Fast schon 1 Monat…

Es ist schon ein wenig verrückt aber heute bin ich jetzt schon genau 4 Wochen weg, das heißt, dass mein erster Monat hier schon fast vorbei ist😅. Allgemein gilt auf jeden Fall zu sagen, dass es mit den Kids schon viel viel besser läuft. Ich glaube wir haben uns so langsam aneinander gewöhnt, obwohl natürlich trotzdem nie alles glatt läuft – am Montag zum Beispiel musste das Mädchen im Schlafanzug ihren Bruder zur Schule bringen, weil sie sich einfach nicht anziehen wollte aber naja. Aber immer öfter wollen sie mit einem Kuscheln, gekitzelt werden oder irgendetwas zusammen mit dir spielen und das ist natürlich total schön und so macht der ganze Alltag auf jeden Fall auch deutlich mehr Spaß.

Sonst war diese Woche eigentlich relativ normal. Montags war ich mit Charlotte bei der Playgroup (da treffen sich ganz viele Au Pairs zusammen mit den Kindern und spielen/basteln/singen) und das war echt ganz cool, weil ich sie dann nicht die ganze Zeit alleine beschäftigen muss und es natürlich auch total praktisch ist, wenn die Kinder allein spielen und man selbst einfach ein bisschen mit den anderen quatschen kann😂. Zudem habe ich mit der kleinen dann noch Muffins gebacken, die wir dann als Katzen und Hunde dekoriert haben. Außerdem habe ich um ehrlich zu sein, jetzt schon nicht mehr so richtig Lust auf Toastbrot😬, weshalb ich Brezeln gebacken haben und die sind sogar relativ gut geworden, obwohl es natürlich immer noch Verbesserungspotenzial gibt. Und am Donnerstagmorgen habe ich mich dann auch noch mit zwei anderen Au Pairs getroffen und wir haben dann eine mega schönes Waffelfrühstück gemacht. 😀

Am Samstag haben wir dann wieder einen kleinen Roadtrip gemacht. Wir waren insgesamt zu viert und sind diesmal ein bisschen nördlich von Auckland unterwegs gewesen. Zuerst waren wir am Hatfields Beach und sind dort dann erst ein bisschen am Strand entlanggelaufen und sind dann auch ein bisschen über die Felsen geklettert um ein bisschen mehr vom Strand und den Klippen zu sehen. Wir haben dort dann auch noch ein Paar Muscheln gesammelt und klar könnte man sagen, dass das hier ein wenig unnötig ist, aber jetzt habe ich eine total schöne Schneckenmuschel, in der man sogar ein bisschen das Meer rauschen hört, wenn man sie sich ans Ohr hält.❤️

Danach sind wir dann noch nach Waiwera gefahren und waren dort auch zuerst am Strand. Wir sind am Anfang mit unseren Wanderschuhen ein bisschen im Watt rumgelaufen weil uns das Wasser um ehrlich zu sein ein bisschen zu kalt war, um die Schuhe auszuziehen. 😅Dann haben wir aber herausgefunden, dass es dort eine Thermalquelle gibt, die direkt ins Meer strömt, weshalb es eine Stelle gab, an der das Wasser echt richtig schön warm war.

Zum Abschluss waren wir dann noch im Wenderholm Regional Park, wo wir einen Rundweg gemacht haben, der uns zuerst einen Berg hochgeführt hat und wir uns wieder vorgekommen sind wie im tiefsten Dschungel😂. Dafür wurden wir aber mit einem echt krassen Ausblick belohnt und haben diesen dann auch total genossen.

Am Abend habe ich dann auch noch die Familie meiner Gastmutter kennengelernt und wir haben uns echt richtig nett unterhalten und haben dann zusammen noch Rugby angeschaut. Ich bin aber jetzt mal ehrlich – irgendwie verstehe ich Rugby nicht so richtig und so richtig spannend finde ich es jetzt auch nicht unbedingt😅. Aber zumindest hat Neuseeland gewonnen, was hier auf jeden Fall zur Stimmung beigetragen hat, da Rugby in Neuseeland wie Fußball in Deutschland ist. Außerdem habe ich jetzt auch mal den Haka gesehen. Das ist der neuseeländische Volkstanz der aus der Maori-Kultur stammt und dieser wird warum auch immer vor jedem Spiel von den Rugby-Spielern aufgeführt. Ich fande es relativ amüsant es hat mich aber irgendwie eher an ein Kriegsritual von Steinzeitmenschen erinnert😂. Am Sonntag haben wir dann einen ganz entspannten Tag gemacht und uns einfach nur in einem richtig schönem Café getroffen. 😋

Im Großen und Ganzen hatte ich also eine echt schöne Woche und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf das nächste Wochenende freue❤️ – also seit gespannt.

