Hallöchen, 👋🏻
Erst mal noch Frohes Neues Jahr🥳 – ich weiß, der letzte Blogbeintrag ist schon ein paar Wochen her, das liegt aber absolut nicht daran, dass ich zu unmotiviert war, sondern daran, dass ganz viel passiert ist und ich vor allem viel unterwegs war. Ich habe unfassbar viel gesehen und erlebt und versuche das alles jetzt ein bisschen zusammenzufassen und dabei muss ich mich wirklich kurzhalten, da es sonst glaube ich ungefähr 100 Blogbeiträge zu diesem Urlaub geben würde😂, wir haben nämlich circa 4500 Kilometer zurückgelegt😅. Allgemein war das Wetter oft leider nicht so sommerlich wie erwartet aber davon abgesehen hatten wir so ziemlich immer relativ viel Glück und mussten keine Wanderung im strömenden Regen machen😅. Zwar war ich bereits das Wochenende vor Weihnachten mit Mama und Papa unterwegs, aber mein eigentlicher Urlaub hat erst am 26.12 angefangen. Dort wurde ich Frühs von meiner Gastmutter zum Flughafen gefahren und sogar Ben und Charlotte sind mitgekommen. Ich bin dann in so etwa einer Stunde nach Wellington geflogen, wo ich dann auch schon am Flughafen erwartet wurde. Für den restlichen Tag stand dann die Erkundung von Wellington auf dem Plan. Allgemein ist Wellington wirklich wunderschön und im Vergleich zu Auckland echt klein und dass, obwohl Wellington die Hauptstadt von Neuseeland ist. Unsere Tour haben wir beim Wellington-sign angefangen, also einem großem Schriftzug vom Namen der Stadt. Vom Campingpatz aus sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren, wo wir dann zuerst beim Mt Victoria Lookout waren, von wo aus man wirklich die ganze Stadt und die Küste sehen kann, was richtig schön ist.

Danach waren wir ganz kurz im Te papa Tongarewa Museum, aber eigentlich nur, weil ich unbedingt das Kunstwerk sehen wollte, dass so aussieht als ob man in einem Raum voller Konfetti steht😂. Zum Abschluss sind wir dann noch mit der Cable Car (einer alten Straßenbahn) gefahren und haben dann einen Spaziergang zurück in die Stadt durch die botanischen Gärten gemacht, was ich nur jedem empfehlen kann, weil das einfach wunderschön war.🥰
Am nächsten Morgen ging es dann relativ früh los, da wir mit der Fähre auf die Südinsel gefahren sind. Die Fährfahrt hat ungefähr 3 Stunden gedauert aber das hat sich auf jeden Fall total gelohnt, da vor allem die Aussicht auf die Küste und die Fjorde der absolute Wahnsinn war. Zudem haben wir warum auch immer richtig viele Essensgutscheine bekommen, weshalb wir uns etwas mit Essen und Schokolade eingedeckt haben.😂

Auf der Südinsel angekommen haben wir uns auf den Weg nach Motueka gemacht, zwischendurch haben wir dann noch beim Cullen Point Lookout (sooo schön) ❤️und in Nelson zum Einkaufen einen Stopp gemacht. Abends sind wir dann noch zum Strand gelaufen, auch wenn dieser eher so war wie an der Nordsee, da ich fast im Watt steckengeblieben wäre.😂
Für den nächsten Tag stand dann der Able Tasman National Park auf dem Plan und das Wetter war mindestens genauso schön wie der Park an sich☺️. Angefangen haben wir beim Split Apple Rock, einer Steinformation, die eben aussieht wie ein gespaltener Apfel und die zusätzlich noch an einem einfach wunderschönen Strand liegt.

Danach haben wir eine circa 2 Stunden Wanderung von der Sandy Bay bis zur Apple Tree Bay gemacht und ich denke die Bilder verdeutlichen, wie schön es dort ist.

Zusätzlich haben wir uns dann noch die Buller Gorge Swingbride angeschaut, eine echt ganz schön in die Jahre gekommene Hängebrücke über einen Fluss. Das war prinzipiell ganz schön, aber wahrscheinlich hätten wir es noch mehr genießen können, wenn wir nicht förmlich von Sandfliegen attackiert werden worden. 😬Die Nacht haben wir auf einem Parkplatz nahe der Maruia Falls gemacht, die wir uns natürlich auch noch angeschaut haben (und eventuell sind wir dabei über ein Paar Steine geklettert und ich habe fast meinen Schuh im Fluss versenkt😂).
Am nächsten Tag haben wir uns dann Frühs auf den Weg zum Cape Foulwind gemacht, wo wir ungefähr 1 ½ Stunden direkt an die Küste entlanggelaufen sind. Die verschiedenen Ausblicke auf das Meer und die verschiedenen Klippen waren echt richtig toll und Seals (Seehunde) haben wir dann sogar auch noch gesehen🥰. Weiter ging es dann zu den Pancake Rocks, wieder eine Steinformation. Diese schaut ein wenig so aus wie aufeinander geschichtete Pancakes und heißt deshalb auch so. Das war auf jeden Fall total beeindruckend, man hat aber auch gemerkt, dass es sich dabei um einen relativ bekannten Punkt handelt, da echt relativ viel los war. 😅Übernachtet haben wir in Hokitika, einer sehr kleinen und süßen Stadt an der Westküste der Südinsel und natürlich haben wir dort auch noch einen kleinen Erkundungsspaziergang gemacht.

Am 30.12 haben wir uns dann auf den Weg in Richtung Gletscher gemacht und aufgrund des Wetters hatten wir da durchaus so unsere Bedenken😅, da erst einige Wochen zuvor die kompletten Straßen wegen Überschwemmungen und Erdrutschen geschlossen wurden und natürlich hat es dann auch geregnet als wir bei dem Weg zum Gletscher angekommen waren. Wir haben uns dann aber voll motiviert in unsere Regenjacken geschmissen und haben den 1 ½ Stunden langen KA Roimata o hine hukatere Walk gemacht (und nein den Namen habe ich mir nicht ausgedacht😂). Schlussendlich hatten wir dann aber doch Glück, da der Regen recht schnell aufgehört hat und der Himmel etwas klarer geworden ist. So konnten wir dann am Ende doch einen Blick auf den Ausläufer des Gletschers werfen und darüber haben wir uns auf jeden Fall total gefreut☺️. Und dadurch, dass es ja geregnet hatte waren die Wasserfälle natürlich umso schöner.

Die Nacht haben wir an einem Platz am Haast River verbracht, der eine richtig schöne blaue Färbung hatte aber leider auch sehr kalt war, und sogar das Gebirge konnten wir von dort aus noch sehen.☺️
So das war so mal die grobe Zusammenfassung unsere ersten Tage, mal schauen wie viele Blogeinträge noch folgen und vor allem wann😅. Ganz liebe Grüße an euch alle!❤️
PS: Es ist jetzt übrigens die Hälfte meiner Zeit hier vorbei, verrückt oder?
Sandra



