ganz viel Abenteuer

Hey☺️

In den letzten beiden Wochen ist endlich mal wieder so einiges passiert und irgendwie ist es richtig schön endlich mal wieder etwas zu erleben und vor allem auch etwas zu erzählen zu haben. Die Zeit vergeht im Moment echt so richtig wie im Flug, in genau 4 Wochen fliege ich nämlich voraussichtlich nach Hause🥰😅 (genauere Infos zu der Rückflugsituation habe ich leider noch nicht). Sonst würde ich sagen, dass wir hier in Neuseeland eigentlich wieder komplett im Alltag angekommen sind. Es gibt fast keine Beschränkungen mehr und trotzdem haben wir jetzt im ganzen Land noch einen einzigen Corona-Fall.🥳

Jetzt aber dazu, was die beiden letzten Wochen, vor allem an den Wochenenden, so passiert ist. Vorletzten Samstag haben wir die Idee gehabt noch mal zum Sonnenuntergang an die Westküste zu fahren. Irgendwie war an diesem Tag aber ein bisschen der Wurm drin😅. Gegen Vormittag wurde ich von Diandra abgeholt und zusammen wollten wir dann zu Jula und Cecile fahren, um von dort aus dann zusammen an die Westküste zu fahren. Auf dem Weg dorthin hat Diandras Auto leider den Geist aufgegeben und dann standen wir mit einem Motorschaden am Straßenrand🙄. Das musste dann natürlich alles geklärt werden und dementsprechend viel Zeit ist dafür dann auch draufgegangen. Langweilig ist uns aber natürlich trotzdem nicht geworden, wir haben einfach ein bisschen Karten gespielt und das Beste aus der Situation gemacht. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir dann aber doch losfahren und haben uns dann endlich auf dem Weg nach Whatipu gemacht. Nach ganz viel Schotterstraßen sind wir irgendwann am Nachmittag tatsächlich auch angekommen😂. Wir sind dort dann am Strand entlanggelaufen, auf ein Paar Felsen geklettert und haben einen richtig schönen Nachmittag zusammen gehabt. Um den Sonnenuntergang sehen zu können sind wir dann am Strand entlang bis zu einer Düne gelaufen und ja der Himmel war ganz schön, aber leider war es viel zu wolkig, um einen wirklichen Sonnenuntergang sehen zu können. 😅Danach dachten wir uns wir nehmen eine „Abkürzung“ durch die Natur zum Parkplatz, das war aber auch eine völlige Katastrophe. Schlussendlich haben wir glaube ich fast doppelt so lang gebraucht, sind in Gräsern gelandet die höher waren als wir und der Boden hat sich dazu noch in eine Art Moorlandschaft verwandelt. Ich sage mal so, wir waren froh, als wir wieder am Auto waren und meine Schuhe habe ich danach erst einmal abgeduscht.😬

Am Sonntag waren wir dann zusammen Schlittschuhlaufen. Es ist hier jetzt ja schließlich offiziell Winter (es hat aber meistens immer noch um die 15°C, es regnet einfach etwas mehr) und deshalb dachten wir uns, dass wir uns mal auf diese Jahreszeit einstellen müssen😂. Es hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht und im Anschluss waren wir dann noch ganz entspannt in einem Café.

Das nächste Wochenende haben wir dann so richtig ausgenutzt, da der Montag ein Feiertag war, wir also 3 Tage Zeit hatten. Wir haben uns deshalb für das Wochenende einen Camper gemietet und sind zu dritt damit am Samstagmorgen losgefahren. Unser erster Stopp waren die Blue Pool. Wahrscheinlich kann sich niemand mehr daran erinnern, aber dort war ich im Oktober schon mal. Schön war es auf jeden Fall immer noch und ich bin auch immer noch fasziniert davon, dass ein Fluss so eine schöne Farbe haben kann.🥰

Danach ging es für uns an das Hobbiton Movie Set. Das stand auch schon ganz lange auf unserer Liste und jetzt haben wir es auch endlich gemacht. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen zumindest einen der Filme vorher anzuschauen aber irgendwie fand ich die so schlecht, dass ich nach 20 Minuten wieder aufgehört habe😂. Trotzdem war es in Hobbiton richtig schön. Man wird in eine völlig andere Welt versetzt und alles ist so liebevoll gestaltet das man die Zeit dort einfach nur genießen kann☺️. Unser Guide war auch richtig cool und einfach nur froh, dass sie endlich wieder Touren anbieten können.