Liebe Grüße an euch im Sommer☀️ (ich finde übrigens, dass ich langsam mal den Sommer haben könnte).

Sandra

meine 3. Woche in NZ

Hi hi 🙂

Jetzt ist es schon fast 3 Wochen her, dass ich von Frankfurt aus nach Auckland geflogen bin und einerseits fühlt es sich total verrückt an, dass es schon 3 Wochen sind, aber andererseits spielt sich bei mir langsam auch eine Art Alltag ein.

Meine zweite Woche mit den Kindern lief auf jeden Fall deutlich besser als die erste, obwohl es trotzdem noch viele Hochs und Tiefs gab😅. Normalerweise ist mein Gastmädchen montags den ganzen Tag mit mir zu Hause, das war auch diesen Montag so. Es kam jedoch dazu, dass am Montag mein Gastjunge nicht in die Schule gegangen ist, da es ihm Frühs nicht so gut ging, weshalb ich dann das erste Mal beide Kinder den kompletten Tag hatte (also von 7 bis ca. 18Uhr hatte) und im Großen und Ganzen lief es echt total gut, obwohl ich am Abend dann doch schon etwas erledigt war😂. Ansonsten lief die Woche ganz normal ab. Das heißt, dass ich jeweils von 7 bis 7 gearbeitet habe und dabei immer vom 10.00Uhr bis 14.00Uhr eine Pause hatte😀. Frühs lief es mit den Kindern mehr oder weniger gut, einer von den beiden hatte nämlich meistens nicht so gute Laune, weshalb es häufiger Gemeckere und teilweise sogar Tränen gab, weil wir wissen ja alle, dass du Schule total blöd ist, weil es viel zu wenig Zeit zum Spielen gibt😂. Nachmittags waren wir dann häufig noch auf dem Spielplatz oder haben zusammen gemalt oder Bücher gelesen. Deshalb bin ich mittlerweile auch ein richtiger Meister im Aliens malen ✌🏻. Außerdem fahre ich jetzt seit dieser Woche auch die kleine mit dem Auto zum Kindergarten und das klappt echt schon total gut und auch an das seitwärts Einparken auf der anderen Straßenseite werde ich mich hoffentlich noch gewöhnen😅. In meiner Freizeit am Vormittag war ich jetzt 2 Mal Joggen und habe mich auch einmal mit ein paar Mädels in so einem Museum getroffen. Schlussendlich haben wir von dem Museum aber nicht so viel mitgenommen, da wir eher mit Quatschen beschäftigt waren, aber naja. Mir ist auf jeden Fall aufgefallen, dass die Menschen hier so viel freundlicher sind – in Deutschland habe ich zumindest noch nie jemand getroffen, der beim Aussteigen aus dem Bus durch den kompletten Bus „Danke“ gerufen hat😁.

Das Wochenende hat die teilweise nervenaufreibende Woche aber dafür echt entschädigt. Zusammen mit 6 anderen Mädels haben ich einen echt total schönen Tagesausflug gemacht❤️. Wir haben uns Frühs alle getroffen und sind dann mit 2 Autos auf mehr oder weniger schönen Straßen (wenn man einmal aus der Stadt draußen ist, dann gibt es teilweise nur noch Straßen mit Rollsplitt oder total scharfe Kurven) losgedüst.

Unser erster Stopp war das Arataki Visitor Center, wo es einen total schönen Ausblick gab und uns eine total nette Angestellte dort ein Paar echt gute Tipps für schöne Orte und weitere Trips gegeben hat. Dann sind wir weiter nach Karekare gefahren und waren dort erst einmal total geflasht von der Umgebung dort, weil es schon ein bisschen aussah wie auf einer Postkarte. Wir sind dann dort zu einem echt wunderschönem Wasserfall gelaufen und waren dann auch noch am Strand. Der Sand war hier nicht weiß, sondern schwarz und das war schon etwas ganz Besonderes – aber ich denke, dass die Bilder viel mehr aussagen, als das was ich hier so schreibe.

