That‘s it

Hey 🙂

Es ist einfach total verrückt aber ich bin nun schon über einen Monat wieder in Deutschland😅. Deshalb wird das hier jetzt auch der letzte Blogbeitrag seid und ich werde jetzt von allem spanendem aus meiner letzten Woche in Neuseeland und vor allem von meiner Heimreise berichten.

Allgemein ist alles irgendwann das letzte Mal passiert und mir ist in der letzten Woche nur noch mehr bewusst geworden, wie sehr mir meine Gastfamilie ans Herz gewachsene ist❤️. Und natürlich musste ich mich auch von meinen Mädels hier in Neuseeland verabschieden und schon das war nicht einfach, obwohl ich mir ganz sicher bin, dass ich sie ganz bald in Deutschland wiedersehe. Wir waren noch mal zusammen in der Stadt, waren an unserem Lieblingsplatz am Hafen und Abend noch zusammen essen. Außerdem waren wir noch mal im Circus Circus, in unserem Lieblingscafé und auf dem Mount Eden. 🥰

Am Mittwoch war dann die Cousine aus Wellington zusammen mit der Oma zum Abendessen da und es war auf jeden Fall noch mal richtig schön mit allen zusammen ein bisschen Zeit zu verbringen.

Außer Abschiede gab es auch ganz viel Organisatorisches zu erledigen. Ich musste mein Bankkonto schließen, meine Koffer packen und all so einen Kram😂. Meine letzte Woche ging dann irgendwie auch schneller vorbei als ich mir das gewünscht hätte. So habe ich Ben ein letztes Mal zur Schule gebracht und Charlotte ein letztes Mal vom Kindergarten abgeholt. Am Freitagabend gab es dann ein letztes Abendessen als Familie. Dabei haben mir Ben und Charlotte gesagt, was sie alles vermissen werden, wenn ich nicht mehr da bin und dabei musste ich mich echt zusammen reißen nicht komplett in Tränen auszubrechen😭. Danach haben wir zusammen noch einen Film geschaut, bevor ich dann meine Koffer zu Ende gepackt habe und ein letztes Mal in meinem Neuseeländischen Bett geschlafen habe. Am Samstagvormittag war ich noch ein bisschen mit Charlotte allein zu Hause und hab die Zeit mit ihr noch mal voll und ganz genossen🥰, bevor wir dann als Familie zusammen Brunchen gegangen sind. Das war auf jeden Fall ein sehr schöner Abschluss. Zurück zu Hause habe ich ihnen dann noch mein Abschiedsgeschenk überreicht – ein Puzzle mit ganz vielen Fotos von uns zusammen. Darüber haben sie sich riesig gefreut. Ich habe ganz passen zur Stofftierliebe von Ben und Charlotte ein Kiwi und ein Tui Stofftier bekommen und die können sogar Geräusche machen 😂. Dann kam aber der Teil vor dem ich schon seit Wochen echt Angst hatte. Ich musst mich verabschieden – wirklich viel werde ich dazu jetzt nichts schreiben, es kann sich ja wahrscheinlich jeder vorstellen, wie es war. Melissa hat mich dann auf jeden Fall zum Flughafen gefahren, wo ich mich dann auch von ihr verabschiedet habe.

In Auckland am Flughafen hat man es gar nicht so richtig bemerkt, dass es Corona überhaupt gibt, außer natürlich an der Tatsache, dass mein Flug der einzige internationale war und dementsprechend wenig war am Flughafen auch los😅. Leider gab es dann beim Check-in einen Computerfehler, weshalb das ganze 3 Stunden gedauert hat🙄. Da merkt man eben doch, dass mein Flug der erste Flug von Emirates ab Auckland seit Ausbruch der Corona-Krise war. So haben sie aber zumindest kein Drama daraus gemacht, dass mein Koffer 1,8kg zu schwer war 😂.

Mit einer guten Stunde Verspätung gibt es dann aber doch los. Der Flug war an sich ganz okay. Wir mussten zwar die komplette Zeit Gesichtsmaske tragen und man durfte nicht in den Gängen herumlaufen oder stehen, aber zumindest war neben mir wegen der Abstandsregeln ein Platz frei, was den Flug natürlich deutlich komfortabler gemacht hat☺️. Nach 20 Stunden, inklusive 2 Stunden Stopp in Brisbane war ich dann aber auch echt froh in Dubai mal aus dem Flugzeug raus zu dürfen😅. Dort war Corona aber auf jeden Fall zu spüren. Auch hier war richtig wenig los und man musste Abstand halten und auch Maske und Handschuhe tragen. Für mich ist das alles aber richtig komisch, weil ich das aus Neuseeland ja absolut nicht gewohnt bin. Und als ich dann durch eine Art Wärmebildkamera laufen musste, war ich dann doch ein wenig aufgeregt, man weiß ja schließlich nie – aber es war natürlich alles okay. 😅

Nach dem Aufenthalt in Dubai trennte mich dann nur noch 1 Flug von Deutschland und so langsam schlug die Trauer dann auch in Freude um. Der Flug war im Verhältnis zum 20-Stunden Flug davor mit seinen knapp 7 Stunden auch echt recht kurz. Auch hier galt natürlich wieder Maskenpflicht und es gab auch wieder Abstandsplätze. Dann ging auch irgendwie alles recht schnell und auf einmal war ich wieder in Deutschland☺️. Das Aussteigen aus dem Flugzeug und die Passkontrolle haben wahrscheinlich etwas länger gedauert als sonst, aber auch in Frankfurt war auf dem Flughafen echt erschreckend wenig los. Meine Koffer kamen auch richtig schnell, um genau zu sein so schnell, dass meine Familie völlig überrascht war, als ich plötzlich vor ihnen stand und sie dann noch ganz schnell ein richtig süßes Willkommens-Banner ausgebreitet haben. 😂🥰

In Quarantäne musste ich dann zum Glück auch nicht und sogar um einen Corona-Test bin ich herumgekommen, ein Glück, dass ich aus Neuseeland kam!

Trotz der langen Reise (insgesamt fast 37 Stunden) war ich noch relativ fit, sodass ich mir das Kuchenessen und das Grillen auf gar keinen Fall hab nehmen lassen. 👍🏻☺️

Das war es also mit meinem Abenteuer Au-Pair und somit ist dies auch der letzte Blogbeitrag. Ich bin super froh, dass ich mich dazu entschieden habe mein Auslandsjahr über diesen Blog mit euch zu teilen – ich hoffe euch hat es auch gefallen! ☺️

Na dann tschau! 👋🏻

Sandra

Alltag, Familienzeit und ein bisschen Drama

Hey, hey,

Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr genießt den Sommer, der nun auch endlich in Deutschland angekommen ist. Obwohl hier eigentlich Winter ist, ist das Wetter echt noch richtig gut. Es regnet zwar wieder etwas mehr, aber es ist meistens noch echt schön warm und die Sonne kommt auch ab und zu noch raus☀️. Sonst wird mir hier immer wieder bewusst, dass meine Zeit hier doch allmählich zu Ende geht und obwohl ich mich riesig auf zu Hause freue, möchte ich über den Abschied von meiner Gastfamilie am liebsten überhaupt nicht nachdenken😭. Es ist schon unfassbar, wie sehr mir vor allem Ben und Charlotte ans Herz gewachsen sind❤️. Mit meinem Rückflug gab es dann schlussendlich auch ein bisschen mehr Drama als ich mir gewünscht hätte. Mein Flug wurde jetzt schlussendlich nämlich doch abgesagt und dementsprechend stand ich dann erst einmal ohne einen Rückflug da. Nach etwas hin und her telefonieren habe ich es aber geschafft meinen Rückflug umzubuchen und fliege jetzt wenn alles gut geht nur einen Tag später als geplant nach Hause. Da hatte ich auf jeden Fall richtig Glück, da es nicht bei allen so gut gelaufen ist, da die Kapazität von Flügen im Moment relativ gering ist. 😅Jetzt heißt es aber auf jeden Fall Daumen drücken, dass mein Flug dann tatsächlich auch bestehen bleibt und ich wie geplant am 5. Juli wider in Deutschland ankomme.☺️

Jetzt aber genug davon, es gibt nämlich auch noch einiges, was ich aus den letzten Wochen zu berichten habe. Ich habe zwar versucht ein bisschen mehr Zeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen, aber unternommen habe ich natürlich trotzdem so einiges. Außerdem sind wir hier mittlerweile im Corona-Level 1, was für uns bedeutet, dass es keine Beschränkungen mehr gibt🥳. Deshalb war ich jetzt auch zum Beispiel ein paar Mal schwimmen, was echt mal wieder richtig schön war und zum Friseur habe ich es auch noch mal geschafft.☺️

