Und schon wieder Hallo von mir☺️
Unser Urlaub ging weiter und zwar in Hastings bzw. Napier. Wir haben Frühs erst einmal relativ entspannt in der Sonne gefrühstückt, bevor wir dann zum Berg Te Mata gefahren sind. Das war ein Tipp, den wir von unserer Gastgeberin bekommen haben und sie hatte wirklich recht, dass es dort oben total schön ist🥰. Wir hatten mit dem Wetter totales Glück und hatten strahlenden Sonnenschein ☀️und somit auch eine echt hammermäßige Aussicht. Auch hier konnte man wieder sowohl aufs Landesinnere als auch aufs Meer schauen und wir saßen echt lange einfach nur da und haben die Aussicht genossen.

Irgendwann mussten wir dann aber auch weiterfahren, da wir natürlich noch so einiges mehr sehen wollten. Für uns ging es dann also weiter zum Cape Kidnappers. Dabei handelt es sich um ein Kap, welches wirklich richtig, richtig schön ist und für seine Tölpel Kolonie bekannt ist. An die Spitze des Kaps konnten wir leider nicht gehen, da sowohl der Wanderweg als auch die Straße dorthin gesperrt waren. 😅Natürlich haben wir uns es aber trotzdem nicht nehmen lassen zumindest am Strand entlang so weit wie möglich zu laufen (wegen der Flut konnte man nämlich auch dort nicht bis zur Spitze des Kaps laufen). Wir waren echt völlig begeistert von der Natur dort, vor allem von den Klippen. Von der Tölpel Kolonie haben wir nicht gesehen😂, aber das finde ich jetzt persönlich auch nicht so schlimm. Wir haben aber etwas viel, viel Besseres gesehen. Als wir nämlich am Strand entlanggelaufen sind, wäre ich beinahe über einen Seehund gestolpert, der sich am Strand gesonnt hat. Wir konnten den dann noch total lange beobachten, bis er dann so richtig süß ins Meer gewatschelt ist. Das war einfach nur der Wahnsinn. ❤️


Im Anschluss haben wir uns dann Napier angeschaut und ich habe mich ein bisschen so, wie in einer Küstenstadt in Südfrankreich gefühlt. Die Stimmung dort war einfach richtig gemütlich und angenehm und die Stadt ist einfach nur wunderschön. Überall gibt es richtig schöne Blumen, Kunstwerke und teilweise sogar richtig alte schnuckelige Häuschen, die zusammen mit den Palmen ein richtig schönes Gesamtbild ergeben. Wir haben uns dann erst einmal einfach nur an den Strand gesetzt und das Feeling dort genossen, bevor wir dann noch zu einem Aussichtspunkt gefahren sind, von dem aus wir auf den Hafen schauen konnten.☺️

Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch ganz entspannt ein bisschen durch den botanischen Garten spaziert und haben ganz viele wunderschöne Blumen und Entenküken gesehen❤️. Und weil es uns frühs auf dem Berg so gut gefallen hat sind wir abends gleich noch einmal dort hingefahren, um uns dort den Sonnenuntergang anzuschauen und das war wirklich wunderschön. Im Großen und Ganzen also wieder ein total gelungener Tag mit richtig viel Sonne. ☀️

Geschlafen haben wir dann noch einmal bei der Familie in Hastings, bevor wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Gisborne gemacht haben. Wir wurden auch schon etwas vorgewarnt, aber die Strecke hatte es schon ein wenig in sich. Es war extrem kurvig und ging eigentlich nur bergauf und bergab. Dementsprechend viel Zeit haben wir auch für die Strecke nach Gisborne gebraucht😅 aber das war überhaupt nicht schlimm, denn allgemein galt in diesem Urlaub sowieso eher das Motto „der Weg ist das Ziel“. Deshalb haben wir ab und zu auch einfach mal angehalten, um uns eine schöne Aussicht anzuschauen☺️. Unsere Mittagspause haben wir dann in der Mahia Bay (wirklich richtig schöner Strand) gemacht, bevor wir beschlossen hatten doch noch nach oben zum Aussichtspunkt zu laufen. Dadurch dass wir aber um 3 Uhr in Gisborne sein mussten (warum verrate ich gleich) sind wir den Berg eher hochgerannt und haben das erste Mal so richtig gemerkt, was für eine Kraft die Sonne hier hat, denn die 21 Grad haben sich ungefähr wie 33 angefühlt😂. Die Aussicht war den Sprint aber auf jeden Fall wert und so konnten wir uns dann zumindest auch ein bisschen Zeit nehmen, um die Aussicht zu genießen.

Und jetzt kommt mein ganz persönliches Highlight des Urlaubs❤️. Und zwar hatten wir in Gisborne bei absolutem Traumwetter und perfekten Wellen (die waren überhaupt nicht hoch, was natürlich perfekt zum Lernen ist) unsere erste Surfstunde und ich kann immer noch nicht glauben, wie schön das ganze doch war. 😇Wir haben Frühs einfach ganz spontan die einzige Surfschule angeschrieben, die Anfang Oktober dort schon Surfstunden anbietet und wir hatten richtig Glück und haben für den Nachmittag gleich eine Surfstunde für uns 3 bekommen. Und wie es der Zufall natürlich so will war unsere Surflehrerin natürlich auch eine Deutsche, auch wenn sie felsenfest behauptet hat, dass sie kein Deutsch mehr sprechen kann. 😂Sie war auf alle Fälle mega nett und hat ihren Job richtig gut gemacht. Nach kurzer Einweisung am Strand sind wir gleich ins Wasser und am Anfang mussten wir uns erst mal „nur“ auf das Brett stellen, wenn sie uns im richtigen Moment in die Welle hineingeschoben hat. Es war auf jeden Fall völlig absurd, als ich auf einmal bei meiner allerersten Welle auf dem Surfbrett stand und bis zum Strand gesurft bin. 😊Das Ganze hat so richtig viel Spaß gemacht und nach und nach haben wir immer mehr selber gemacht, sodass ich am Ende sogar ein Paar Wellen ganz alleine bezwungen habe, also ohne dass mir jemand die Welle herausgesucht hat oder mich angeschuppst hat und das war natürlich die absolute Krönung. 😍

Total glücklich waren wir dann nach ganz kurz ohne Neoprenanzug im Meer, aber mehr als 2 Minuten waren es wahrscheinlich nicht, das Wasser war nämlich doch ziemlich kalt😂. Nach einer kurzen Dusche am Strand waren wir dann noch beim Cook´s Plaza, einem historischen Aussichtspunkt, von dem aus man eine wunderschöne Aussicht über Gisborne hat und eben auch den Hafen sieht, an dem Captain Cook mit seinem Schiff geankert hat. Danach ging es für uns in unsere Hostel in Gisborne, welches mich um ehrlich zu sein ein bisschen an die Villa Kunterbunt erinnert hat. 😋

Macht euch schon einmal auf den nächsten Blogeintrag gefasst, der kommt nämlich auch bald. 😇
Fühlt euch alle ganz dolle gedrückt! ❤️
Sandra