Weiter ging es dann an den Piha Beach und auch dort war die Natur einfach nur der Hammer wir sind erst ein wenig am Strand entlanggelaufen und haben das Meer und die echt krassen Wellen beobachtet❤️. Dann hat uns aber die Entdeckerlust gepackt und wir sind auf einen Felsen hochgeklettert und das hat sich sowas von gelohnt, da die Aussicht von dort oben einfach nur der absolute Hammer war. Wir waren alle einfach nur total begeistert und haben dementsprechend auch extrem viele Fotos gemacht (Upps😅). Nachdem wir dann alle total Lust auf Eis hatten, haben wir uns in einem kleinen Kiosk einen 2Liter Eimer Eis gekauft und genau in dem Moment in dem wir in einem kleinen Unterstellhäuschen angefangen haben uns auf das Eis zu stürzen hat es in Strömen angefangen zu schütten😂 (das nenne ich mal Timing).

Unsere letzte Station waren die Kitekite Falls – also nochmal ein Wasserfall. Bevor wir den Nationalpark betreten durften mussten wir aber unsere Wanderschuhe abbürsten und desinfizieren und das gleiche musste man auch machen, wenn man ihn wieder verlassen hat, was für uns natürlich praktisch war, da die Wanderschuhe jetzt wieder sauber sind.😂Um zu dem Wasserfall zu kommen, sind wir erst einmal eine halbe Stunde durch den „Wald“ gelaufen, obwohl Wald hierbei echt das falsche Wort ist, da wir uns vorgekommen sind wir im tiefsten Dschungel. Der Weg war echt richtig schön, da man zwar einen befestigten Pfad hatte, aber auch einmal durch den Fluss laufen musste und das war schon ein echt cooles Abenteuer. Auch dieser Wasserfall war soooo schön und der Weg hat sich auf jeden Fall total gelohnt. Wir haben dann sogar den Fluss direkt beim Wasserfall noch mal durchquert und sind dann einen fast noch schöneren Weg zurück gelaufen. Zum Abschluss des Tages waren wir dann noch zusammen Pizza essen, bevor ich dann wieder zurück bei meiner Gastfamilie echt todmüde ins Bett gefallen bin.

Den Sonntag sind wir dann etwas entspannter angegangen. Wir haben uns vormittags zum Schwimmen getroffen, was echt total schön war, da ich Wasser schon ein wenig vermisst habe und es einfach total Spaß gemacht hat 😀. Die Bahnen im Schwimmbecken waren nach Geschwindigkeit der Schwimmer aufgeteilt, man konnte sich also entscheiden, ob man jetzt ein schneller, mittlerer oder langsamer Schwimmer ist😅. Ich musste auch etwas aufpassen nicht ständig andere Leute umzuschwimmen, da man hier natürlich nicht nur auf der anderen Seite fährt, sondern auch schwimmt😂. Danach waren wir dann hier in Mt Eden noch im Einkaufszentrum und haben uns im Supermarkt etwas zum Essen besorgt (und oh mein Gott wir haben einfach Käselaugenstangen gefunden, die nicht einmal so teuer waren❤️). Bevor wir dann durch ein Paar Geschäfte geschlendert sind haben wir noch einige Sachen für die kommenden Wocheneden geplant und darauf freue ich mich jetzt schon total.😀

Respekt, wenn ich das hier alles gelesen habt! Ganz liebe Grüße an euch, ich vermisse euch! ❤️

Sandra

Meine erste „Arbeitswoche“

Hi 🙂

Meine erste komplette Woche hier ist nun fast vorbei (es ist gerade Samstagabend) und wenn ich auf die letzte Woche zurückblicke, dann war das schon eine ganz schöne Achterbahnfahrt der Gefühle.