An einem Samstag war ich zusammen mit Jula, Rebecca und Diandra unterwegs. Wir sind ein bisschen in Richtung Norden gefahren, und an diesem Tag hat auch zum Glück das Wetter richtig gut mitgespielt. Zuerst waren wir in Omaha und sind dort eine ganze Weile am Strand entlanggelaufen und waren dann mit unseren Füßen auch im Wasser☺️. Danach haben wir einen kurzen Costal Walk gemacht. Dadurch, dass dann aber die Flut kam konnten wir nicht den kompletten Weg laufen, was aber auch nicht besonders schlimm war. Gegen Nachmittag waren wir noch in einem echt süßen Café, bevor wir dann noch an den Strand vor der Goat Island gefahren sind. Dieser ist dafür bekannt, dass man dort gut schnorcheln kann und besonders viele Fische sieht. Laut Jula stimmt das auch, aber ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich nicht im Wasser war, weil es mir draußen doch ein wenig zu kalt war.😂

Am Wochenende darauf habe ich dann einen Ausflug mit meiner Gastfamilie gemacht. Wir waren zusammen im Zoo und ich habe die Familienzeit mit ihnen echt richtig genossen🥰. Ben und Charlotte haben mir im Zoo dann alles gezeigt, vor allem den Red Panda, die Kiwis und natürlich die Spinnen (Ben findet es nämlich furchtbar witzig, dass ich keine Spinnen mag😂). Im Moment wird der Zoo ein wenig umgebaut, weshalb es zum Beispiel gerade keine Orang-Utans gibt, aber mir wurde versprochen, dass ich denn Fotos bekomme, wenn alles fertig ist☺️. Ich bin auf jeden Fall richtig froh, dass das mit dem Ausflug geklappt hat und jetzt habe ich sogar noch ein Familienfoto von uns allen zusammen, was natürlich eine richtig schöne Erinnerung ist.❤️

Letztes Wochenende habe ich dann noch einen Punkt von meiner Bucket-Liste abgehackt und im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mich getraut habe und nicht doch noch kurzfristig gekniffen habe😅. Ich war nämlich Bungy-Springen. Und zwar nicht einfach von irgendwo, sondern von der Harbour Bridge hier in Auckland☺️. Ich war echt richtig, richtig aufgeregt, ich meine man springt ja nicht jeden Tag von einer 40m hohen Brücke😂. Die Stimmung dort war aber richtig entspannt, alle waren richtig cool drauf und es gab auch gute Musik. Wir sind dann schon gleich mit einer Art Klettergurt ausgerüstet worden und erst einmal zu der Plattform ungefähr in der Mitte der Harbour Bridge gelaufen. Wir sind dann also sozusagen unterhalb der Brücke durchgelaufen und konnten dabei dann einen echt schönen Ausblick auf die Skyline genießen🥰. Dann wurde es aber auch recht schnell ernst und es wurde Zeit für den Sprung. Ich war zwar echt aufgeregt, aber die Leute dort waren so kompetent, dass ich mich die ganze Zeit über sicher gefühlt habe. Dann ging auch alles ganz schnell – für mich wurde von 3 nach unten gezählt und bei 0 bin ich dann tatsächlich einfach gesprungen👏🏻. Dass Gefühl war echt der absolute Hammer, man fühlt sich doch schon kurz so, als ob man fliegen könnte. Fotos und Videos gibt es sogar auch davon, also falls ihr mir nicht glaubt, habe ich Beweise.😂

Am Sonntag habe ich dann zusammen mit Jula, Cecile in Hobsonville, einem Vorort von Auckland, besucht. Eigentlich wollten wir auf Waiheke fahren, aber das Wetter hatte nicht so sonderlich optimal gemeldet, sodass wir uns dann doch dagegen entschieden haben. Wir sind dann also ein wenig an der Küste entlanggelaufen, waren auf einem Farmers Markt, auf dem es tatsächlich deutsche Brezeln gab🤩 (ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf deutsches Gebäck freue) und dann waren wir den Rest des Tages noch bei Cecile zu Hause, haben gequatscht und ein Paar Spiele gespielt.

Außerdem war ich dann auch noch 2 Mal in der Stadt, habe noch ein Paar letzte Besorgungen gemacht und mir bei meiner Lieblingseisdiele ein Eis geholt☺️. Ich werde Auckland echt richtig vermissen, da die Atmosphäre hier echt richtig schön ist.

Ja, das war es dann soweit erst mal. Ich bin mal gespannt, wie viele Blogbeiträge es noch geben wird und wie es mir hier die letzten 10 Tage noch so ergeht😬. Ich werde euch hoffentlich auf dem Laufenden halten und euch dann alle ganz, ganz bald wiedersehen.🥰

Ganz liebe Grüße und bis bald!

Sandra

ganz viel Abenteuer

Hey☺️

In den letzten beiden Wochen ist endlich mal wieder so einiges passiert und irgendwie ist es richtig schön endlich mal wieder etwas zu erleben und vor allem auch etwas zu erzählen zu haben. Die Zeit vergeht im Moment echt so richtig wie im Flug, in genau 4 Wochen fliege ich nämlich voraussichtlich nach Hause🥰😅 (genauere Infos zu der Rückflugsituation habe ich leider noch nicht). Sonst würde ich sagen, dass wir hier in Neuseeland eigentlich wieder komplett im Alltag angekommen sind. Es gibt fast keine Beschränkungen mehr und trotzdem haben wir jetzt im ganzen Land noch einen einzigen Corona-Fall.🥳

Jetzt aber dazu, was die beiden letzten Wochen, vor allem an den Wochenenden, so passiert ist. Vorletzten Samstag haben wir die Idee gehabt noch mal zum Sonnenuntergang an die Westküste zu fahren. Irgendwie war an diesem Tag aber ein bisschen der Wurm drin😅. Gegen Vormittag wurde ich von Diandra abgeholt und zusammen wollten wir dann zu Jula und Cecile fahren, um von dort aus dann zusammen an die Westküste zu fahren. Auf dem Weg dorthin hat Diandras Auto leider den Geist aufgegeben und dann standen wir mit einem Motorschaden am Straßenrand🙄. Das musste dann natürlich alles geklärt werden und dementsprechend viel Zeit ist dafür dann auch draufgegangen. Langweilig ist uns aber natürlich trotzdem nicht geworden, wir haben einfach ein bisschen Karten gespielt und das Beste aus der Situation gemacht. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir dann aber doch losfahren und haben uns dann endlich auf dem Weg nach Whatipu gemacht. Nach ganz viel Schotterstraßen sind wir irgendwann am Nachmittag tatsächlich auch angekommen😂. Wir sind dort dann am Strand entlanggelaufen, auf ein Paar Felsen geklettert und haben einen richtig schönen Nachmittag zusammen gehabt. Um den Sonnenuntergang sehen zu können sind wir dann am Strand entlang bis zu einer Düne gelaufen und ja der Himmel war ganz schön, aber leider war es viel zu wolkig, um einen wirklichen Sonnenuntergang sehen zu können. 😅Danach dachten wir uns wir nehmen eine „Abkürzung“ durch die Natur zum Parkplatz, das war aber auch eine völlige Katastrophe. Schlussendlich haben wir glaube ich fast doppelt so lang gebraucht, sind in Gräsern gelandet die höher waren als wir und der Boden hat sich dazu noch in eine Art Moorlandschaft verwandelt. Ich sage mal so, wir waren froh, als wir wieder am Auto waren und meine Schuhe habe ich danach erst einmal abgeduscht.😬

Am Sonntag waren wir dann zusammen Schlittschuhlaufen. Es ist hier jetzt ja schließlich offiziell Winter (es hat aber meistens immer noch um die 15°C, es regnet einfach etwas mehr) und deshalb dachten wir uns, dass wir uns mal auf diese Jahreszeit einstellen müssen😂. Es hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht und im Anschluss waren wir dann noch ganz entspannt in einem Café.

