Hallo 👋🏻
Und schon wieder gibt es etwas vom anderen Ende der Welt zu erzählen. ☺️Nachdem hier am 28. Oktober (Montag) ein Feiertag war habe ich mit meinen Freundinnen natürlich die Gelegenheit genutzt und wir haben einen Trip über das verlängerte Wochenende gemacht. Unser Ziel war das Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands❤️. Mit dem Wetter haben wir einen absoluten Volltreffer gelandet, ich glaube ich habe an diesem Wochenende so ziemlich keine einzige Wolke gesehen und zusätzlich war es auch noch richtig schön warm (eigentlich „nur“ 22 Grad die sich aber locker wie 27 angefühlt haben). ☀️
Aber jetzt alles ganz langsam und vor allem in der richtigen Reihenfolge (hoffentlich😅). Unter der Woche lief alles recht gewöhnlich ab, das übliche Chaos also😂. Am Donnerstagabend war ich dann bei einer „Kinderdisko“ im Kindergarten mit dabei und es war total süß mal alle Kinder zusammen mit ihren Familien zu sehen und natürlich auch ein wenig Zeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen. Bereits am Freitag haben wir dann in der Stadt unser Mietauto abgeholt, damit wir am Samstagmorgen gleich ganz früh losfahren konnten. Dabei haben wir aber erst einmal einen kleinen Schock bekommen, denn dieses Mal haben wir von der Autovermietung einen Suzuki Swift bekommen, was eigentlich mega cool ist, aber nicht unbedingt, wenn man mit 4 anderen Mädchen 3 Tage Zelten will und dafür alles in diesen Kofferraum bekommen muss😂 (so mussten wir also unser Gepäck stark einschränken😅). Am Samstag ging es dann schon um 7 Uhr los, denn auch wenn man vielleicht denkt, dass Auckland relativ nördlich liegt, fährt man bis zum Cape Reinga noch ungefähr 6 Stunden. Wir mussten aber erst einmal Tetris spielen und so haben wir es am Ende sogar geschafft alles im Auto zu verstauen😆. Dann konnte es endlich so richtig losgehen und mit ein bisschen Musik und ganz viel Quatschen ging die Zeig auch echt relativ schnell vorbei. Nach einer Mittagspause auf einem Spielplatz irgendwo im Nirgendwo sind wir dann am Ninety Mile Beach angekommen. Der Strand ist zwar nicht wirklich 90 Meilen lang, sondern ein wenig kürzer. Trotzdem ist er natürlich mega lang und es ist total faszinierend, dass man einfach nichts Anderes außer Strand neben sich sehen kann. Das Besondere am Ninety Mile Beach ist außerdem, dass man auf ihm komplett mit dem Auto entlangfahren kann, also direkt auf dem Sand. Das wollten wir unserem Mietauto dann aber doch nicht antun und sind deshalb nur eine ganz kleine Runde über den Strand gefahren und allein das war schon richtig cool😇. Wir sind dann einfach noch eine ganze Weile nur am Strand entlanggelaufen und waren einfach nur total von dieser scheinbaren Unendlichkeit beeindruckt. 🥰

Danach mussten wir dann noch eine Weile weiterfahren, bis wir an unserem Zeltplatz für die Nacht angekommen waren. Der Platz war einfach nur der absolute Hammer, da er in einer kleinen Bucht (Sandy Bay) direkt am Strand gelegen war uns wir so unser Zelt mit Ausblick aufs Meer aufbauen konnten❤️. Auch hier haben wir dann erst mal eine ganze Weile am Strand verbracht, Jula und Sophia waren sogar schwimmen.

Abends haben wir dann im Zelt noch Karten gespielt und es uns ein wenig gemütlich gemacht. Aufgrund von platztechnischen Problemen im Auto hatten wir dann leider nur ein 4-Personen-Zelt dabei und ja ihr erinnert euch richtig, wir waren zu 5 😅. Dementsprechend kuschelig war dann auch die Nacht und auch wenn ich nicht einmal meine Füße austrecken konnte war uns zumindest ganz schön warm und wir mussten nicht frieren. 😂


Aufgrund der nicht ganz so bequemen Schlafsituation war es zumindest nicht so schlimm richtig früh aufzustehen, wir wollten den Sonnenaufgang nämlich unbedingt direkt am Cape Reinga sehen. Das Cape Reinga wird durch einen Leuchtturm markiert und ist außerdem noch der Ort, an dem der Pazifik und der Tasmanische See aufeinandertreffen. Für die Maori ist es zudem noch ein heiliger Ort, da man davon ausgeht, dass dies der Ort ist, an den die Seelen in den Himmel aufsteigen. Der Sonnenaufgang dort war einfach nur wunderschön☺️ (man hat die Sonne zwar nicht sofort gesehen, da sie von einer Landzunge verdeckt wurde aber das hat überhaupt nichts ausgemacht). Dadurch das wir so früh dort waren, waren kaum andere Leute dort, was die ganze Atmosphäre nur noch schöner gemacht hat. 🥰


Nach der ganzen Idylle am Morgen haben wir dann aber nach dem Frühstück und dem Zeltabbauen doch ein wenig Action gebraucht. Unser nächster Stopp waren nämlich die Giant Sand Dunes, also einfach unfassbar große Sanddünen ziemlich nahe an der Küste gelegen. Dort haben wir uns dann ein Sandboard gemietet und konnten damit dann die Sanddünen herunterrutschen🤘🏻. Das hat auf jeden Fall hammermäßigen Spaß gemacht und es hat sich auf jeden Fall immer gelohnt die Sanddüne hochzulaufen😂 (und ich sag es euch das war ganz schön anstrengend). Von der größten Sanddüne aus konnte man dann sogar noch das Meer sehen und die Mischung aus Sanddüne, Küste, Meer und Pflanzen war wirklich einzigartig.

Völlig eingesandet haben wir dann noch eine gute Stunde in der Matai Bay verbracht und lagen einfach ein bisschen faul am Strand herum, bis wir dann alle zusammen ganz kurz schwimmen waren. 😬Und es war zwar richtig kalt aber auch total erfrischend. Nach einem Abstecher bei der Stranddusche ging es dann wieder zurück ins Auto, die zweite Nacht wollten wir nämlich in der Nähe von Paihia, also nicht mehr ganz so nördlich, verbringen. Schlussendlich sind wir dann dort auf einem Zeltplatz mitten im Wald gelandet, auf dem wir dann sogar umsonst gecampt haben und noch ein paar nette Bekanntschaften gemacht haben. Die Geräusche, die wir nachts dann gehört haben, konnten wirklich richtig gut mit einem Dschungel-Soundtrack mithalten😂. Am nächsten Morgen waren wir dann in Paihia Kajakfahren. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir mit unserem Kajak zu einem Wasserfall paddeln und auf dem Weg noch eine kleinen „Wald“ im Wasser erkunden☀️. Wir hatten dabei echt richtig viel Spaß und sind sogar braun geworden.

Zum krönenden Abschluss waren wir dann noch alle zusammen Fish and Chips Essen, 😋bevor wir uns dann leider wieder auf den Weg nach Auckland machen mussten, wo es passenderweise natürlich sofort geregnet hat. 🤷♀️Ben und Charlotte haben sich aber auf jeden Fall gefreut, dass ich wieder da war und vor meiner Türe war mit Malkreide ganz fett „Hi Sandra“ geschrieben und das war schon total süß. 🥰
Ich hoffe es geht euch allen gut! Ganz, ganz liebe Grüße!👋🏻☺️
Sandra