Mein Alltag besteht größten Teils daraus den Tag mit den Kindern zu bestreiten, dass bedeutet für mich sie Frühs zu wecken ihnen ihre Lunch-Boxen zu packen, mit ihnen zu Frühstücken und sie dann Anzuziehen und sie in die Schule/Kindergarten zu bringen und sie dort wieder abzuholen, sie abends zu Baden und ihnen Abendessen zu kochen. Das hört sich alles eigentlich auch echt unkompliziert an, aber diese Woche war das oft schon eine riesige Herausforderung 😬. Beispielsweise sind die beiden Kids absolute Morgenmuffel, was es für mich teilweise fast schon unmöglich gemacht hat, die beiden aus dem Bett zu bekommen (manchmal hat es nach dem Vorlesen von 3 Büchern geklappt, die beiden lieben nämlich Bücher – manchmal haben sie sich aber auch einfach demonstrativ wieder umgedreht😅). Sowohl für die beiden Kids als auch für mich ist die Situation im Moment einfach noch total neu und natürlich kann ich gut nachvollziehen, dass sie keine Lust haben Frühs von mir angezogen zu werden. Natürlich ist es aber trotzdem total frustrierend, wenn der schon fast 6-jährige Junge 30 Minuten auf seinem Bett sitzt und in die Luft tritt anstatt sich anzuziehen (deshalb mussten wir uns auf dem Schulweg meistens dann auch enorm beeilen😅) oder das Mädchen zu dir sagt, dass du nie ihre Freundin sein wirst (und natürlich weiß ich, dass das Charlotte das wahrscheinlich nicht so ernst meint und in dem Moment einfach lieber bei ihrer Mama wäre, aber das ist natürlich für mich dann trotzdem nicht leicht). Und selbstverständlich habe ich auch beide schon zum Weinen gebracht (das musste ja früher oder später mal passieren😅), als ich nämlich vergessen habe die Alarmanlage auszuschalten und diese dann einen absurd lauten Alarm ausgelöst hat. Diese Woche war zudem noch etwas stressiger, weil ich hier in der ersten Woche als Au-Pair noch nicht Autofahren darf. Das hat für mich bedeutet, dass ich mit dem Mädchen im Kinderwagen circa 20 Minuten zum Kindergarten laufen musste. An sich natürlich absolut kein Problem, aber bei strömendem Regen, Wind und mit einer dicken Erkältung (herzlichen Dank an den neuseeländischen Winter✌🏻) macht es wirklich keinen Spaß eine fast 4-jährige den Berg hochzuschieben. Aber ich möchte mich ja nicht beschweren, denn so bin ich zumindest immer genug in Bewegung gewesen und konnte mich zumindest ein bisschen orientieren. Ich hatte über die Woche verteilt aber natürlich auch echt schöne Momente. Am Montag zum Beispiel habe ich den ganzen Vormittag mit Charlotte (mein Gastmädchen) total schön gespielt ❤️und auch wenn ich den beiden Vorlese, wollen sie manchmal auf meinem Schoß sitzen oder kuscheln sich ganz dicht an mich ran. Und natürlich ist es echt schön zu sehen, dass die Kinder ganz langsam ein bisschen Vertrauen zu einem aufbauen.

Während die Kinder dann in der Schule bzw. im Kindergarten sind kümmere ich mich immer ein wenig um das Geschirr in der Küche, die Kinderzimmer und die Wäsche. Danach habe ich dann bis auf montags immer einige Stunden Freizeit. Diese sind in dieser Woche aber meistens für organisatorische Sachen draufgegangen, da ich hier beispielsweise ein Bankkonto eröffnen musste und eine neuseeländische Steuernummer beantragen musste. Ich habe das meistens aber mit einem großen Spaziergang verbunden, um mich hier zumindest ein bisschen zu orientieren (und deshalb ist im Moment Google-Maps auch die meist benutzte App auf meinem Handy😁). Am Dienstagabend war ich dann auch noch hier bei der Coffegroup, bei der echt richtig viele Au-Pairs waren, mit denen man sich mega gut austauschen kann und auch echt nette Leute kennenlernen kann.

Heute (Samstag) bin ich zusammen mit Jula (auch ein Au-Pair) erst mal zum Hafen gefahren. Von dort aus haben wir uns dann ein bisschen die Stadt angeschaut und sind dann noch zu einem Strand in Devonport (ein Stadtteil von Auckland) gefahren. Dabei hatten wir mit dem Wetter eigentlich auch echt Glück, da von Sturm bis Sonne heute echt alles dabei war. Wir haben dann glücklicherweise in der Sonne gesessen und konnten dann sogar mit den Füßen noch ein bisschen ins Wasser 😀. Für das erste freie Wochenende war das glaube ich echt ein guter Trip und wir sind schon am Planen, was wir die nächsten Wochenenden so machen können (Vorausgesetzt natürlich wir bekommen endlich unsere Steuernummer und werden dann auch bezahlt😅). Und deshalb werde ich morgen mal eine Google-Tag einlegen, um einfach mal alles aufzuschreiben, was ich hier sehen möchte. Das Wetter hat sowieso nicht gut gemeldet.

