Südinsel Teil 2

Hey,

der Alltag hat mich hier auf jeden Fall schon wieder eingeholt und die Sommerferien neigen sich dem Ende zu 😅und ich dachte, dass ich euch, bevor ich nach Sydney fliege noch ein bisschen von meinem Südinseltripp erzähle.

Nach den Gletschern ging es für uns nämlich in Richtung Wanaka weiter. Auf dem Weg dorthin waren wir aber noch bei den Fantail Falls und den Blue Pools. Die Fantail Falls waren relativ schöne Wasserfälle auch wenn ich zugeben muss, dass Wasserfälle so langsam nichts mehr Besonderes für mich sind😅. Die Blue Pools hingegen waren sehr, sehr cool. Der Name ist auf jeden Fall total berechtigt, da das Wasser dort wirklich eisblau ist. Außerdem gab es dort auch noch einige coole Hängebrücken und wenn das Wasser nicht ganz so kalt gewesen wäre, dann wären wir vielleicht auch baden gegangen, aber erfrieren wollten wir dann doch nicht.😬😂

Anschließend sind wir dann am Lake Wanaka entlanggefahren, vorbei am Lake Wanaka Lookout und haben dann die Wanderung zum Roys Peak gemacht. Man liest eigentlich überall, dass man so circa 3-3 ½ Stunden für den Aufstieg braucht und ich weiß nicht so ganz genau, was wir falsch gemacht haben aber schlussendlich waren wir in 2 Stunden oben😂. Wahrscheinlich lag es aber daran, dass wir die komplette Wanderung in der Mittagssonne gemacht haben und wir einfach nur schnell ankommen wollten😅. Die Wanderung hat sich aber sowas von gelohnt, das die Aussicht so schön war, dass es schon irgendwie unreal aussah. Mit dem Wetter hatten wir aber auch zugegebenermaßen extrem viel Glück und so gab es kaum eine Wolke am Himmel.☀️

Der Weg nach unten ging dann logischerweise ein wenig schneller und weil uns dann extrem warm war haben wir beschlossen im Lake Wanaka baden zu gehen. Eigentlich war ich hier schon viel baden aber so kalt wie dort war es echt noch nirgends😂. Wir haben uns dann noch den Wanaka Tree angeschaut, einen Baum, der warum auch immer mitten im See wächst, bevor wir dann noch ein Paar Einkaufe für Silvester gemacht haben. Allgemein waren wir aber schon ein wenig erledigt, weshalb unser Abend nicht besonders wild war. Wir waren auf einem sehr interessanten Campingplatz in einem Vorort von Wanaka und die meisten dort haben einfach ihr Zelt aufgestellt und sind irgendwo feiern gegangen. Wir haben dann einfach einen Spaziergang gemacht, Wein getrunken und sind so sehr entspannt ins neue Jahr gerutscht.😊

Der nächste Tag war dann mal so richtig entspannt. Wir haben uns frühs auf den Weg nach Queenstown gemacht und dadurch, dass das Wetter sowieso nicht so schön war haben wir uns dabei überhaupt nicht gestresst. Extrem krass war aber, dass an diesem Tag die Rauchwolken von Australien über Neuseeland gezogen sind, der Himmel deshalb extrem orange war und es absolut nach rauch gestunken hat.

😬😕In Queenstown waren wir dann ein bisschen Shoppen (wir haben dringend Sonnenbrillen gebraucht, da wir am Tag davor 3 Stück zerstört hatten😂), im botanischen Garten, bei Fergbaker und sind dann einfach noch entspannt durch die Stadt geschlendert. Zusätzlich habe ich dann noch kurz Jula, Diandra, Sophia und Cecile getroffen, die zufällig auch gerade in Queenstown waren🥰. Eigentlich wollte ich dann noch mit eine, Jetboot fahren (das habe ich von meinen Gasteltern zu Weihnachten bekommen), aber das wurde dann wegen zu starkem Regen abgesagt. Und ich hatte natürlich so viel Glück, dass es so viel geregnet hatte, dass ich es auch am nächsten Tag wegen Überflutung nicht machen konnte🙄. Wir sind deshalb dann gleich frühs in Richtung Milford Sound gefahren. Die Fahrt dorthin hat fast 4 Stunden gedauert aber die Landschaft war mal wieder so schön, dass das gar nicht so schlimm war. Gestoppt haben wir dann noch bei den Mirror lakes, obwohl sich bei uns im See aufgrund ein Paar zu vieler Wolken und Wind nicht wirklich viel gespiegelt hat. Unser Stellplatz war mitten im Nirgendwo, und deshalb war es auch ein bisschen schwer den restlichen Nachmittag noch zu nutzen, da wir nicht so wirklich genau wussten, was bzw. ob es dort überhaupt etwas gibt😅. Schlussendlich haben wir den völlig durchmatschten Lake Gunn Nature Walk gemacht, was an sich ganz schön. Wir hatten dann aber immer noch Zeit weshalb wir einfach eine Mure nach oben gelaufen sind und am Ende wirklich einen wunderschönen Wasserfall gefunden haben. ❤️Das war schon sehr cool, da wir ja absolut nicht wussten, ob am Ende der Mure überhaupt etwas ist und zudem war außer wir kein anderer dort.

Am nächsten Morgen sind wir dann bis ganz zum Milford Sound gefahren, da wir dort am Vormittag eine Bootstour gebucht hatten. Mit dem Wetter hatten wir einfach schon wieder unfassbar Glück und auch unserer Tour war ein totaler Glücksgriff, da unser Boot vielleicht halb voll war und unser Guide auch total cool war und wirklich darauf geachtet hat, dass jeder alles sehen kann (wir waren übrigens mit Mirte Peak unterwegs, falls es jemanden interessiert). ☺️Die Tour war einfach nur unfassbar schön und die Natur dort ist einfach so unbeschreiblich schön, dass glaube ich nur Bilder wirklich zeigen, wie schön es wirklich ist. 😅Wir sind dann mit dem Boot durch den kompletten Fjord gefahren, sind ganz nah an Wasserfällen vorbeigefahren und haben Robben gesehen. Mein persönliches Highlight war aber auf jeden Fall, dass wir freilebende Delfine gesehen haben und diese dann wirklich auch eine ganze Weile neben unserem Boot hergeschwommen sind. 🥰

An diesem Tag sind wir dann noch bis nach Gore weitergefahren und haben auf dem Weg noch bei einigen Wasserfällen und manchmal auch einfach so angehalten, eben immer dann, wenn die Aussicht gerade schön war. Der Abend in Gore war dann eher unspektakulär, was vor allem am Regen lag, aber das war auch nicht so wirklich dramatisch.☺️

So das war jetzt schon fast die Hälfte des Urlaubs, mal schauen, wann der Rest folgt. Bis dahin ganz liebe Grüße an euch.👋🏻

Sandra

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