Das nächste Wochenende haben wir dann so richtig ausgenutzt, da der Montag ein Feiertag war, wir also 3 Tage Zeit hatten. Wir haben uns deshalb für das Wochenende einen Camper gemietet und sind zu dritt damit am Samstagmorgen losgefahren. Unser erster Stopp waren die Blue Pool. Wahrscheinlich kann sich niemand mehr daran erinnern, aber dort war ich im Oktober schon mal. Schön war es auf jeden Fall immer noch und ich bin auch immer noch fasziniert davon, dass ein Fluss so eine schöne Farbe haben kann.🥰

Danach ging es für uns an das Hobbiton Movie Set. Das stand auch schon ganz lange auf unserer Liste und jetzt haben wir es auch endlich gemacht. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen zumindest einen der Filme vorher anzuschauen aber irgendwie fand ich die so schlecht, dass ich nach 20 Minuten wieder aufgehört habe😂. Trotzdem war es in Hobbiton richtig schön. Man wird in eine völlig andere Welt versetzt und alles ist so liebevoll gestaltet das man die Zeit dort einfach nur genießen kann☺️. Unser Guide war auch richtig cool und einfach nur froh, dass sie endlich wieder Touren anbieten können.

Zum Abschluss des Tages waren wir dann bei der Kerosene Creek, einer heißen Quelle, die mitten in einem Wald verläuft und waren dort im Dunkeln schwimmen♥️. Danach wollten wir einen ganz entspannten Abend im Camper verbringen aber das hat leider nicht so ganz funktioniert. Der Campingplatz auf den wir gehen wollten war leider geschlossen, weshalb wir die Nacht auf einem Parkplatz verbringen mussten. Dann haben wir auch noch festgestellt, dass wir von der Autovermietung nur 2 Kissen und 1 Decke bekommen haben und dementsprechend komfortabel war die Nacht dann auch🙄. So richtig schlimm war das alles aber nicht, da wir am nächsten Morgen sowieso früh aufstehen mussten. Noch im Dunkeln sind wir losgefahren, um uns mit unserem Guide zu treffen, mit dem wir das Tongariro Crossing machen wollten☺️. Als dann die Sonne aufging konnten wir unser Glück kaum fassen. Es war kaum eine Wolke am Himmel – und 2 Tage vorher wurde unsere Tour noch abgesagt, da das Wetter viel zu schlecht sein sollte. ☀️Überglücklich wurden wir dann von unserem Guide noch ein wenig ausgerüstet und dann ging es auch schon los. Auf dem Weg zum Startpunkt mussten wir dann sogar eine Gesichtsmaske tragen und ob ihr es glauben könnt oder nicht, das war das erste Mal das ich eine Maske getragen habe.😂

Im Tongariro National Park angekommen sind wir dann auch gleich losgelaufen, wir hatten ja schließlich 19,4km und so einige Höhenmeter vor uns😅. Natürlich war es richtig anstrengend, aber jeder Schritt hat sich gelohnt. Die Natur um uns hat sich ungefähr jede Stunde komplett verändert und so haben wir Vulkanlandschaften, Regenwald, Seen (teilweise durch Mineralien richtig schon eingefärbt) und eine Art Savanne durchquert🥰. Das Wetter war so gut, dass wir eine richtig gute Sicht hatten und echt jede Minute genießen konnten. Auf den Bildern sieht man aber, dass es doch echt kalt war – am höchsten Punkt hatten wir gefühlte -3°C und das war schon ganz schön frostig😅. Unser Guide war auch richtig nett und hat uns auch noch richtig viel erklärt und gezeigt. Nach ungefähr 7 Stunden hatten wir es dann geschafft und dann taten uns auch so langsam die Füße weh😂. Zur Feier des Tages sind wir dann auf einen Campingplatz in Taupo gefahren und waren dort dann erst einmal im Pool und haben den Abend entspannt ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen haben wir dann noch den letzten Punkt auf unserer Liste abgehakt – Raften in Rotorua. Dort gibt es nämlich mit 7 Metern den höchsten Wasserfall in der Welt, auf dem man Raften kann🤩. Wegen der aktuellen Situation waren wir dann auch nur zusammen mit unserem slowenischen Guide im Boot und da habe wir es dann so richtig krachen lassen🥳. Wir waren in ein paar Stromschnellen schwimmen, sind einige Wasserfälle heruntergefahren und bei dem höchsten Wasserfall dann erfolgreich gekentert😂. Es hat auf jeden Fall so richtig Spaß gemacht und war der perfekt Abschluss für das Wochenende.

Wir sind nämlich aus dem Boot ausgestiegen und dann hat es angefangen zu regnen und für den Rest des Tages auch nicht mehr so wirklich aufgehört😂. Deshalb haben wir uns nach einer Mittagspause am See auch wieder auf den Rückweg nach Auckland gemacht und sind nach etwas Stau abends richtig müde zu Hause angekommen.

Das Wochenende war einfach nur richtig perfekt. Mit dem Wetter hatten wir einfach nur unfassbares Glück und dadurch, dass es hier jetzt deutlich weniger Touristen gibt als sonst, war überall richtig wenig los und alles war richtig entspannt.☺️

Das war jetzt doch wieder ein wenig länger als geplant, aber es gab ja auch einiges zu berichten.

Liebe Grüße an euch, genießt den Sommer!☀️

Sandra

We did it🥳

Hey☺️

Vielleicht kann man es anhand des Titels schon ein wenig erahnen, aber auch wenn ich es selbst nicht so wirklich glauben kann, wir haben den Lock-down und auch Level 3 überstanden🥳. Die letzten 8 Wochen waren wirklich richtig anstrengend. Ich habe sehr viel gearbeitet und man hat wirklich gemerkt, dass nach 8 Wochen bei uns allen ein wenig die Luft raus war und es mir sehr schwer gefallen ist, den Tag möglichst abwechslungsreich zu gestalten😬. Rückblickend gab es aber auch richtig schöne Momente, in denen wir einfach ganz friedlich zusammen gespielt oder gebastelt haben oder einfach nur zusammen eingekuschelt auf dem Sofa gelesen haben. Außerdem habe ich das Gefühl, dass mich diese Zeit extrem mit meiner Gastfamilie zusammengeschweißt hat und ich ihnen doch noch mal ein ganzes Stück nähergekommen bin, was natürlich richtig schön ist.❤️

Momentan schaut die Situation hier richtig gut aus und man hat das Gefühl, dass der Virus hier echt gut unter Kontrolle ist. Wir haben jetzt noch 30 aktive Fälle (also stand heute) und haben jetzt fast eine Woche lang überhaupt keine neuen Fälle mehr gehabt. Deshalb hat die Regierung jetzt auch entschieden, dass wir uns mit bis zu 10 anderen Personen treffen dürfen, Schulen und Kindergärten wieder öffnen und man sogar wieder innerhalb Neuseelands reisen darf. Natürlich ist jetzt nicht alles so wie zuvor, wir dürfen beispielsweise Bens Schule nicht betreten und Charlotte darf nur von einer Person zum Kindergarten gebracht werden. Außerdem muss man jetzt fast überall immer seine Kontaktdaten hinterlassen und aufschreiben, zu welcher Uhrzeit man z.B. im Kindergarten oder in einem Geschäft war – aber im Vergleich zum Rest der Welt sieht die Lage hier echt schon richtig gut aus. Außerdem gibt es bei uns keine Mundschutzpflicht, worüber wir glaube ich extrem froh sein können. Natürlich kann es sein, dass auch hier die Zahlen bald wieder nach oben schießen, aber ich versuche jetzt einfach mal ganz positiv zu bleiben, da wir jetzt doch schon wieder ein Paar Pläne für die Wochenenden gemacht haben und es wäre schon richtig cool, wenn das alles doch noch klappen würde☺️. Zu meinem Rückflug gibt es jetzt prinzipiell auch noch nichts neues, da mein Flug zwar noch nicht gestrichen wurde, Neuseeland aber wahrscheinlich keine internationalen Fluggesellschaften reinlässt. Wahrscheinlich kann man jedoch ab Australien relativ normal nach Deutschland fliegen, könnte also sein, dass ich dann mit diesem kleinen Umweg doch relativ problemlos wieder nach Deutschland komme und das schon in 6 Wochen (richtig heftig wie schnell die Zeit dann doch verging😅).

Letztes Wochenende habe ich dann nach 8 Wochen hier endlich wieder meine Freunde gesehen und das war natürlich richtig schön, da man einfach so ein großes Stück Normalität zurückbekommen hat🥰. Am Samstag haben wir dann beschlossen gleich einen Punkt auf unserer Liste abzuhacken, nämlich die Manukau Heads. Wir sind dann schon relativ früh losgefahren, da wir ungefähr 2 Stunden fahren mussten. Allein schon die Autofahrt war richtig schön und uns sind dabei auch absolut nicht die Themen zum Quatschen ausgegangen. Auch die Aussicht war mal wieder richtig schön, da wir prinzipiell auf einer Landzunge entlanggefahren sind, von der aus man nach Auckland schauen kann und das in Kombination mit Meer und Grashügeln war nach so einer langen Zeit zu Hause endlich mal eine richtig schöne Abwechslung☺️. Wir sind dann dort zu einem richtig süßen Leuchtturm gelaufen, von dem aus man wieder eine richtig schöne Aussicht hatte. Im Anschluss waren wir dann noch im Awhitu Regional Park und haben dort einen circa 1 Stunden Walk gemacht, bei dem wir so halbwegs erfolgreich eine Pause auf einem Felsen gemacht haben (an unseren Kletterkünsten müssen wir wohl noch ein wenig arbeiten😂). Danach saßen wir noch ganz entspannt am Strand und haben Karten gespielt, bevor wir wieder zurück nach Auckland gefahren sind.

Am Sonntag waren wir dann ein bisschen in der Stadt und waren in ein Paar Läden, wir haben aber natürlich immer auf genügend Abstand geachtet und uns immer die Hände desinfiziert (und ich sag es euch so trockene Hände hatte ich glaube ich noch nie😅). Danach waren wir dann noch bei Giapo, einer hier richtig bekannten Eisdiele. Wegen der Gazen Hygienemaßnahmen mussten wir schlussendlich unser Eis per App bestellen😂, aber das war es auf jeden Fall Wert, da das Eis nicht nur riesig war, sondern auch hammermäßig lecker. Gegessen haben wir es dann an unserem Lieblingsplatz in der Stadt, am Viaduct.❤️

Soweit erstmal zu der aktuellen Lage hier bei mir, ich hoffe sehr, dass sich bei euch zu Hause die Situation bald auch ein wenig beruhigt und ihr auch ein wenig mehr zum Alltag zurückkehren könnt.

Ganz liebe Grüße – wir sehen uns ja dann bald!☺️

Sandra

Bevor das Chaos begann

Hey 🙂

Ich hoffe es geht euch allen gut und ich dachte, ich lass auch mal wieder Was vom mir hören, vielen von euch haben im Moment ja wahrscheinlich ein bisschen mehr Zeit als sonst😅.

Das meiste liegt jetzt zwar schon einige Wochen zurück, aber irgendwie habe ich nie einen Blog darüber geschrieben. Deshalb möchte ich jetzt die Zeit nutzen, um nochmal zurückzuschauen und euch zu berichten was ich Mitte/Ende Februar und teilweise auch noch im März erlebt habe, bevor ich jetzt für einige Wochen erst mal nichts mehr zu berichten habe (da kommt dann gleich noch ein zweiter Beitrag, in dem ich die gesamte Situation ein bisschen ausführlicher erkläre😬).

Im Februar habe ich mich ganz spontan, 1 Tag zuvor, dazu entschieden auf ein Pentatonix-Konzert hier in Auckland zu gehen. Viele werden Pentatonix wahrscheinlich nicht kennen, ich mag die aber wirklich gerne und habe mich total gefreut, dass ich noch ein Ticket bekommen habe, da ich um ehrlich zu sein zuvor gar nicht mitbekommen habe, dass es in Auckland überhaupt ein Konzert von ihnen gibt😂. Da es so spontan war, bin ich auch alleine dort gewesen aber auch das war überhaupt nicht schlimm, da die Leute neben mir echt richtig cool drauf waren. Außerdem war es mein erstes richtiges Konzert in einer Halle und ich bin richtig froh, dass ich dort war, es war nämlich richtig cool☺️. Zuvor war ich mit Jula noch gemeinsam in der Stadt und in der Art Gallery, wo wir zufällig noch einem echt guten Chor bei der Probe zuschauen konnten.

Am nächsten Tag sind wir dann an die North Shore gefahren, wo wir einen Spaziergang durch den Chelsea Heritage Park und den Friends of Le Roys Bush Walk gemacht haben. Zum Abschluss waren wir dann noch ein einem richtig süßem Café bei der Zuckerfabrik.

Am nächsten Wochenende hatte Jula sturmfrei und das haben wir natürlich direkt ausgenutzt😅. Wir haben einen Spielenachmittag/Abend gemacht, zusammen gekocht und abends noch einen Film geschaut. Am nächsten Tag sind wir dann von dort aus direkt nach Piha an den Strand gefahren, um dort Surfen zu gehen. Es war zwar nicht unbedingt warm, aber die Neoprenanzüge haben uns auf jeden Fall warmgehalten und obwohl wir eine Weile gebraucht haben, um uns an die Surfbretter zu gewöhnen, hat es wirklich mal wieder richtig viel Spaß gemacht☺️.

Am Wochenende drauf habe ich dann von Jula und Diandra mein Geburtstagsgeschenk bekommen. Wir waren im Woodhill Forest Mountainbiken. Ich habe mich auf jeden Fall richtig darüber gefreut, da ich einfach seit Juli nicht mehr auf eine, Fahrrad saß😬. Zum Glück konnte ich aber noch Fahrradfahren 😂. Die Mountainbikestrecke war richtig cool, da sie fasst dauerhaft durch den Wald ging und es immer abwechselnd bergauf und bergab ging und bis auf einen kleinen Sturz von Jula haben wir uns auch echt gut geschlagen🤟🏻☺️. Im Anschluss haben wir uns dann noch ein Eis gekauft und uns in einen Park gesetzt.

Im März war ich dann zusammen mit Diandra noch bei den Hunua Falls, Wasserfälle, relativ nah an Auckland und irgendwie hatten wir es beide noch nicht geschafft dort hinzugehen. So haben wir diese nun auch gesehen, obwohl mich Wasserfälle mittlerweile leider nicht mehr so wirklich umhauen 😅. Im botanischen Garten waren wir danach auch noch und saßen dort richtig lange im Café und haben einfach nur gequetscht.

Den nächsten Tag haben wir dann mal ganz anders als sonst verbracht, wir waren nämlich shoppen und waren sogar relativ erfolgreich☺️.

Das letzte Wochenende, an dem wir so wirklich etwas unternehmen konnten habe ich auf jeden Fall richtig gut ausgenutzt. Bei richtigem Sommerwetter war ich zusammen mit Jula in ihrem Auto unterwegs☀️. Wir sind am Samstagmorgen einfach richtig Norden losgefahren. Wir waren dann einkaufen und haben einfach in Orewa angehalten und haben den Mittag und den Nachmittag dort am Strand verbracht. Wir haben dann sogar noch einen der Grills dort benutzt und ein kleines BBQ am Strand gemacht. Die Nacht haben wir dann im Tawharanui Regional Park verbracht und haben in Julas Auto geschlafen. Zuvor waren wir dann aber auch dort noch ein wenig am Strand, wobei ich fast schon wieder meine Flipflops verloren hatte😂.

Am nächsten Morgen haben wir dann einen Walk durch den Regional Park gemacht, bevor wir den Rest des Tages ganz entspannt am Strand verbracht haben☺️. Das Wochenende war auf jeden Fall richtig schön und ziemlich wahrscheinlich war es auch unser letztes Mal baden im Meer😭.

Sonst war ich noch bei einer von Bens Schulversammlungen dabei, wo er uns seine Klasse eine kleine Zirkusaufführung gemacht haben und das war schon sehr, sehr süß. Im Kindergarten gab es auch ein kleines Fest, wo alle Kinder ihre Roller oder Fahrräder mitbringen konnten und dann dort auf einer kleinen Rennstrecke gegeneinander antreten konnten.

So, jetzt seid ihr alle wieder auf dem neusten Stand – mal schauen wann es wieder etwas zu erzählen gibt☺️.