Liebe Grüße an euch alle – ich halte euch auf dem laufenden, wenn etwas Spannendes passiert 😁👋🏻

Sandra

Das erste Wochenende mit meiner Gastfamilie

Hey ☺️

Gerade sitze ich in meinem Zimmer und ruhe mich vor dem Abendessen noch ein wenig aus, dann die letzten Tage waren echt aufregend.

Am Freitag haben wir als Abschluss der Orientation-days noch eine Stadttour gemacht bei der wir, um ehrlich zu sein jetzt nicht so viel gesehen haben – aber wir sind auf dem Mt Eden gewesen (ein Vulkankrater mitten in Auckland – von denen gibt es hier einige, aber die sind natürlich alle inaktiv😅) und haben Mittags am Strand eine Pizza gegessen und das war trotz dem etwas kalten Wetter (wahrscheinlich so um die 13 Grad) echt mega schön.

Als wir dann zum Hotel zurückgekommen sind wurden die ersten dann schon von ihren Gastfamilien abgeholt. Ich wurde leider erst als Vorletzte abgeholt und das Warten hat, um ehrlich zu sein, auch nicht wirklich positiv zu meiner Aufregung beigetragen😅. Schlussendlich ging aber alles eigentlich ganz schnell und ich wurde von meiner Host-Mom ganz lieb in Empfang genommen und dann sind wir auch gleich nach Hause zum Rest der Familie gefahren. Am Anfang war es schon total komisch und die Kinder waren auch echt noch extrem angespannt, aber nach ein Paar Minuten hat sich das alles gelegt und ich habe sogar Ballons von den Kindern Geschenk bekommen die sie extra für mich bemalt/beschriftet hatten und das war schon extrem süß.

Abends haben wir noch asiatisches Essen bestellt und einfach ein bisschen gequatscht. Am Samstag waren die Eltern dann frühs mit den Kindern beim Schwimmen und ich habe zu Zeit genutzt, um ein bisschen auszupacken. Danach waren wir in einem richtig schönen Café Mittagessen und natürlich noch auf dem Spielplatz (das coolste hierbei war aber zumindest für mich der Ausblick aufs Meer😍) und in der Bücherei waren wir auch noch, denn die beiden Kids lieben Bücher über alles, weshalb ich mein bestes gegeben habe und gefühlt 1000 Bücher vorgelesen habe. Abends haben wir dann zusammen mit der Oma gegessen (es gab zur Feier des Tages sogar Lamm). Am Sonntag ist nicht so wirklich viel passiert. Mir wurde die Schule und der zugehörige Spielplatz gezeigt und ich bin das erste mal hier (also auf der anderen Seite) Auto gefahren und das war gar nicht so schlimm wie ich es erwartet habe. Im Großen und Ganzen ist meine Gastfamilie aber echt total nett, obwohl es natürlich immer noch total ungewohnt ist und ich einfach oft Angst habe Sachen falsch zu machen. Ich denke/hoffe aber, dass sich das alles noch ein bisschen einspielt (ich bin ja auch erst seit Freitag da) und dass ich mir bald nicht mehr so fremd vorkomme, wenn ich auf dem Sofa sitze.

Ab morgen geht dann der Alltag los und ich bin gespannt was dann so alles auf mich zukommt.

Liebe Grüße 😘

Sandra

Orientation Days

Hello aus Neuseeland✌🏻

Und ja ich muss hello sagen, weil ich hier den ganzen Tag auf englisch mit Informationen zugeschüttet werde und manchmal, wenn ich mich mit jemandem unterhalte auf Englisch anfange und dann erst realisiert, dass ich es auch einfach auf Deutsch sagen kann😂. Das passiert vor allem dann, wenn ich mich vorher mit dem Au Pair aus Dänemark unterhalten habe.

