das Beste der letzen Wochen

Hello again, ☺️

Ich hoffe bei euch zu Hause ist alles gut und ihr gewöhnt euch so langsam an die kalten Temperaturen, denn bei mir ist der Sommer so gut wie angekommen und das Wetter ist auf jeden Fall schon deutlich besser, sodass ich doch schon relativ oft meine Sommersachen anziehen konnte☺️. Trotzdem muss ich zugeben, dass dadurch bei mir so absolut keine Weihnachtsstimmung aufkommt, oder ich irgendwie auch nur ansatzweise verstehe, dass es jetzt schon Mitte November ist. Ihr bekommt jetzt aber trotzdem mal eine grobe Zusammenfassung, was die letzen Wochen so passiert ist.

In der ersten Novemberwoche war hier echt ein bisschen der Wurm drin. An einem Tag hatte Ben schulfrei, dann war er an einem anderen Tag krank und auch Charlotte durfte ich in dieser Woche aus dem Kindergarten abholen, weil sie dann auch krank war🤷‍♀️. Dementsprechend viel Zeit haben wir dann auch mit Vorlesen und Malen verbracht aber auch das haben wir überstanden. 😅Außerdem war in dieser Woche dann auch noch Halloween und deswegen habe ich mit Ben und Charlotte einen Kürbis geschnitzt. Am Anfang waren sie ein bisschen irritiert, was ich den mit dem Kürbis machen möchte (hier ist das nämlich überhaupt nicht üblich Kürbisse zu schnitzen), sie hatten dann aber total viel Spaß und waren am Ende auch total stolz auf unseren Kürbis😇. Abends war ich dann mit der ganzen Familie zum „Trick or Treeting“ unterwegs und wir haben versucht möglichst viele „Lollies“ (so nennt man hier alle möglichen Süßigkeiten) zu sammeln. Schlussendlich war die Ausbeute dann aber doch nicht allzu groß, da Ben und Charlotte jetzt nicht unbedingt die mutigsten sind und wir deshalb manchen Häusern nicht einmal nahe kommen durften. 😂

Am Wochenende war ich dann sowohl am Samstag als auch am Sonntag mit meinen Mädels unterwegs. An einem Tag waren wir in der Cornwallis Warf, also eigentlich nur einem Steg an einem Strand. Irgendwie haben wir den Trail dort nicht gefunden, weshalb wir dann einfach so ein wenig rumgelaufen sind, bevor wir dann an den Whatipu Beach weitergefahren sind. Dieser Strand ist echt total schön und hat mich auch ein bisschen an Piha erinnert. 🥰Dort haben wir dann erst ein bisschen am Strand gechillt, bevor wir dann auf einen kleinen Berg dort gelaufen (naja vielleicht eher geklettert😂) sind. Die Aussicht von dort oben war wahnsinnig schön, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt leider nicht mehr ganz so sonnig war.

Dafür haben wir dann am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein den Coast to Coast Walk gemacht. Das ist ein 16 Kilometer langer Wanderweg, der prinzipiell einmal quer durch Auckland verläuft und auf dem man an so ziemlich allen sehenswerten Orten vorbeikommt. Wenn man sich nicht so blöd anstellt wie wir, dann läuft man im Idealfall auch nicht so viele Umwege, denn wir sind irgendwie ständig unabsichtlich vom Weg abgekommen. 😂Wahrscheinlich wäre es für uns schlauer gewesen, diesen Weg am Anfang unsere Zeit hier zu machen und nicht erst nach fast 4 Monaten, denn schlussendlich waren wir an den meisten Orten sowieso schon mehrmals und dementsprechend waren wir auch nicht mehr ganz so begeistert von den unterschiedlichen Zwischenstopps. 😅Schlussendlich hatten wir aber zumindest genug Zeit zu Quatschen und genug Bewegung.

In der folgenden Woche lief der Alltag dann wieder wie üblich nur mit dem unterschied, dass die komplette Woche über abends Feuerwerke zu sehen waren. Hier in Auckland ist es nämlich so, dass man an Silvester keine eigenen Feuerwerke zünden darf, weshalb es im November eine Woche gibt, in der man Feuerwerk kaufen und dann auch abschießen darf. Am Dienstag war dann mit der Fawkes Night (wird auch Bonefire Night genannt) der absolute Höhepunkt. Deshalb war ich dann am Dienstagabend auch auf dem Mount Eden und habe mir die Feuerwerke von oben aus angeschaut, was echt richtig, richtig schön war.❤️

Das Wochenende sollte dann noch mal richtig besonders werden, wir hatten nämlich eine Tour auf die White island (eine noch aktive Vulkaninsel) gebucht. Wir haben uns dann gleich am Samstagmorgen auf den Weg nach Whakatane gemacht. Angefangen hat das Wochenende auf jeden Fall gut, da wir bei unserem Mietauto ein Upgrade bekommen haben und so mit einem Madza I3 unterwegs waren, das war vielleicht ein Luxus. ☺️Auf dem Weg haben wir dann auf einem kleinen Samstagsmarkt gehalten und Brot gekauft, und ich meine so richtiges Brot und kein Toastbrot und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie gut das geschmeckt hat🥰. Wir waren dann außerdem noch im White Pine Bush Forest wo es ganz viele Kaikathea-Bäume gibt. Wir sind dort irgendwie in eine kleine Reisegruppe geraten und haben dann sogar noch eine kleine Führung bekommen. Das Highlight dort war aber auf jeden Fall der Gumboot-Fence, also ein Zaun, der mit ganz ganz vielen Gummistiefel geschmückt war, was ich total witzig fande😂. Zum Abschluss waren wir dann noch beim Pukatapu Lookout, von dem aus man eine richtig gute Aussicht auf Whakatane und einige kleine Inseln hatte. Den Rest des Tages haben wir an dem Strand verbracht, an dem wir auch die Nacht in unserem Zelt verbracht haben. Unsere Stimmung war echt gut, bis es dann angefangen hat zu regnen und unsere Tour auf die White Island deshalb abgesagt wurde. Die Stimmung war auch nicht unbedingt besser als wir festgestellt haben dass unser Zelt nicht so ganz wasserdicht ist 😅. So mussten wir den Sonntag dann irgendwie anders herumkriegen, weshalb wir dann in Rotorua in einem Café und ein bisschen shoppen waren (wir waren schließlich auch ganz schön frustriert). 😂

Die Tour machen wir auf jeden Fall zu einem andern Zeitpunkt nochmal, dann hoffentlich bei Sonnenschein. ☀️☺️

So das wars jetzt erst mal, ich melde mich dann wieder wenn es etwas Neues gibt. 👋🏻

Sandra

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