhalten, weshalb es im Großen und Ganzen doch echt relativ authentisch war. Wir haben dort dann eine kulturelle Performance angeschaut, wo viel gesungen wurde und auch der Haka (ursprünglicher Kriegstanz) getanzt wurde (wer ein Video will kann sich gerne bei mir melden😇). Danach haben wir dann durch das Dorf noch eine Führung bekommen und haben ein bisschen etwas über die traditionelle Lebensweise der Maori gelernt.

Das Wetter war dann leider nicht mehr ganz so gut und es hat angefangen zu regnen, weshalb wir uns entschieden haben noch in den Redwood forest zu gehen. Dort wollten wir eigentlich einen Rundweg laufen, den haben wir aber irgendwie nie so richtig gefunden, weshalb wir einfach irgendwo gelaufen sind, schön war es aber natürlich trotzdem. 😂

Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg nach Taupo gemacht, den ausführlichen Bericht darüber gibt es im nächsten Blogeintrag. ☺️

Ganz liebe Grüße an auch alle! 👋🏻❤️

Einhörner, Glitzer und Schulferien

Hello☺️,

Nachdem es für mich morgen (5.10) in den Urlaub geht (Yaaaaay🎉🎉) dachte ich, dass ich euch über das letzte Wochenende und die vergangene Woche noch mal ein kurzes Update gebe (mal schauen wie kurz es wird😅).

Am Samstag war ich zusammen mit Sophia in der Trampolinhalle. Wir sind extra über die Mittagszeit gegangen, da wir dachten, dass dann nicht so viel los sei, dass war aber leider eine völlige Fehleinschätzung😂. Ziemlich passend zu unserem Alltag hier, waren gleichzeitig mit uns noch mindestens 3 Kindergeburtstage in der Trampolinhalle und dementsprechend war es für uns eher ein Hindernisparcours😅 – aber es hat trotzdem echt viel Spaß gemacht. Anschließend waren wir dann zusammen in der Stadt noch richtig lecker Burger essen🥰 – und ja essen gehört echt mit zu den Dingen für die ich hier neben Urlauben das meiste Geld ausgebe und an dieser Stelle muss ich auch echt mal festhalten, wie krass teuer hier Lebensmittel sind. Ich finde es nämlich absolut nicht normal für z.B. ein großes Stück Gouda umgerechnet fast 6€ zu bezahlen. 😮

Am Sonntag war dann der Kindergeburtstag meines Gastmädchens und vielleicht hat der Titel es schon verraten, dass Motto war „Einhorn“. 🦄Dementsprechend wurde dann auch das komplette Haus mit pinken, goldenen und weißen Ballons/Girlanden geschmückt und ein riesiger Schokokuchen wurde auch noch bestellt🥰. Auch wenn ich schon große Teile der Familie kennengelernt habe, war es für mich echt total besonders alle mal auf einem Haufen zu haben und mal wirklich so richtig Familienzeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen.😊

Meine Arbeitswoche war diese Woche auch ein wenig anders und ich bin jetzt auch ein wenig froh, dass sie vorbei ist😅. Im Moment sind hier in Neuseeland nämlich Frühlingsferien. Das hat für mich bedeutet, dass ich die Kinder wirklich den kompletten Tag hatte, also vom Aufstehen an, bis nach dem Abendessen. Eigentlich hatte ich mir wirklich viele Sachen überlegt, die wir machen könnten, aber natürlich hat uns das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, da es bis auf Freitag wirklich fast die komplette Woche geregnet hat und auch der Wind und die Temperatur (so um die 12 Grad) haben es jetzt nicht wirklich einladend gemacht wirklich viel Zeit draußen zu verbringen🤷‍♀️. Deshalb waren wir im Planetarium und im Museum und beides hat den Kids echt erstaunlicherweise gut gefallen. In jeder Regenpause sind wir dann auf irgendeinen Spielplatz gegangen, um zumindest ein bisschen Energie loszuwerden😅. Natürlich waren wir auch in der Bücherei, haben Gebastelt (Raketen aus Küchenrollen) und haben ganz viel Rumgealbert und natürlich gelesen. Schlussendlich ist die Woche doch relativ schnell vorbeigegangen aber ich war abends doch immer relativ erledigt.😂