An sich sind die Orientation-days echt sinnvoll, da wir zum Beispiel unsere neuseeländische Steuernummer beantragt haben und ein Bankkonto angelegt haben. Wir hatten sogar einen Kinder-Erste-Hilfe-Kurs und eine theoretische Fahrstunde, was beides natürlich total sinnvoll ist, aber es macht einen schon ein bisschen wahnsinnig, wenn man alle möglichen Horrorszenarien vorgespielt bekommt und sich nur denk, dass man bitte nie Mals in eine Situation kommen will, in der man einen Krankenwagen rufen muss😅. Durch den Jetlag war es natürlich alles total anstrengend und ich hätte mich schon um 9Uhr morgens (bei euch 23 Uhr) easy wieder hinlegen können – aber wir haben durchgehalten und ich hoffe mal, dass sich das mit der Zeit relativ schnell einspielt. Zudem haben die Kiwi-Wörter (Sprache der Einheimischen hier) uns manchmal echt verwirrt – z.B wurde anstatt Familie ständig whānau gesagt.

Das Schönste ist aber eigentlich, dass ich hier echt schon viele Au-Pairs kennengelernt haben und dass einige von denen sogar wie ich in Auckland leben☺️. Nach dem Programm heute haben wir dann die Gegen um unser Hotel ein bisschen erkundet und sogar das Meer entdeckt.

Morgen bekommen wir dann noch eine Tour durch Auckland, bevor wir dann von unseren Gastfamilie abgeholt werden ☺️. Beim nächsten Blogeintrag werde ich euch dementsprechend also davon berichten.

Bis dahin liebe Grüße an euch alle👋🏻!

Sandra

PS: Das Wetter hier ist wahrscheinlich deutlich angenehmer als das Wetter bei euch, wir haben nämlich unter Tag so 10-15 Grad, aber wenn die Sonne rauskommt ist es aber echt relativ warm.

Die echt lange Anreise

Hallo an euch alle in Deutschland😊.

Natürlich weiß ich, was für ein besonderes Jahr vor mir liegt und wie viel Erlebnisse ich machen kann und Erfahrungen ich sammeln werde aber trotzdem habe ich heute so einige Male daran gezweifelt, ob das alles eine wirklich so gute Idee war. Einerseits natürlich wegen der enorm langen Reise und der damit verbundene Müdigkeit 😅 aber vor allem weil es echt total schwer war sich von allen, vor allem von meiner Familie zu verabschieden und ich bin ganz ehrlich es was überhaupt nicht einfach durch die Security zu gehen und zu wissen, dass man alle Lieben zu Hause jetzt ein Jahr nicht mehr sehen wird – und sich zudem mit einem Haufen wildfremder ebenfalls deutscher Mädchen auf die Reise an das andere Ende der Welt begibt.

Mein Tag hat am Montag morgen in Deutschland begonnen. Nach dem Mittagessen mit den Großeltern haben wir uns dann relativ früh auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Dementsprechend waren wir deutlich zu früh da, sodass wir mein Gepäck noch mal ins Auto gebracht haben und auf die Aussichtsplattform gegangen sind. Ab halb 7 konnten wir dann mein Gepäck abgeben und in der Schlange habe ich auch schon einige von den bereits erwähnten Au-Pairs das erste Mal gesehen. Mit dem Gepäck hat alles gepasst – schlussendlich waren es 25,5kg. Ich bin dann mit meiner Familie noch etwas Essen gegangen, obwohl mir nicht wirklich danach war weil ich dann wirklich realisiert habe, dass es jetzt dann ernst wird. Nach dem bereits angesprochen relativ dramatischem Abschied bin ich dann durch die Passkontrolle und die Security alleine gegangen. Danach habe ich dann einige Mädels getroffen und wir haben uns alle ein bisschen unterhalten bis es dann auf den ersten Flug nach Dubai ging. Wir sind mit Emirates geflogen und ich habe mit mit einem andern Au Pair einen 3er-Reihe geteilt☺️. Nach etwas mehr als 6 Stunden mit Schlafen, Essen, Quatschen und ein wenig Schreiben mit den Liebsten zu Hause (man hat nämlich pro Flug 2 Stunden W-lan für WhatsApp) sind wir dann schon in Dubai gelandet. Dort mussten wir dann gleich 2 Mal durch die Sicherheitskontrolle und natürlich wurde ich dann prompt auf Sprengstoff und Drogen getestet ✌🏻😂.

