Roadtrip Teil 2

Hello☺️

Hier kommt auch schon der nächste Blogbeitrag zu meinem Urlaub. Nach unserem Abstecher in Rotorua haben wir uns auf den Weg nach Taupo gemacht. Auf ungefähr halber Strecke haben wir dann aber noch einen kurzen Stopp gemacht und ich sage euch, der hat sich auf jeden Fall total gelohnt. Wir waren nämlich in der Kerosene Creek🥰. Ich habe ja schon erwähnt, dass es sich rund um Rotorua um ein Gebiet mit ganz viel thermischer Aktivität handelt und deshalb gibt es eben auch die Kerosene Creek, einen Fluss der mitten durch einen Wald verläuft und der richtig schön warm ist (aber leider auch ein bisschen stinkt 😅). Wir waren dort auf jeden Fall fast alleine und waren dann im Fluss, direkt bei einem kleinen Wasserfall baden und ja es war mindestens genauso schön, wie es sich anhört.😇

In Taupo angekommen haben wir uns dann aber trotzdem auf unsere Dusche gefreut und sind dann auch relativ schnell todmüde ins Bett gefallen (wieder in einem Hostel). Am nächsten Morgen sind wir dann relativ früh zu den Huka Falls gefahren. Ich habe gelesen, dass es sich um die meist besuchte touristische Attraktion und Neuseeland handelt. Ob das stimmt weiß ich nicht aber prinzipiell ist es einfach ein relativ großer Fluss, der echt richtig schnell fließt. Das hört sich nicht so spektakulär an, aber die Färbung (ich finde ja die Farbe ist genau die eines Eisbonbons) macht es dann doch wieder ganz besonders.

Danach sind wir in die Innenstadt von Taupo gegangen und etwas am See entlanggelaufen, was aufgrund des Wetters leider nicht ganz so schön war, da es relativ kalt und vor allem windig war😬. Wir sind dann trotzdem noch durch die Straßen geschlendert und haben uns die Street-Art angeschaut und die Graffitis dort sind nicht so furchtbar, wie die meisten in Deutschland, sondern sind echt richtig schön und dafür hat sich dann sogar auch das frieren gelohnt. Unser Mittagessen haben wir dann durch absurd große Milchshakes ersetzt, die glaube ich unseren Zuckerbedarf für die nächsten 3 Monate gedeckt haben. 😂

Das Wetter ist dann auch ein wenig besser geworden und da wir aufgrund unseres „Mittagessens“ ein leichtes Bedürfnis hatten uns zu bewegen, haben wir beschlossen auf den Mount Tauhara zu laufen. Laut Google Maps sollte man etwas mehr als eine Stunde brauchen, um bis ganz auf die Spitze zu laufen. Wenn wir aber eins gelernt haben, dann ist es, dass man den Zeitangaben auf Google echt nicht trauen sollte😅. Und auch hier hat sich das mal wieder als richtig herausgestellt, da wir allein für den Aufstieg schon über 2 Stunden gebraucht haben😂. Ich muss jetzt aber hier zu unserer Verteidigung auch sagen, dass es nicht an unserer Unsportlichkeit liegt, sondern wahrscheinlich daran, dass dieser Weg in Deutschland nicht einmal als Trampelpfad durchgegangen wäre. So kam es dann auch dazu, dass man sich den Weg nach oben eher ausdenken musste und ab und zu auch mal unter Baumstämmen durchklettern musste oder Baumwurzeln als Treppen verwenden musste🤷‍♀️. Auch wenn wir irgendwann nicht mehr ganz sicher waren, ob wir jemals oben ankommen werden, haben wir es dann geschafft und zumindest die ersten 5 Minuten hatten wir noch eine echt wunderschöne Aussicht. Wir konnten nämlich nicht nur ins Landesinnere, sondern auch auf das Meer schauen und das war einfach eine total schöne Mischung. Dann hat aber leider eine Wolke beschlossen sich direkt über den Berg zu schieben, was unsere Aussicht dann völlig zerstört hat, aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall trotzdem.

Abends sind wir dann noch weitergefahren und haben die Nacht in Hastings verbracht. Hier haben wir aber nicht in einem Hostel geschlafen, sondern bei einer Familie im Gästezimmer und das war schon ein wenig kurios. Wir haben dann nämlich einfach bei ihnen im Haus gewohnt und konnten sogar ihre Küche benutzen. Der Vorteil war aber eindeutig, dass wir total gute Insidertipps bekommen haben, die wir am nächsten Tag natürlich auch gleich ausgenutzt haben. ☺️

Was genau wir aber im Napier und Hastings gemacht haben erzähle ich dann im nächsten Blogeintrag. Bis dahin ganz liebe Grüße an euch alle! ❤️

Sandra

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