Für meinen Urlaub habe ich jetzt auch schon so gut wie fertig gepackt und ich glaube ich habe viel zu viel dabei aber egal😂. Als ich mich dann vorhin nach dem Abendessen von meiner Gastfamilie verabschiedet habe, wurde ich auch darum gebeten sie regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, damit zu wissen, ob es mir gut geht. Und es ist schon irgendwie schön zu wissen, dass sich nicht nur die eigene Familie zu Hause um einen sorgt, sondern auch die Gastfamilie❤️. Letzte Woche hat mir meine Gastmutter aus einer deutschen Bäckerei auch eine Brezel mitgebracht und das war einfach nur total süß und ich habe mich mega darüber gefreut 😊. Der nächste Blogeintrag berichtet dann hoffentlich von einem mega schönen Urlaub – also freut ich drauf. 😋☀️

Ganz ganz liebe Grüße an euch alle!😘

Sandra

Eine völlig normale Woche

Hey☺️

Ich hoffe bei euch allen ist alles gut und ihr habt die Reste des Sommers genossen, denn zumindest letzte Woche ist hier bei mir auf jeden Fall der Frühling angekommen ☺️☀️💐. Das bedeutet für mich auf jeden Fall viel mit den Kids draußen zu sein und in meiner Freizeit auch mal ohne Jacke joggen zu gehen☺️. Es hat sich auch echt ein bisschen zur Routine entwickelt, dass ich Montags mit Charlotte zusammen schwimmen gehen und das macht auf jeden Fall echt total Spaß ❤️. Und auch allgemein würde ich sagen, dass es sich jetzt mit den Kindern alles richtig gut eingespielt hat. Ich habe wirklich dass Gefühl, dass es immer einfacher wird und klar läuft ab und zu auch mal was total schief (ich sag nur so viel es ist schon ein Glas zu Bruch gegangen weil es keinen Fernseher mehr gab – aber wir wissen ja alle das Leben ist echt hart und ungerecht 😂).

Am Wochenende habe wir dann das gute Wetter echt voll ausgekostet und versucht so viel wie möglich draußen zu sein. Der Wind ist zwar immer noch kalt, aber in der Sonne ist es dafür teilweise echt schon richtig richtig warm😍. Ich habe aber auch schon gemerkt, dass die UV-Strahlung hier echt eine ganz andere Nummer ist und man echt nie ohne Sonnencreme in die Sonne gehen sollt😅 (naja so hatte ich halt am Sonntag etwas rote Backen😂).

Am Samstag sind wir (Jula, Sophia, Cecile, Amelie und ich) in den Shakespeare Regional Park gefahren und wir waren ja schon in so einigen Regionalparks aber dieser ist bis jetzt echt mein absoluter Favorit. Er ist einfach die perfekte Mischung aus Dschungel, Wiese mit Kühen/Schafen und Strand☺️. Nachdem wir uns nicht für einen der Tracks entscheiden konnten haben wir einfach alle irgendwie kombiniert und sind so schlussendlich in ca. 5 Stunden durch den gesamten Park gelaufen, obwohl es natürlich auch genug Foto- und Essensstopps gab😂.

Aufgrund des Traumwetters sind wir dann noch zum Brown Bay (Strand) gefahren und haben uns dort ein Eis gegönnt und an dieser Stelle muss ich schon zugeben, dass hier selbst das günstige Eis echt mega lecker ist😋.

Am Sonntag haben wir dann gedacht, dass wir uns etwas kulturell bilden müssen, weshalb wir zu einem Rugbyspiel gegangen sind. Im Eden Park (ist glaube ich sogar das nationale Stadion) hat Auckland gegen Wellington gespielt, obwohl man sagen muss, dass das Niveau der Spieler jetzt nicht so hoch war, da die Topspieler im Moment auf dem Worldcup sind – aber dafür waren die Tickets relativ günstig 😂. Mit unserer deutschen Pünktlichkeit waren wir natürlich viel viel zu früh da 😂 und damit meine ich nicht so ein bisschen😅. Wir waren so früh da, dass wir fast noch das komplette Spiel der Damenmannschaften davor anschauen konnten😂. Schlussendlich würde ich sagen, dass es ja an sich ein ganz amüsanter Sport ist (ich meine die werfen sich wirklich ständig aufeinander 😂) aber ein großer Rugbyfan wird aus mir glaube ich trotzdem nicht mehr 🤷‍♀️. Es war auf jeden Fall trotzdem ein richtig schöner Tag mit meinen Mädels ☺️.

Ganz ganz liebe Grüße an euch 👋🏻☺️ich vermisse euch❤️.

Sandra

wie eine Achterbahn

Halli Hallöchen☺️👋🏻

Ihr fragt euch jetzt ziemlich wahrscheinlich, warum dieser Blogeintrag so eine komische Überschrift hat, denn im Freizeitpark war ich nicht. 😅Es ist einfach im Moment so, dass sich hier alles ein wenig so anfühlt, wie eine wilde Achterbahnfahrt. Die Zeit rast förmlich, wenn ich mir überlege, dass ich schon vor 8 Wochen in Frankfurt am Flughafen stand. Außerdem geht alles manchmal gefühlt auf und ab. Meistens macht alles total viel Spaß, ich habe richtig schöne Momente zusammen mit den Kids und erlebe am Wochenende echt richtig, richtig tolle Sachen. Aber dann gibt es natürlich auch Momente, in denen nicht alles immer so einfach ist und man einfach nur Alles und Jeden vermisst. 😬Glücklicherweise überwiegen die schönen Momente hier auf jeden Fall und ich kann die Zeit hier echt genießen. ☺️

Jetzt aber wieder zu den spannenden Sachen und, die in der letzten Woche so passiert sind. Ich habe es ja schon so ein bisschen angedeutet, ich wohne jetzt nicht mehr im Gästezimmer meiner Gastfamilie. 🎉Ich bin nämlich letzte Woche „umgezogen“. Deshalb schlafe ich jetzt ein einem separaten kleinem Häuschen im Garten, in dem es echt alles gibt was ich so brauche, ich habe jetzt sogar mein eigenes Bad☺️. Das ist natürlich total mega, da ich jetzt so einen richtigen eigenen Bereich habe und abends nicht immer Angst haben muss, dass ich die Kinder aufwecke, wenn ich noch Duschen gehe oder so.

Am Freitagabend war ich dann noch bei einem kleinen Fest hier bei mir im Stadtteil. Es hatte auf jeden Fall irgendwas mit dem Mond zu tun und war irgendetwas asiatisches und das ist auch der Grund, warum ich nicht so genau weiß, um was es eigentlich ging, da so ziemlich alles auf Chinesisch war 😅- Hauptsache ich bin hier in einem englischsprachigen Land. 😂Aber auch hier ist mir wieder aufgefallen, wie herzlich Neuseeländer sind, da ich einfach ständig von irgendjemand angesprochen worden bin und dann in einen Smalltalk verwickelt wurde. Ich wurde dann sogar einfach ohne Grund von jemandem über das ganze Fest geführt, welches trotz meiner Sprachbarriere, echt schön war, da extrem viel mit Lichtern und auch allgemein Beleuchtung gearbeitet wurde. 🥰

Am Samstagabend musst ich dann Babysitten, weshalb wir unter Tags keinen Tagestripp machen konnten. Wir haben es uns aber natürlich trotzdem nicht nehmen lassen etwas zu unternehmen, weshalb wir den Vormittag über in einem Klettergarten waren. Wir hatten auf jeden Fall mega viel Spaß und auch wenn man das natürlich auch in Deutschland machen kann glaube ich, dass wir dort auf jeden Fall noch mal hingehen. 🤟🏻

Am Sonntag haben wir dann wieder einen Tagestripp gemacht und da das Wetter der absolute Hammer war, war es auf jeden Fall gerechtfertigt gleich an 2 verschiedene Strände zu gehen. 😂Zuerst waren wir Muriwai Beach und haben dort erst mal einfach nur die Sonne am Strand genossen und die Surfer dort beobachtet (das sah echt so cool aus, dass Surfen auf der to-do-Liste hier echt nach ganz ganz vorne gerutscht ist). Dann sind wir noch einen kleinen Pfad entlang einen Felsen hochgelaufen und wurden mit einem hammermäßigen Ausblick belohnt. ☀️❤️

Danach sind wir dann weitergefahren und wollten zum Lake Wainamu und das war vielleicht mal ein Abenteuer. 😅Zuerst haben wir den offiziellen Parkplatz nicht gefunden und haben dann einfach irgendwo geparkt und dementsprechend haben wir auch irgendwie nie den richtigen Wanderweg gefunden (und ich bin mir auch nicht so richtig sicher, ob es dort überhaupt einen gibt😂). So kam es dann dazu, dass wir einfach irgendwelchen Schildern gefolgt sind, ständig einen Fluss überquert haben und schlussendlich einfach im Fluss gelaufen sind (und keine Angst der Fluss war überhaupt nicht tief) ganz nach der Devise, irgendwann wird der Fluss ja in den See münden. 😂So haben wir dann am Ende auch den See gefunden, obwohl ich den Weg dorthin um ehrlich zu sein schöner fande als den See an sich, da es eine ganz kuriose Mischung aus Wüste und Bergen war, da es auf der einen Seite des Flusses eine riesige Sanddüne gab und auf der anderen bewaldete Berge, teilweise sogar mit Kühen. 😅Auf dem Rückweg dachten wir dann, wir wären ganz schlau und sind dann über die Sanddüne zurückgelaufen und an sich hätte das auch super funktioniert, wenn wir auf dem offiziellen Parkplatz geparkt hätten😂. Irgendwie haben wir dann aber auch unser Auto wieder gefunden auch wenn wir dafür auf einmal mitten durch einen Wald laufen mussten. 🤷‍♀️

Zum Abschluss waren wir dann noch am Bethells Beach und dort haben wir einen sooo wunderschönen Sonnenuntergang gesehen❤️☀️, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat über eine Stunde am Strand dafür zu warten und ein bisschen zu freieren, da es dann doch nicht mehr so warm war wie den ganzen Tag über. Ungefähr 1000 Fotos später sind wir dann wieder zurückgefahren und ich bin dann mal wieder todmüde ins Bett gefallen. 😅

Ganz liebe Grüße an euch alle und an alle Schüler ganz viel Spaß in der Schule – ich springe gerade lieber am Strand herum 😂

Sandra

endlich mal Sonne☀️

Hallöchen an euch alle in Deutschland,

jetzt ist die Woche zwar schon wieder fast vorbei, trotzdem gibt es jetzt noch einmal ein Update über meine letzte Woche und vor allem mein Wochenende.

Meine Arbeitswoche lief eigentlich ziemlich gut und nachdem das Wetter in dieser Woche auch endlich mal besser war, konnten wir nach der Schule/Kindergarten auch immer noch auf dem Spielplatz spielen, weshalb die Nachmittage dann auch immer recht schnell vorbeigegangen sind. Am Montag (der Tag, an dem Charlotte nicht in den Kindergarten geht) war ich mit ihr zusammen im Schwimmbad und wir haben im Kinderbecken ein bisschen zusammen geplanscht. Aber ich musste natürlich auch ein Paar Tiere mit ihr machen, da kommt es wohl doch raus, dass ich immer im Schwimmkurs geholfen habe😅 (und die Seehundfamilie hat ihr auf jeden Fall gut gefallen👍🏻). Danach waren wir dann sogar noch in der Bücherei und haben ein Paar neue Bücher ausgeliehen, da ich und vor allem die Kinder die alten schon fast auswendig konnten und ich dementsprechend auch immer sofort verbessert wurde, wenn ich etwas falsch bzw. anders gelesen habe, als es im Buch steht😬. Sonst habe ich mich wieder mit ein paar Mädels ein Mal zum Frühstücken getroffen und war sonst auch mal schwimmen und joggen – also eigentlich das Übliche.

Am Wochenende hatte ich dann sturmfrei, da meine Gastfamilie über das Wochenende im Urlaub war und das habe ich dann schon ein bisschen ausgenutzt😂. Also habe ich zum Beispiel am Sonntag erst mal richtig schön ausgeschlafen ohne um halb 8 von Kindern geweckt zu werden, die durch den Flur rennen (aber das passiert mir jetzt sowieso nicht mehr, warum erkläre ich dann im nächsten Blogeintrag😅). Am Samstag war ich dann bei einem Event dabei, dass von der Au-Pair-Agentur organisiert wurde. Deshalb ging es am Samstagvormittag zusammen mit 25 anderen Mädels und 2 Guides, die lustiger weise sogar auch aus Deutschland kamen, mit der Fähre nach Rangitoto (das ist eine inaktive Vulkaninsel vor Auckland). Eigentlich sollte es den kompletten Tag nur regnen, aber glücklicherweise war der Wetterbericht eine absolute Lüge und wir wurden den kompletten Vormittag mit absolutem Traumwetter belohnt☀️. Auf Rangitoto sind wir dann einen Trail gelaufen, auf dem wir zuerst auf den Vulkan gelaufen sind und danach dann auch noch durch einige Vulkanhöhle laufen konnten. Allgemein war die Landschaft mal wieder einfach nur der Wahnsinn (ich freue mich immer noch jedes Mal, wenn ich vor einer Palme stehe😅). Mein Highlight war aber auf jeden Fall der Ausblick auf das Meer und die zahlreichen Insel – einfach nur wunderschön❤️. Wir haben mal wieder viel zu viele Fotos gemacht, bevor wir dann unseren Mittagsnack in der Sonne genossen haben und mit der Fähre wieder zurück in die Stadt gefahren sind. Von dort aus haben wir uns dann zu Fuß auf zum Kino gemacht, da wir nach Rangitoto noch in den Film „The Lion King“ gegangen sind. Der Weg ist dann eher in einen enorm langen Spaziergang ausgeartet, da wir erstens die Entfernung etwas unterschätzt haben und uns dann wahrscheinlich auch noch verlaufen haben😂. Aber naja der Abend war dann auch noch total schon und wir hatten auf dem Weg dann auf jeden Fall genug Zeit zum Quatschen.

Am Sonntag habe ich es dann etwas ruhiger angehen lassen und habe den Tag genutzt, um mal ein bisschen für den gemeinsamen Trip über Silvester mit meinen Eltern zu planen und man kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich darauf freue. ☺️❤️🤟🏻

Auch für dieses Wochenende steht wieder einiges an, also gibt es wahrscheinlich ganz bald wieder ein Update von mir.

Bis dahin ganz ganz liebe Grüße an euch alle – fühlt euch gedrückt❤️👋🏻

Sandra

und schon wieder eine Woche um…

Hey Hey 👋🏻☺️

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber im Moment habe ich das Gefühl, dass die Zeit echt rennt und die Woche und vor allem die Wochenenden schon vorbei sind, bevor sie eigentlich erst richtig angefangen haben.😅

Allgemein war die Woche und auch das Wochenende echt total entspannt. Der Alltag ist jetzt echt so richtig drin und das meiste läuft auch echt völlig problemlos. Montags habe ich mit Charlotte zusammen Blaubeer-Pancakes gemacht, donnerstags gab es das übliche Frühstückstreffen mit meinen Mädels und sonst habe ich unter der Woche entweder organisatorische Sachen für die kommenden Urlaube erledigt, war Schwimmen oder Joggen😊. Am Freitagabend habe ich dann auch das erste Mal Babygesittet und auch das hat echt richtig gut geklappt. Und auch das Wetter war diese Woche endlich mal richtig gut. Sonst hatten wir bis jetzt nämlich echt nicht so viel Glück, da der August anstelle von sonst 17 Regentagen glaube ich 27 hatte und auch die Temperatur jetzt nicht unbedingt dazu eingeladen hat unbedingt viel Zeit draußen zu verbringen. Jetzt haben wir endlich mal Tage ohne Regen gehabt und man konnte auch mal ohne Jacke in der Sonne sitzen, was ich echt ein bisschen vermisst habe (ich komme ja schließlich aus dem Sommer). ☀️

Am Samstag habe ich mich dann mit 2 Mädels getroffen und wir haben unseren Urlaub im Oktober (Frühlingsferien) genauer geplant. Wir haben uns jetzt für 8 Tage ein Auto gemietet und werden einen Roadtrip auf der Nordinsel machen🤟🏻. Die Route steht so gut wie fest und auch auf die Ort, die wir sehen möchten haben wir uns geeinigt. Jetzt fehlen dann nur noch die Hostels und dann kann es losgehen. Darauf freue ich mich echt schon total, weil es einfach cool ist mal ein bisschen weiter wegfahren zu können und auch ein bisschen mehr vom Land sehen zu können – ich zähle schon die Tage (es sind noch genau 34) 😅. Darüber wird es dann aber natürlich noch einen ausführlichen Blogeintrag, mit hoffentlich schönen Bildern, geben. Nach dem Planungstreffen habe ich mir dann in der Stadt noch etwas zum Essen geholt und bin dann mit meiner neusten Investition, einem knallpinken penny board (ein kleines Skateboard), nach Hause gefahren.

Sonntags habe ich mich dann mit Sophia getroffen und wir sind zusammen auf den Skytower gegangen. An dieser Stelle „Danke“ an die Leute vom DLRG für den Gutschein, das war echt richtig cool😃! Man fährt nämlich mit einem Aufzug auf zwei verschiedene Etagen des insgesamt 328 Meter Hohen Turmes, der mitten im Stadtzentrum von Auckland liegt und hat dort dann eine komplett verglaste Fassade, weshalb man echt einen hammermäßigen Ausblick hat. Und wenn man so wie wir echt Glück mit dem Wetter hat, dann kann man auch echt weit gucken und echt viel sehen (ich füge hier mal ein Bild ein, dass man es sich besser vorstellen kann).

Danach haben wir uns ganz entspannt noch einen Kaffee geholt und sind einfach ein bisschen durch die Stadt und am Ende noch am Hafen entlanggelaufen und haben dann den Tag noch ganz entspannt mit Eis, Quatschen und einem wunderschönen Ausblick auf die Skyline das Wochenende ausklingen lassen☺️🥰. Und auch wenn Auckland jetzt vielleicht nicht die schönste Stadt ist, finde ich schon, dass es echt viele schöne Ecken gibt und es sich auf jeden Fall lohnt einige davon zu entdecken.

Vielmehr habe ich gerade nicht zu berichten, deshalb liebe Grüße an euch alle! ❤️👋🏻

Sandra

einfach nur der Wahnsinn…

Hallöchen 😀

Ich hoffe mal, dass es euch allen gut geht und ihr den Sommer noch mal so richtig genießt bevor er dann zu mir kommt. ☀️

Die letzte Woche verging wie im Flug. Montags war meine Programm Managerin mal wieder bei mir zu Besuch und hat mit mir über meinen Alltag hier gesprochen, mir Tipps gegeben und einfach überprüft ob es mir hier gut geht. Dienstags war ich dann wieder bei der Coffegroup und donnerstags habe ich mich wieder mit ein paar Mädels zum Frühstücken getroffen und dann war die Woche auch schon wieder vorbei. Mit den Kids läuft es mittlerweile echt gut – natürlich klappt nicht alles hundert prozentig aber das ist ja irgendwie auch normal😀. Nebenbei wurden auch die nächsten Urlaube geplant und ich freue mich jetzt schon total, obwohl noch nichts wirklich Genaues geplant ist. ❤️

Am Wochenende war ich dann zusammen mit Jula, Diandra, Cecile und Sophia (auch alle Au Pairs hier in Auckland) auf meinem ersten Wochenendtrip😊. Wir haben uns am Samstagmorgen getroffen und sind dann ungefähr 2 1/2 Stunden zu den Waitomo Caves gefahren. Die Waitomo Caves sind prinzipiell Tropfsteinhöhlen, die jedoch besonders sind, da sie voll mit Glühwürmchen sind. Wir konnten dann mittags gleich schon in unser Hostel einchecken und bei dem Hostel hatten wir echt total das Glück. Der Besitzer war total nett, hat uns gleich eine Website empfohlen auf der man bei ganz vielen Touren echt viel Geld sparen kann und zudem hatten wir ein 6-er Zimmer allein für uns was natürlich auch mega war😅. Aber die Krönung war es dann, dass wir mittags die Lämmer des Hostels mit Fläschchen füttern durften und die waren einfach nur soooo süß. ❤️😍

Dann haben wir uns auf den Weg zu den Waitomo Caves gemacht, wir haben nämlich dort die Black Water Rafting Tour gebucht und waren richtig gespannt, was uns dort so erwarten würde. Bevor es jedoch los ging wurden wir erst noch mit Neoprenanzügen, Helmen, Schuhen und einem Klettergurt ausgestattet und das war auch wirklich notwendig. 😬Die Tour begann damit, dass wir und 35 Meter in die Tropfsteinhöhle abgeseilt haben und alleine das war schon total cool. Unten angekommen haben wir dann auch schon die ersten Glühwürmchen, aber auch Stalaktiten und Stalagmiten gesehen. Um noch etwas tiefer in die Höhle zu kommen sind wir mit einer Seilbahn direkt durch die Glühwürmchen gefahren und konnten und das am Ende erst einmal ganz entspannt hinsetzen und mit Keksen und heißer Schokolade (haben wir von den supernetten Guides bekommen) den Ausblick in den Glühwürmchenhimmel genießen.😀😍

Das war es aber noch nicht, dann die richtige Action kam erst noch. Wir wurden nach der Pause nämlich mit Schwimmringen ausgestatten und mussten dann erst einmal in den Bach springen, der durch die Tropfsteinhöhle fließt und das war echt arschkalt😅 (ca.10-13 Grad). Auf dem Hinweg sind wir entgegen dem Wasserstrom gelaufen, geklettert oder haben uns in unseren Schwimmringen an Seilen entlanggezogen. Unser Guide hat uns dann immer wieder Spannendes über Glühwürmchen oder Stalaktiten/Stalagmiten erzählt und zwischendurch konnten wir auch mal unsere Stirnlampen ausmachen und die Glühwürmchen bewundern. ❤️Doch mein absolutes Highlight war definitiv der Rückweg. Jetzt sind wir nämlich in Richtung des Wasserstroms unterwegs gewesen, konnten uns deshalb auf unseren Ringen treiben lassen und ohne Stirnlampen einfach nur den fast schon magischen Ausblick genießen. Teilweise haben wir uns auch ohne den Schwimmring treiben lassen und egal wie kalt uns allen in diesem Moment war, es war einfach der Hammer. Nach einer zweiten Pause mit warmen Saft und Schokolade😋 waren wir dann wieder ein bisschen aufgewärmt, sodass wir uns auf den Weg aus der Höhle machen konnten. Dabei mussten wir uns nicht nur durch den Fluss kämpfen, sondern auch durch Felsspalte kriechen und zum Abschluss 2 Wasserfälle hochklettern. Deshalb kann ich jetzt stolz von mir sagen, dass ich schon mal einen Wasserfall hochgeklettert bin. 💁🏼‍♀️

Im Anschluss gab es dann eine warme Dusche – und ich glaube das war mit die schönste Dusche meines Lebens😂 und dann sogar noch warme Suppen und Bagels. Als wir dann wieder am Hostel angekommen waren haben wir noch ein Paar Snacks unter dem Sternenhimmel gegessen und ein bisschen Karten gespielt bevor wir dann echt todmüde ins Bett gefallen sind. 😅Am Sonntag haben wir dann beschlossen unseren Rückweg ein wenig zu erweitern und noch einige Stopps einzubauen. Zuerst haben wir ganz in der Nähe der Waitomo Caves noch einen Walk durch den Wald bis hin zu einer kleinen Höhle gemacht, bevor wir dann zum Kiwi-House in Otorohanga gefahren sind. Dort gab es glaube ich so ziemlich jeden einheimischen Vogel, aber der eigentliche Grund warum wir dort waren ist, dass wir unbedingt einen Kiwi sehen wollten. Nach ein bisschen Suchen und Warten vor dem dunklen Kiwigehege (Kiwis sind Nachtaktiv) haben wir dann aber tatsächlich unseren ersten Kiwi gesehen. ☺️Weiter ging es dann zur den Bridal Veil Falls. Dieser Wasserfall ist bis jetzt auf jeden Fall mein Favorit, weil er erstens echt extrem groß ist (55 Meter um genau zu sein) und wir außerdem dort auch einen Regenbogen gesehen haben.

Unser letzter Stopp war dann der Strand in Raglan, wo wir zumindest noch einen Teil des Sonnenuntergangs gesehen haben, bevor es dann angefangen hat zu regnen und wir uns auf den Rückweg gemacht haben.

Zusammenfassend hatte ich also eine echt schöne Woche und hoffe, dass noch viele weitere so schöne Wochen folgen.

Viel Spaß euch auf der Kärwe und liebe Grüße! 👋🏻

Sandra

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