Nach 3 Stunden warten am Flughafen ging es dann gleich weiter zum zweiten Flug. Dieser war deutlich länger – nämlich insgesamt fast 16 Stunden und ich bin ganz ehrlich genau so hat es sich auch angefühlt 😂. Mein Glück war es zumindest doch noch einen Platz am Gang bekommen zu haben, sodass ich wenigstens relativ häufig aufstehen konnte. Im Großen und ganzen waren beide Flüge aber echt okay ich konnte mich weder über das Essen (das war nämlich für Flugzeugessen echt richtig gut) noch über zu wenig Beinfreiheit beklagen (aber das könnte eventuell auch an meiner Körpergröße liegen😂). Trotzdem war ich echt froh als wir endlich in Auckland gelandet sind.

Am liebsten würde ich jetzt schon von der schönen Aussicht aus dem Flugzeug schwärmen aber aufgrund von Nebel konnte man absolut nichts sehen😅, aber ich denke, das dass noch kommen wird! Jetzt sind wir zumindest schon mal sicher gelandet. Nach einer kurzen Verwirrung bei der Einreise habe ich sogar mein Visum in den Pass gestempelt bekommen☺️. Das Gepäck ist auch ohne größere Schäden vollständig angekommen. Mit dem Zoll hat auch alles geklappt -es kann also losgehen ☺️.

Liebe Grüße 👋🏻

Sandra

the final countdown

Hi 🙂

Ich bin Sandra, 18 Jahre alt und lebe in Deutschland – zumindest im Moment noch, denn morgen (Montag 22.07) werde ich für ein Jahr nach Neuseeland gehen um dort in Auckland (der größten Stadt Neuseelands) als Au-Pair zu arbeiten. Ich werde den Alltag dort mit meinem beiden Gastkindern Ben (5) und Charlotte (3) bestreiten ❤ und ich freue mich total, dass du auf meinem Blog gelandet bist, sodass ich mein Neuseeland-Abenteuer mit dir teilen kann! Im Moment nehme ich mir noch vor regelmäßig Blogeinträge zu schreiben, wie das dann in Realität klappen wird, dass wird sich ja noch zeigen!

Die finale Entscheidung, dass ich als Au-Pair nach Neuseeland gehen möchte habe ich Anfang des Jahres getroffen (und natürlich hat mich Lena mit ihren Erzählungen und Bildern auch ein wenig angefixt 😉 ). Als die Entscheidung getroffen war, startete der Bewerbungsprozess und dieser war schon deutlich zeitaufwendiger, als ich mir das zu Beginn vorgestellt habe. Referenzschreiben, ein Bewerbungsvideo, einen Host-Family-letter und noch vieles mehr musste ich einreichen, bis es endlich so weit war und ich mit den ersten Gastfamilien in Kontakt treten konnte. Am Anfang war das total aufregend – ich meine wann skypet man den bitte mit einer völlig fremden Familie am anderen Ende der Welt. Nach etwas mehr als 2 Wochen habe ich mich dann für meine Gastfamilie in Auckland entschieden und bis jetzt kann ich sagen, dass sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt hat und ich mich riesig darauf freue die 4 endlich persönlich kennenzulernen.

Die letzten Tage waren wirklich schön – aber es war auch total schwer sich von allen zu verabschieden, obwohl es völlig surreal ist, dass ich euch alle erst in einem Jahr wiedersehe. Am Freitagabend haben meine Eltern dafür gesorgt, dass ich mich noch mal von fast allen Freunden und Verwandten beim gemeinsamen Grillen verabschieden konnten (Danke 🙂 ❤ ich habe das wirklich genossen, auch wenn da schon die ein oder andere Träne geflossen ist).

Für den Abflug ist jetzt fast alles bereit – der Koffer und der Rucksack (noch mal danke an Familie Dierolf 😀 ) sind gepackt und ich bin wirklich stolz auf mich, wie sehr ich mich beim Packen beschränkt habe, sodass mein Gepäck jetzt nur 25,2 kg wiegt, also eigentlich fast schon zu leicht, da ich 30 kg vollstopfen könnte 🙂 .

Morgen gibt es dann noch einmal ein gemeinsames Mittagessen mit den Großeltern, bevor es dann mit Mama, Papa, Jennifer und Philipp nach Frankfurt geht. Mein nächster Blogeintrag kommt dann schon vom anderen Ende der Welt und dann werde ich euch hoffentlich von meinen ersten Tagen berichten 🙂

Liebe Grüße und viel Spaß beim Schwitzen!

Sandra

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten