Hallöchen
Ich hoffe mal, dass bei euch allen soweit alles gut ist und dass ihr die momentane Situation gut übersteht😬. Hier ist noch alles relativ normal, aber wirklich lange wird es wahrscheinlich auch nicht mehr dauern, bis sich das ändert. Trotzdem soll es jetzt nicht darum gehen, sondern darum, was bei mir in letzter Zeit so passiert ist. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich vor allem in Bezug auf die Wochenenden im Januar und Februar etwas nachlässig war, deshalb hole ich das jetzt einfach noch nach.😅
Den kompletten Januar über waren hier noch Sommerferien. Deshalb habe ich mit Ben und Charlotte ein paar Ausflüge gemacht. Wir waren in einigen Parks, in der Trampolinhalle, im Pool schwimmen aber natürlich auch auf dem Spielplatz und in der Bücherei☺️. Allgemein war es aber echt relativ entspannt, vor allem deswegen, weil meine Gastmutter im Moment nicht arbeitet und dementsprechend auch viel mit den Kids unternommen hat.
Die Wochenenden über haben wir vor allem das richtig schöne Sommerwetter ausgenutzt und sind immer in der Nähe von Auckland geblieben. An einem Wochenende im Januar haben wir frühs einen Escape-Room (prinzipiell wird man in einem Raum „eingeschlossen“ und muss versuchen durch das Lösen von Rätseln wieder herauszukommen) gemacht. Das war auf jeden Fall richtig cool, unser Problem war nur, dass man für ein Rätsel einheimische Vögel ordnen musste und damit waren wir dann doch ein wenig überfordert😂. Den restlichen Tag waren wir bei einem Beach-Festival in Takapuna am Strand und abends haben wir uns dann noch in der Stadt eine Pizza geholt und haben diese dann mit Aussicht auf die Skyline gegessen😋. Am Tag danach haben wir auch noch mal einen Strandtag mit Picknick am Mission Bay gemacht, man muss den Sommer ja schließlich ausnutzen, so lange er noch da ist.😅
Richtig cool ist auch, dass es hier im Sommer immer am Wochenende in irgendwelchen Parks kostenloses Open-Air-Kino gibt und das haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Wir waren einmal im Ambury Regional Park und haben „König der Löwen“ angeschaut und das andere Mal waren wir in einem Park ganz bei mir in der Nähe, wo „Crazy rich Asian“ lief. Diese Aktionen finde ich immer richtig cool und ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass es sowas in Deutschland auch häufiger geben sollte.☺️
Am letzten Januarwochenende war dann der „Auckland Anniversary Day“, also sozusagen der Geburtstag von Auckland. Da an diesem Tag dann auch die Feier für das chinesische neue Jahr war, war in der Stadt so einiges geboten, was ich mir zusammen mit Cecil und Mandy angeschaut habe. Direkt am Hafen gab es einen kleinen Rummel, ganz viele Essensstände, aber auch kleine Ausstellungen. Man konnte sogar auf ein Marineschiff gehen. Die Feier für das chinesische Neue Jahr war direkt am Skytower und dort war es einfach nur voll😂. Es gab dort auch Essensstände, aber auch eine Bühne mit einigen Shows, wie die tanzten Pandas, die echt cool waren😎. Außerdem konnte man sich seinen Namen auf chinesisch schreiben lass und sich ein Sternzeichen aus Zucker machen lassen.
Nach meinem Trip in Sydney gab es dann gleich noch ein langes Wochenende, an dem ich mit Diandra, Jula und Rebecca 4 Tage lang unterwegs war. Am Donnerstag sind wir Frühs losgefahren und haben uns auf den Weg in Richtung New Plymouth gemacht. Wir wissen nicht so ganz, was wir falsch gemacht haben, aber gefühlt sind wir an diesem Tag nur Auto gefahren und sind irgendwie einfach nicht angekommen. 😂Dazu kam dann auch noch eine Straßensperrung, wegen der wir dann einen riesigen Umweg fahren mussten, sodass wir dann umgeplant haben und einfach irgendwo mitten im Whhanganui National Park unser Zelt aufgebaut haben 🤷♀️. Eigentlich wollten wir dort noch einen Walk machen aber das hat dann auch nicht mehr so wirklich funktioniert, weshalb wir einfach nur ein wenig an einem Fluss entlanggelaufen sind und Kartenspiele gespielt haben😂. Am nächsten Tag sind wir dann über den Forgotten Highway (und ja der heißt wirklich so) zum Mount Taranaki gefahren. Auf Strecke wurde dann eine komplette Schafsherde über die Straße getrieben und am nächsten Tag dann eine Kuh Herde – typische Neuseeland eben.