Ganz liebe Grüße 👋🏻

Sandra

Lock-Down und Ostern

Hey 🙂

Es gab zwar gerade erst einen Blogbeitrag aber ich wollte auch unbedingt noch etwas zu aktuellen Lage hier erzählen. Ich denke im Moment dreht sich eigentlich nichts um ein anderes Thema als Covid-19 und auch wenn es wahrscheinlich niemand mehr hören kann, möchte ich auch für mich festhalten, wie hier in Neuseeland damit umgegangen wird. Allgemein möchte ich erst mal sagen, dass die Lage hier nicht ganz so schlimm ist wie beispielsweise in Europa. Wir haben weniger 1500 Infizierte aber trotzdem sind die Maßnahmen hier doch ein wenig extremer, da man versucht den Virus, soweit es eben geht, einzudämmen. Momentan sind wir im sogenannten Lock-Down. Das bedeutet, dass ALLE, die nicht in wirklich notwendigen Berufen arbeiten, zu Hause bleiben müssen und das Haus nur für einen kurzen Spaziergang in der Nähe des Hauses verlassen dürfen. Geplant sind jetzt erst einmal 4 Woche, die wahrscheinlich, dass danach aber zum Beispiel Schulen direkt wieder öffnen ist relativ gering. Schlussendlich wissen wir nicht, wie lange wir jetzt zu Hause festsitzen und ich bin ganz ehrlich, die Situation ist nicht immer ganz einfach. Mein Alltag besteht jetzt darin zu versuchen 2 Kinder den kompletten Tag zu bespaßen und dabei am besten nicht zu laut zu sein, sodass Dennis auch noch arbeiten kann. An manchen Tagen klappt es echt richtig gut und wir haben richtig viel Spaß aber manchmal ist es einfach nur unerträglich und der Tag geht absolut nicht vorbei. Ich möchte mich aber auf jeden Fall nicht beschweren. Ich bekomme echt viel Unterstützung von meiner Gastmutter und zumindest ist mir auf jeden Fall nicht langweilig 😂. Außerdem verbringe ich jetzt natürlich noch mehr Zeit mit Ben und Charlotte und vor allem auch mit meinen Gasteltern. Und wenn man so eng aufeinandersitzt, da lernt man sich noch mal viel intensiver kennen❤️. Auch die allgemeine Stimmung hier ist noch relativ gut. Alle Familien haben jetzt Stofftiere, vor allem Teddys in ihren Fenstern stehen, sodass man jetzt fast bei jedem Haus irgendwo einen Teddy finden kann – einfach nur richtig süß. Natürlich schauen jetzt auch aus einem unserer Fenster ganz viele Stofftiere.

Theoretisch hätte es für mich auch die Möglichkeit gegeben mit dem Rettungsprogramm der deutschen Regierung nach Hause zu fliegen, doch schlussendlich habe ich mich dagegen entschieden. Erstens sind diese Flüge sehr spontan und ich möchte mich nicht von einem auf den andern Tag von meiner Gastfamilie hier trennen müssen. Außerdem ist die gesamte Situation in Neuseeland nicht so akut und ich fühle mich hier sehr sicher. Hinzukommt auch, dass ich noch ein paar Sachen auf meiner Liste habe, die ich in Neuseeland noch unbedingt sehen und machen möchte und ich hoffe einfach, dass das eventuell noch klappt😬. Natürlich gehe ich damit auch ein Risiko ein, da man eben nicht weiß, wie lange die Gesamtsituation noch so angespannt ist – vor allem eben auf den Flugverkehr bezogen. Ich hoffe jetzt aber einfach das beste und versuche zuversichtlich zu sein, dass ich Anfang Juli nach Hause kommen kann und zuvor eventuell noch ein paar schöne Dinge hier erleben kann. 🥰

Durch den Lock-Down verbringe ich jetzt logischerweise auch Ostern mit meiner Gastfamilie. So war ich dann auch bei der kleinen Ostereiersuche im Garten dabei und beim Osteressen. Mit Lamm, Curry und Apfelkuchen hatten wir auf jeden Fall eine ganze Menge leckeres Essen und ein Paar Disney Klassiker haben wir auch noch angeschaut☺️.

Ich werde mich dann wahrscheinlich erst wieder nach Ende des Lock-Downs melden, bis dahin wir es wahrscheinlich nicht so wirklich viel spannendes zu erzählen geben😂.

Ganz liebe Grüße an euch! Passt auf euch auf und bleibt gesund! ❤️

Sandra

Sommerferien, Geburtstag und ganz viel Sonne☀️

Hallöchen

Ich hoffe mal, dass bei euch allen soweit alles gut ist und dass ihr die momentane Situation gut übersteht😬. Hier ist noch alles relativ normal, aber wirklich lange wird es wahrscheinlich auch nicht mehr dauern, bis sich das ändert. Trotzdem soll es jetzt nicht darum gehen, sondern darum, was bei mir in letzter Zeit so passiert ist. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich vor allem in Bezug auf die Wochenenden im Januar und Februar etwas nachlässig war, deshalb hole ich das jetzt einfach noch nach.😅

Den kompletten Januar über waren hier noch Sommerferien. Deshalb habe ich mit Ben und Charlotte ein paar Ausflüge gemacht. Wir waren in einigen Parks, in der Trampolinhalle, im Pool schwimmen aber natürlich auch auf dem Spielplatz und in der Bücherei☺️. Allgemein war es aber echt relativ entspannt, vor allem deswegen, weil meine Gastmutter im Moment nicht arbeitet und dementsprechend auch viel mit den Kids unternommen hat.

Die Wochenenden über haben wir vor allem das richtig schöne Sommerwetter ausgenutzt und sind immer in der Nähe von Auckland geblieben. An einem Wochenende im Januar haben wir frühs einen Escape-Room (prinzipiell wird man in einem Raum „eingeschlossen“ und muss versuchen durch das Lösen von Rätseln wieder herauszukommen) gemacht. Das war auf jeden Fall richtig cool, unser Problem war nur, dass man für ein Rätsel einheimische Vögel ordnen musste und damit waren wir dann doch ein wenig überfordert😂. Den restlichen Tag waren wir bei einem Beach-Festival in Takapuna am Strand und abends haben wir uns dann noch in der Stadt eine Pizza geholt und haben diese dann mit Aussicht auf die Skyline gegessen😋. Am Tag danach haben wir auch noch mal einen Strandtag mit Picknick am Mission Bay gemacht, man muss den Sommer ja schließlich ausnutzen, so lange er noch da ist.😅

Richtig cool ist auch, dass es hier im Sommer immer am Wochenende in irgendwelchen Parks kostenloses Open-Air-Kino gibt und das haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Wir waren einmal im Ambury Regional Park und haben „König der Löwen“ angeschaut und das andere Mal waren wir in einem Park ganz bei mir in der Nähe, wo „Crazy rich Asian“ lief. Diese Aktionen finde ich immer richtig cool und ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass es sowas in Deutschland auch häufiger geben sollte.☺️

Am letzten Januarwochenende war dann der „Auckland Anniversary Day“, also sozusagen der Geburtstag von Auckland. Da an diesem Tag dann auch die Feier für das chinesische neue Jahr war, war in der Stadt so einiges geboten, was ich mir zusammen mit Cecil und Mandy angeschaut habe. Direkt am Hafen gab es einen kleinen Rummel, ganz viele Essensstände, aber auch kleine Ausstellungen. Man konnte sogar auf ein Marineschiff gehen. Die Feier für das chinesische Neue Jahr war direkt am Skytower und dort war es einfach nur voll😂. Es gab dort auch Essensstände, aber auch eine Bühne mit einigen Shows, wie die tanzten Pandas, die echt cool waren😎. Außerdem konnte man sich seinen Namen auf chinesisch schreiben lass und sich ein Sternzeichen aus Zucker machen lassen.

Nach meinem Trip in Sydney gab es dann gleich noch ein langes Wochenende, an dem ich mit Diandra, Jula und Rebecca 4 Tage lang unterwegs war. Am Donnerstag sind wir Frühs losgefahren und haben uns auf den Weg in Richtung New Plymouth gemacht. Wir wissen nicht so ganz, was wir falsch gemacht haben, aber gefühlt sind wir an diesem Tag nur Auto gefahren und sind irgendwie einfach nicht angekommen. 😂Dazu kam dann auch noch eine Straßensperrung, wegen der wir dann einen riesigen Umweg fahren mussten, sodass wir dann umgeplant haben und einfach irgendwo mitten im Whhanganui National Park unser Zelt aufgebaut haben 🤷‍♀️. Eigentlich wollten wir dort noch einen Walk machen aber das hat dann auch nicht mehr so wirklich funktioniert, weshalb wir einfach nur ein wenig an einem Fluss entlanggelaufen sind und Kartenspiele gespielt haben😂. Am nächsten Tag sind wir dann über den Forgotten Highway (und ja der heißt wirklich so) zum Mount Taranaki gefahren. Auf Strecke wurde dann eine komplette Schafsherde über die Straße getrieben und am nächsten Tag dann eine Kuh Herde – typische Neuseeland eben.

Beim Mount Taranaki haben wir dann unsere Wanderrucksäcke gepackt und haben uns mit Schlafsäcken und Isomatten aufgemacht. Nach circa 2 ½ Stunden reinem Treppensteigen sind wir dann bei der Hütte angekommen, auf der wir übernachten wollten. Und unsere Befürchtung, dass diese relativ voll ist hat sich dann auch bestätig, es war also wirklich gut, dass wir unsere Isomatten mitgenommen hatten, da wir schlussendlich in der Küche geschlafen haben😅. Am Abend waren wir dann aber noch beim Pouaki Tarn, einem kleinen See, in dem sich der Mount Taranaki wunderschön spiegelt. Und nachdem wir mit dem Wetter auch so richtiges Glück hatten, war das auch auf jeden Fall jede einzelne Treppenstufe wert.🥰

Nach einer eher unbequemen und vor allem kalten Nacht sind wir dann wieder zurück zu unserem Auto gewandert (und ich glaube ich habe es noch gar nicht erwähnt – wir haben dort ein dreifaches Upgrade bekommen, sodass wir anstelle eines wahrscheinlich sehr schlechten Autos eine Opel Mocca bekommen haben🤩). Wir haben uns dann noch dazu entschieden nach New Plymouth zu fahren und sind dann dort noch ein wenig in die Stadt gelaufen und waren in einem richtig süßen Café. Gegen Nachmittag sind wir dann noch weiter in Richtung Raglan gefahren und haben auf dem Weg einen Stopp bei den White Cliffs (Steilklippen direkt an der Küste) gemacht.

Den Abend haben wir dann ganz entspannt auf einem Zeltplatz in Raglan ausklingen lassen und dort haben wir von einer Maori-Familie sogar noch frisch gefangenen und gegrillten Fisch geschenkbekommen☺️. Der Sonntag war dann nicht nur unser letzter Tag, sondern auch mein Geburtstag. Ich wurde Frühs ganz süß mit einem selbstgebackenen Kuchen überrascht und ich habe zusätzlich auch noch ganz viele Nachrichten bekommen und ich habe mich richtig gefreut, dass so viele an mich gedacht haben.❤️

Gegen Mittag haben wir uns dann Surfbretter ausgeliehen und waren 2 Stunden surfen, wer weiß, wann ich mal wieder die Chance habe an meinem Geburtstag Surfen zu gehen😊. Bis auf die echt starke Strömung hat es auch echt gut geklappt und hat vor allem richtig Spaß gemacht.👍🏻

Wieder zurück in Auckland bin ich abends dann noch mit Jula, Diandra, Sophia und ihrer Schwester essen gegangen. Wir waren in einem Restaurant das „Bavarian“ hieß und ich sag es mal so, für neuseeländische Verhältnisse war das „deutsche“ Essen echt gar nicht so schlecht😋. Am Montag habe ich dann meinen Geburtstag noch zusammen mit meiner Gastfamilie gefeiert. Morgens wurde mir von glaube ich jedem Kuscheltier Happy Birthday gesungen, außerdem haben ich echt einen richtig süßen Kuchen bekommen und abends haben wir dann sogar noch Pizza bestellt. Und auch wenn es sich nicht so angefühlt hat, wie zu Hause, war mein Geburtstag trotzdem richtig schön und vor allem sehr besonders.☺️

Soweit erst mal zu meinen Wochenenden, bald bin ich dann sogar wieder auf dem aktuellen Stand!😅

Ganz liebe Grüße☺️

Sandra

Sydney Teil 2

Hey☺️

Jetzt hört ihr auch mal wieder was von mir und ich berichte euch von meinen letzten beiden Tagen in Sydney.

Am Donnerstag, also meinem 4. Tag, habe ich mich aufgrund der Empfehlung von ganz, ganz vielen aus meinem Hostel dazu entschieden, zum Manly Beach zu fahren. Deshalb habe ich mich dann relativ früh auf den Weg zur Fähre gemacht. Auf dem Weg (es hat so ungefähr 35 Minuten gedauert) bin ich noch an der Town Hall vorbeigegangen, ein richtig schönes und vor allem imposantes Gebäude.

Die 30 Minuten auf der Fähre habe ich dann ausschließlich draußen verbracht und konnte so voll und ganz den Ausblick auf die Skyline genießen🥰.

Im Anschluss bin ich dann gleich zum Manly Beach gegangen, dort war es zwar echt wirklich schön, trotzdem bin ich dann noch ein Stückchen an der Küste entlang weitergelaufen und zwar bis zum Shelly Beach. Dieser Strand liegt in einer kleinen Bucht, ist allgemein etwas kleiner aber deshalb auch meistens nicht ganz so voll. Dort lag ich dann eine ganze Weile einfach nur am Strand, bin dann aber natürlich auch ins Wasser gegangen und war sogar noch ein wenig schnorcheln. ☀️☺️Vom Strand aus habe ich dann den Shelly Beach Walking Track gemacht und bin dort bis zu einem Lookout gelaufen, von dem aus die Aussicht echt richtig schön war. Das hat dann auch entschädigt, dass ich das ganze barfuß gemacht habe, irgendwie bin ich vorher nicht so ganz auf die Idee gekommen, dass der Weg eventuell ein wenig länger als 2 Minuten dauern könnte.😂

Gegen Nachmittag bin ich dann mit der Fähre wieder zurück in die Stadt gefahren und obwohl ich die Skyline schon aus glaube ich allen Perspektiven gesehen hatte, habe ich wieder mindestens 15 Bilder gemacht.😂

Unser Tour-Guide auf der Stadttour, an meinem ersten Tag, hatte uns empfohlen für Souvenirs zum Paddys Market zu gehen und nachdem ich doch irgendwie eine kleine Erinnerung kaufen wollte, bin ich dort dann auch hingegangen. Ich weiß nicht so genau, was ich erwartet habe, aber von der riesigen Lagerhalle, auf der mit ganz vielen kleinen, völlig überladene Ständen, schon eine richtige Marktatmosphäre geherrscht hat, war ich dann doch ein wenig überraschst😅. Trotzdem habe ich alles gefunden, was ich gesucht habe. Zum Abschluss des Tages war ich dann noch in der „Sky City“, man könnte es aber auch „Shopping City“ nennen. Zuerst war ich im Queen Victoria Building, ein richtig altes und wunderschönes Gebäude, in dem innen einfach ein riesiges Einkaufszentrum schlummert und welches unterirdisch auch noch mit einem weiteren verbunden ist. Dort bin ich nur ein bisschen durchgeschlendert und habe den Kontrast zwischen alt und neu bewundert☺️. Irgendwie bin ich dann auf dem World Square gelandet und habe mir von dort aus den Sydney Tower Eye noch ein wenig genauer angeschaut (wenn man mich fragt, ist dieser genauso wie der Skytower in Auckland), bevor ich dann zurück ins Hostel gefahren bin.

Nach dem Abendessen bin ich dann aber ganz spontan einfach noch mal in die Stadt gefahren, da ich unbedingt noch mal über die Harbour Bridge laufen wollte, um die Skyline auch mal bei Nacht zu sehen. Das war einfach nur wunderschön und ich bin so froh, dass ich das so spontan doch noch gemacht habe.❤️

Freitag war dann leider schon mein letzter Tag in Sydney. Aber auch den habe ich natürlich noch voll und ganz ausgenutzt. Vormittags habe ich mich dann nach längerem hin und her dazu entschieden eine Führung durch das Opernhaus zu machen. Ich wollte es nämlich auch unbedingt von Innen sehen und das geht eben nur, wenn man in eine Oper/Ballett geht oder man eine Führung macht. Ich habe mich dann für die englische Tour entschieden und hatte einen echt richtig coolen Tour-Guide☺️. Während der Führung haben wir richtig viel über die Geschichte des Opernhauses gelernt und auch über die Besonderheiten. Wir hatten auch totales Glück und konnten sogar in beide großen Säle hineingehen🤩. Einer davon wurde am Tag danach für 2 Jahre zum Umbau geschlossen und im anderen haben wir sogar die Akustik hören könne, da das Klavier gerade gestimmt wurde. Zusätzlich konnten wir uns auch noch zwei der kleineren Theater anschauen. Leider konnte man nicht wirklich viele Fotos machen, aber ein Paar konnte ich doch ergattern.👏🏻

Im Anschluss bin ich dann noch ein letztes Mal über die Harbour Bridge gelaufen, dieses Mal aber, um zum Luna Park zu kommen. Das ist der älteste Themenpark in Sydney und man kann durch ihn auch einfach ohne Ticket durchlaufen. Genau das habe ich dann auch gemacht, da ich fand, dass die Atmosphäre dort richtig cool war, die Attraktionen waren dagegen vergleichsweise eher schlecht, weshalb ich diese einfach ausgelassen habe.😅