Zum Abschluss des Tages waren wir dann bei der Kerosene Creek, einer heißen Quelle, die mitten in einem Wald verläuft und waren dort im Dunkeln schwimmen♥️. Danach wollten wir einen ganz entspannten Abend im Camper verbringen aber das hat leider nicht so ganz funktioniert. Der Campingplatz auf den wir gehen wollten war leider geschlossen, weshalb wir die Nacht auf einem Parkplatz verbringen mussten. Dann haben wir auch noch festgestellt, dass wir von der Autovermietung nur 2 Kissen und 1 Decke bekommen haben und dementsprechend komfortabel war die Nacht dann auch🙄. So richtig schlimm war das alles aber nicht, da wir am nächsten Morgen sowieso früh aufstehen mussten. Noch im Dunkeln sind wir losgefahren, um uns mit unserem Guide zu treffen, mit dem wir das Tongariro Crossing machen wollten☺️. Als dann die Sonne aufging konnten wir unser Glück kaum fassen. Es war kaum eine Wolke am Himmel – und 2 Tage vorher wurde unsere Tour noch abgesagt, da das Wetter viel zu schlecht sein sollte. ☀️Überglücklich wurden wir dann von unserem Guide noch ein wenig ausgerüstet und dann ging es auch schon los. Auf dem Weg zum Startpunkt mussten wir dann sogar eine Gesichtsmaske tragen und ob ihr es glauben könnt oder nicht, das war das erste Mal das ich eine Maske getragen habe.😂

Im Tongariro National Park angekommen sind wir dann auch gleich losgelaufen, wir hatten ja schließlich 19,4km und so einige Höhenmeter vor uns😅. Natürlich war es richtig anstrengend, aber jeder Schritt hat sich gelohnt. Die Natur um uns hat sich ungefähr jede Stunde komplett verändert und so haben wir Vulkanlandschaften, Regenwald, Seen (teilweise durch Mineralien richtig schon eingefärbt) und eine Art Savanne durchquert🥰. Das Wetter war so gut, dass wir eine richtig gute Sicht hatten und echt jede Minute genießen konnten. Auf den Bildern sieht man aber, dass es doch echt kalt war – am höchsten Punkt hatten wir gefühlte -3°C und das war schon ganz schön frostig😅. Unser Guide war auch richtig nett und hat uns auch noch richtig viel erklärt und gezeigt. Nach ungefähr 7 Stunden hatten wir es dann geschafft und dann taten uns auch so langsam die Füße weh😂. Zur Feier des Tages sind wir dann auf einen Campingplatz in Taupo gefahren und waren dort dann erst einmal im Pool und haben den Abend entspannt ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen haben wir dann noch den letzten Punkt auf unserer Liste abgehakt – Raften in Rotorua. Dort gibt es nämlich mit 7 Metern den höchsten Wasserfall in der Welt, auf dem man Raften kann🤩. Wegen der aktuellen Situation waren wir dann auch nur zusammen mit unserem slowenischen Guide im Boot und da habe wir es dann so richtig krachen lassen🥳. Wir waren in ein paar Stromschnellen schwimmen, sind einige Wasserfälle heruntergefahren und bei dem höchsten Wasserfall dann erfolgreich gekentert😂. Es hat auf jeden Fall so richtig Spaß gemacht und war der perfekt Abschluss für das Wochenende.

Wir sind nämlich aus dem Boot ausgestiegen und dann hat es angefangen zu regnen und für den Rest des Tages auch nicht mehr so wirklich aufgehört😂. Deshalb haben wir uns nach einer Mittagspause am See auch wieder auf den Rückweg nach Auckland gemacht und sind nach etwas Stau abends richtig müde zu Hause angekommen.

Das Wochenende war einfach nur richtig perfekt. Mit dem Wetter hatten wir einfach nur unfassbares Glück und dadurch, dass es hier jetzt deutlich weniger Touristen gibt als sonst, war überall richtig wenig los und alles war richtig entspannt.☺️

Das war jetzt doch wieder ein wenig länger als geplant, aber es gab ja auch einiges zu berichten.

Liebe Grüße an euch, genießt den Sommer!☀️

Sandra

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