Beim Mount Taranaki haben wir dann unsere Wanderrucksäcke gepackt und haben uns mit Schlafsäcken und Isomatten aufgemacht. Nach circa 2 ½ Stunden reinem Treppensteigen sind wir dann bei der Hütte angekommen, auf der wir übernachten wollten. Und unsere Befürchtung, dass diese relativ voll ist hat sich dann auch bestätig, es war also wirklich gut, dass wir unsere Isomatten mitgenommen hatten, da wir schlussendlich in der Küche geschlafen haben😅. Am Abend waren wir dann aber noch beim Pouaki Tarn, einem kleinen See, in dem sich der Mount Taranaki wunderschön spiegelt. Und nachdem wir mit dem Wetter auch so richtiges Glück hatten, war das auch auf jeden Fall jede einzelne Treppenstufe wert.🥰


Nach einer eher unbequemen und vor allem kalten Nacht sind wir dann wieder zurück zu unserem Auto gewandert (und ich glaube ich habe es noch gar nicht erwähnt – wir haben dort ein dreifaches Upgrade bekommen, sodass wir anstelle eines wahrscheinlich sehr schlechten Autos eine Opel Mocca bekommen haben🤩). Wir haben uns dann noch dazu entschieden nach New Plymouth zu fahren und sind dann dort noch ein wenig in die Stadt gelaufen und waren in einem richtig süßen Café. Gegen Nachmittag sind wir dann noch weiter in Richtung Raglan gefahren und haben auf dem Weg einen Stopp bei den White Cliffs (Steilklippen direkt an der Küste) gemacht.

Den Abend haben wir dann ganz entspannt auf einem Zeltplatz in Raglan ausklingen lassen und dort haben wir von einer Maori-Familie sogar noch frisch gefangenen und gegrillten Fisch geschenkbekommen☺️. Der Sonntag war dann nicht nur unser letzter Tag, sondern auch mein Geburtstag. Ich wurde Frühs ganz süß mit einem selbstgebackenen Kuchen überrascht und ich habe zusätzlich auch noch ganz viele Nachrichten bekommen und ich habe mich richtig gefreut, dass so viele an mich gedacht haben.❤️
Gegen Mittag haben wir uns dann Surfbretter ausgeliehen und waren 2 Stunden surfen, wer weiß, wann ich mal wieder die Chance habe an meinem Geburtstag Surfen zu gehen😊. Bis auf die echt starke Strömung hat es auch echt gut geklappt und hat vor allem richtig Spaß gemacht.👍🏻
Wieder zurück in Auckland bin ich abends dann noch mit Jula, Diandra, Sophia und ihrer Schwester essen gegangen. Wir waren in einem Restaurant das „Bavarian“ hieß und ich sag es mal so, für neuseeländische Verhältnisse war das „deutsche“ Essen echt gar nicht so schlecht😋. Am Montag habe ich dann meinen Geburtstag noch zusammen mit meiner Gastfamilie gefeiert. Morgens wurde mir von glaube ich jedem Kuscheltier Happy Birthday gesungen, außerdem haben ich echt einen richtig süßen Kuchen bekommen und abends haben wir dann sogar noch Pizza bestellt. Und auch wenn es sich nicht so angefühlt hat, wie zu Hause, war mein Geburtstag trotzdem richtig schön und vor allem sehr besonders.☺️

Soweit erst mal zu meinen Wochenenden, bald bin ich dann sogar wieder auf dem aktuellen Stand!😅
Ganz liebe Grüße☺️
Sandra