Auf dem Weg zum Hostel bin ich dann doch noch mal kurz durch den Paddys Market gelaufen und habe eine Nachspeise von einem Geschäft in Chinatown probiert, aber keine Angst es waren eigentlich nur Quarkbällchen😂. Im Hostel habe ich mich dann noch schnell geduscht, bevor ich mich dann auf den Weg zum Flughafen machen musste. Meine Rückreise verlief dann leider nicht ganz so problemlos wie die Anreise🙄. Erst war unser Flug nur zu spät, dann haben auf einmal 2 Passagiere gefehlt, deren Gepäck dann wieder aus der Maschine geladen werden musste. Dabei wurde dann leider unser Flugzeug beschädigt, sodass wir nicht mehr starten konnten😬. Unser Flug wurde dann auf 6 Uhr morgens am nächsten Tag verschoben. Zumindest haben wir dann für die halbe Nacht noch ein Hotelzimmer direkt am Flughafen bekommen🤷‍♀️. Trotzdem war ich dann echt froh, als ich am nächsten Tag in Auckland gelandet war.😂

Im Großen und Ganzen war mein Trip nach Sydney aber echt so richtig schön, auch wenn ich jeden Tag mindestens 20 km gelaufen bin.😂

Ganz liebe Grüße an euch zu Hause, bleibt gesund!❤️

Sandra

Sydney Teil 1

Hallöchen☺️

Jetzt habe ich es echt schon einige Male erwähnt und auch wenn ich die Reihenfolge damit ein bisschen durcheinanderbringe (ich hoffe mal, dass das niemanden stört😅) kommt jetzt eine Zusammenfassung meines Urlaubes in Sydney❤️. Im Vorhinein war ich schon ein wenig aufgeregt, da ich die Woche über alleine unterwegs war, aber im Nachhinein war es die absolut richtige Entscheidung und es hat sich auf jeden Fall total gelohnt. Sydney ist einfach nur wunderschön, ich würde schon fast sagen, dass es jetzt meine Lieblingsstadt ist🥰. Auch wegen der Waldbrände hatte ich zuvor so meine Bedenken aber zum Glück wurde die Situation rund um Sydney in den Wochen davor deutlich besser und sogar mit dem Wetter hatte ich richtig viel Glück☺️. Es war zwar immer schön sonnig, jedoch nie zu heiß, sodass ich immer gut Sachen unternehmen konnte.

Nach Sydney geflogen bin ich am 27.1. früh um 6, was leider auch bedeutet hat, dass ich mich um 3 Uhr nachts auf den Weg zum Flughafen machen musste😅. Das war jetzt nicht unbedingt die schönste Uhrzeit aber im Nachhinein echt völlig perfekt, da ich noch den kompletten Tag in Sydney hatte und ich so schon an meinem ersten Tag sehr viel gesehen habe🤩. Der Flug war völlig problemlos und auch vom Flughafen zum Hostel zu kommen war total einfach. Ich finde es übrigens total cool, dass man in Sydney einfach seine Kreditkarte wie eine Art Ticket benutzen kann, was echt mega praktisch ist👍🏻. Übernachtet habe ich im Wake up Sydney ein richtig schönes, zentrales Hostel, welches ich echt jedem empfehlen kann, weil es nicht nur total sauber ist, sonders es auch viele kostenlose Veranstaltungen gibt. Als ich dort dann angekommen bin, konnte ich zwar noch nicht in mein Zimmer, ich konnte aber bei einer Stadtführung mitmachen, was natürlich richtig perfekt war. So bin ich dann also mit ungefähr 20 anderem einmal quer durch Sydney gelaufen. Ich liste jetzt einfach mal auf, wo wir überall waren, da ich an den meisten Orten sowieso nochmal war und dann später wahrscheinlich in wenig mehr dazu schreibe😅. Wie waren beim Anzac Memorial. Im Hyde Park, bei der Saint Mary´s Cathedral, bei der State Library of New South Wales, den Botanic Gardens, dem Opera House, der Harbour Bridge, beim Darling Harbour und zum Abschluss noch in China Town. Ich habe aber nicht nur unfassbar viel gesehen, ich glaube ich habe auch noch nie in so kurzer Zeit so viele Menschen kennengelernt und mich so oft vorgestellt.😂

Vom Hostel aus bin ich dann noch mal zurück zum Darling Harbour gelaufen, weil ich dort die Atmosphäre so schön fand, außerdem war ich dann dort noch in ein Paar Souvenirläden, gekauft habe ich da aber noch nichts.

Abends gab es dann im Hostel Pizza umsonst und das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen😂. Dadurch dass ich aber nachts um 2 aufgestanden bin und es zusätzlich ja auch noch 2 Stunden Zeitverschiebung gibt, bin ich dann gegen 11 völlig tot ins Bett gefallen.😂

Am nächsten Morgen bin ich dann mit dem Zug ein bisschen raus aus dem Zentrum gefahren, nämlich in den Featherdale Wildlife Park. In diesem Tierpark gab es glaube ich so ziemlich jedes typisch australische Tier, so habe ich dort also Pinguine, Alligatoren, unzählige Vögel, wie den Kookaburra, aber auch Wollabees gesehen. Mein persönliches Highlight war aber definitiv, dass ich Kängurus füttern und einen Koala streicheln durfte. ❤️

Danach bin ich dann wieder zurück in die Stadt gefahren und bin dann nochmal zu einigen Orten gegangen, die ich zwar bei der Stadtführung schon gesehen hatte, ich aber nochmal ein bisschen genauer anschauen wollte. Zuerst war ich noch einmal beim Anzac Memorial, also dem Denkmal, des australischen und neuseeländischen Armeekorbs während des ersten Weltkrieges. Dort habe ich mir dann auch ein wenig die Ausstellungen angeschaut.

Dann bin ich weiter zur Art Gallery of New South Wales gegangen und auch wenn ich jetzt nicht unbedingt in Kunst interessiert bin, war es echt ganz schön, vor allem eben die Ausstellung mit der Kunst der Aborigines, da man das sonst doch eher selten zu sehen bekommt.

Über den botanischen Garten und die Fernery (wie ein großes Gewächshaus mit ganz vielen verschiedenen Farnarten) bin ich dann zum Mrs Macquarie´s Chair gelaufen, von wo man aus eine wunderschöne Aussicht auf die Skyline hat und man das Opernhaus und auch die Harbour Bridge sieht.

Im Anschluss war ich dann bei einem Pavillon in der Nähe des Sydney Observatory, da man von dort oben wieder eine wunderschöne Aussicht hat und außerdem Dance Academy dort gedreht wurde🥰 (ist eine Serie falls ihr das nicht kennt).

Gegen Abend habe ich dann noch bei einer weiteren Stadttour mitgemacht, dieses Mal ging es aber nicht um die typischen Attraktionen, sondern um die Rocks. Die Rocks sind der älteste Stadtteil Sydneys und dementsprechend viele Sagen und Mythen gibt es dort. Außerdem ist der Stadtteil im Moment im großen Wandel, was bedeutet, dass in Zukunft wahrscheinlich viel investiert und gebaut wird. Der Guide war sehr cool drauf, hat echt spannende Sachen erzählt und es war echt auch mal cool Sydney ein wenig aus der historischen Seite kennenzulernen.☺️

Zum Abschluss war ich dann noch kurz bei den Piers und bin dann zu Fuß einmal über die Harbour Bridge gelaufen. Anfangs wusste ich gar nicht, dass das geht, aber es gibt dort einfach einen Fußweg, von dem aus man perfekt auf die Skyline schauen kann. ☺️Von dort aus bin ich dann ins Hostel gefahren und nach einem schnellen Abendessen auch wieder total müde ins Bett gefallen.

Am Mittwoch habe ich mich dann Frühs wieder in den Zug gesetzt und bin bis zum Bronte Beach gefahren. Auf dem Weg bin ich dann noch kurz an der Station Kings Cross ausgestiegen und hab mich in diesem Stadtteil ein wenig umgeschaut. Prinzipiell echt ganz schön, aber jetzt auch nichts wirklich Besonderes. Vom Bronte Beach aus habe ich denn den Costal Walk bis zum Bondi Beach gemacht. Man läuft dabei so ungefähr 1 ½ Stunden, direkt an der Küste, auf einem wunderschönen Weg entlang, und hat dabei nicht nur wunderschöne Aussichten, sondern kommt parallel auch noch an richtig schönen und vor allem sehr fürs Surfen bekannten Stränden, vorbei☺️. Auf dem Weg habe ich also das Waverley Cementary, den Bronte Beach, den Tamarama Beach und den Tamarama Point gesehen.

Außerdem war ich noch im Bondi Iceberg Pools, ein aus Filmen bekanntes Freibad, dieser am Meer, schwimmen. Besonders cool fand ich, dass es erstens ein 50m Becken war und außerdem ständig Meerwasser in den Pool reingeschwappt ist😎.

Natürlich war ich dann noch ein wenig am Bondi Beach und hab das schöne Wetter genossen und den Surfern zugeschaut. Bevor ich dann noch in ein Café gegangen bin war ich außerdem noch am Ben Buckler Point, von dem aus man noch mal auf den Bondi Beach blicken konnte.

Nachdem ich dann noch ein wenig Zeit hatte bin ich noch ein wenig nördlicher mit dem Bus gefahren und habe noch ein weiteres Stück des Costal Walks gemacht, dieser geht nämlich bis zum Hornby Lighthouse. Bis zu diesem bin ich dann auch gelaufen und habe auf dem Weg noch das Macquarie Lighthouse, das Wreck of the Dunbar (ein Denkmal für ein gesunkenes Schiff) und den Gap Lookout gesehen. Allgemein ist dieser Costal Walkway echt sehr, sehr schön und ich bin echt froh, dass ich ihn fast komplett gemacht habe🥰. Im Anschluss war ich dann noch ein bisschen am Camp Cove Beach, lag ein wenig in der Sonne und war natürlich auch noch schwimmen.☀️

Bevor ich kann ins Hostel zurück bin war ich noch im Aldi einkaufen und ich sage euch, da kamen schon ziemliche Heimatgefühle auf. Zurück im Hostel habe ich dann erfahren, dass es im Club unter dem Hostel an diesem Abend eine Party gibt. Nachdem ich nichts vor hatte dachte ich, ich schau mir das ganze Mal an und es war echt sehr cool, da ich sofort richtig nette Leute kennengelernt habe und schlussendlich dann mit 2 Iren, 1 Kanadierin und 1 Belgierin feiern war.🥳

So, das waren meine ersten 3 Tage in Sydney, die letzten beiden plus die etwas turbulente Rückreise kommen dann bald auch noch.😉

Ganz liebe Grüße😊

Sandra

Südinsel Teil 4

So jetzt ist es endlich so weit, der letzte Teil der Südinsel kommt! Das wird jetzt aber auch wirklich Zeit, ich glaube sonst vergesse ich wirklich alles.😂

Unseren Tag haben wir noch in Kaikoura gestartet, wo wir in der Tourist Information noch Neuseeland T-Shirts für Mama und Papa gekauft haben. Im Anschluss sind wir dann an der Küste entlang nach Picton gefahren. Die Strecke war sehr, sehr schön, vor allem, weil man wirklich die ganze Zeit am Meer entlanggefahren ist. Leider war die Straße nicht ganz so gut und es waren einige Sonntagsfahrer unterwegs (und das obwohl es Donnerstag war😂😅), weshalb wir uns in Picton leider nichts mehr anschauen konnten und gleich auf die Fähre gehen mussten. Die Fährfahrt war auch beim zweiten Mal mindestens genauso schön, da wir auch hier wieder totales Glück mit dem Wetter hatten☀️. Außerdem waren wir, warum auch immer, auf einmal Premium Mitglieder, weshalb wir uns an einem riesigen Buffet kostenlos bedienen durften und das war hammermäßig lecker!🥰

Wieder in Wellington angekommen wollten wir dann noch einige Kilometer in Richtung Norden fahren, um am nächsten Tag ein wenig mehr Zeit zu haben. Das haben wir auch gemacht, jedoch haben wir dabei nicht bedacht, dass es dort nur noch sehr wenige Stellplätze gibt😬. Schlussendlich sind wir deshalb auch nur so halb fündig geworden. Wir standen zwar an einem Parkplatz direkt am Meer, jedoch durften dort eigentlich nur 3 Fahrzeuge die Nacht verbringen😅. Wir sind dann trotzdem dortgeblieben, weil es keine wirklich andere Option gab und sind abends noch entspannt am Strand entlanggelaufen.

Ärger wollten wir trotzdem keinen bekommen, weshalb wir am nächsten Tag dann schon um 5.30Uhr losgefahren sind und wir haben auf jeden Fall festgestellt, dass das nicht so ganz unsere Uhrzeit ist. 😅Zum Frühstücken haben wir dann einfach noch mal angehalten und zwar beim Virginia Lake in Wanganui. Dort war es sehr schön und wir sind nach dem Frühstück auch noch um den See gelaufen, was auf jeden Fall ein toller Morgenspaziergang war. Weiter ging es dann in Richtung New Plymouth. Im Egmont National Park haben wir dann einen Rundweg zu einem der Wasserfälle gemacht, was richtig schön war und auch das Wetter hat total gut mitgespielt. Der Mount Taranaki (Vulkan) ist nämlich nicht besonders oft komplett zu sehen und wir hatten so viel Glück ihn sogar fast ohne Wolken sehen zu können.☺️

Im Anschluss sind wir dann noch das letzte Stück bis nach New Plymouth gefahren, wo wir einen Stellplatz direkt an der Te Rewa Rewa Bridge bekommen haben. Diese Brücke haben wir uns dann auch angeschaut und sind von dort aus dann am Strand entlang bis in die Stadt gelaufen. Es war zwar sehr windig aber trotzdem richtig schön sonnig und da hat es dann auch nicht so viel ausgemacht, dass New Plymouth jetzt nicht unbedingt die allerschönste Stadt ist. Man muss jedoch zugeben, dass zum Beispiel der Glockenturm, das Museum und so einige Straßen mit Straßenkunst doch ihren Flair haben.☺️

Die Nächsten beide Tage waren dann auch schon unsere letzten😭, weshalb wir es etwas entspannter angehen lassen haben. Auf unserem Weg nach Raglan haben wir kurz nach New Plymouth bei den Three Sisters und dem Elephant Rock angehalten, jedoch haben wir uns dabei nicht über die Gezeiten informiert und konnten deshalb dort aufgrund der Flut nicht hinlaufen😅. Das war zwar ein bisschen schade, aber zumindest den Elephant Rock konnte man auch relativ gut aus der Entfernung sehen.

Unser zweiter Stopp war dann an einem wunderschönen schwarzen Sandstrand irgendwo zwischen Awakino unf Mokau. Dort waren wir eine ganze Zeit einfach nur am Strand gelegen und waren dann auch noch baden, obwohl das Wasser dort irgendwie ziemlich kalt war.😅❤️

Gegen Nachmittag sind wir dann in Raglan abgekommen, wo wir zum Glück auch noch einen Stellplatz bekommen haben. Auch dort waren wir eigentlich direkt am Strand, waren auch noch mal baden und sind beim Sonnenuntergang am Strand entlanggelaufen.🥰

Auch an unserem letzten Tag wollten wir uns nicht stressen und sind deshalb am Vormittag auch einfach noch mal an den Strand gegangen, bevor wir uns leider wieder auf den Rückweg nach Auckland machen mussten😭. Dort haben wir dann ganz ohne Probleme unseren Camper wieder abgegeben und unser Mietauto abgeholt, welches wir, bzw. am Ende nur noch meine Eltern, für einen Tag noch gebucht hatten. Zum Abendessen sind wir dann zum Mission Bay gefahren und haben dort typisch neuseeländisch Fish and Chips am Strand gegessen, aber Pizza gab es auch😋. Im Anschluss sind wir dann zu meiner Gastfamilie gefahren und jetzt gab es auch genug Zeit, damit sich alle ein bisschen besser kennenlernen konnten. Ben und Charlotte haben sich total gefreut mich wiederzusehen und irgendwie war es auch richtig toll, dass meine Eltern meine Gasteltern kennenlernen konnten❤️. Den Sonnenuntergang habe ich mir dann mit meinen Eltern dann auf dem Mount Eden angeschaut, bevor ich ihnen dann noch „China Town“ in Mount Eden gezeigt habe.🥰

Am Montag musste ich dann wieder arbeiten, jedoch hatte ich Glück, dass ich am Nachmittag noch ein paar Stunden frei hatte, sodass ich noch ein bisschen Zeit mit meinen Eltern verbringen konnte. ❤️Die beiden waren vormittags noch in Devenport und nachmittags waren wir dann im Circus Circus, dem Café, wo ich mich mit den anderen Au Pairs immer bei der Coffegroup treffe. Dann war es leider aber auch an der Zeit sich zu verabschieden und auch wenn zu diesem Zeitpunkt schon die Hälfte meiner Zeit hier in Neuseeland vorbei war, war es doch nicht ganz einfach😭. Trotzdem war der Urlaub einfach nur wunderschön und ich bin so unendlich dankbar, dass ich so viele tolle Erlebnisse gemeinsam mit meinen Eltern machen durfte.❤️😊

Liebe Grüße aus Neuseeland😉

Sandra

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